Kritik zu „Der geheimnisvolle Blick des Flamingos“: Eine Liebeserklärung an Wahlfamilien
Kritik von Margarita Eliseeva, gesehen im Rahmen des Brussels International Film Festival 2025.
Eine Liebeserklärung an alle (queeren) Wahlfamilien: Der geheimnisvolle Blick des Flamingos von Diego Cespedes
Gebirge, Sand und eine graue, nur teils asphaltierte Straße ohne Ende. Hier und da stehen einzelne Holzhäuser, ganz einsam und schäbig – sie wirken fast vernachlässigt. Das Jahr ist 1982 und wir befinden uns in der tiefsten chilenischen Wüste. Die einzelnen Häuser gehören zu einem kleinen Bergarbeiterdorf, in dem aber nicht viel los ist. Diejenigen, die es schaffen, gehen lieber in die Großstadt, und die Verbliebenen müssen mit dem monotonen Alltag klarkommen. So könnte der Beginn eines sozialen Arbeiterdramas aussehen, doch La misteriosa mirada del flamenco, auf Deu...







