Demnächst im Kino

Cannes-Kritik: Crimes of the Future (CA/GRC/FR 2022)
Demnächst im Kino, Festival de Cannes, Französischer Film, Kritiken

Cannes-Kritik: Crimes of the Future (CA/GRC/FR 2022)

– gesehen im Rahmen des Wettbewerbs der 75. Internationalen Filmfestspiele von Cannes – Surgery is the new sex. Mit seiner Partnerin Caprice (Léa Seydoux) zeigt Saul Tenser (Viggo Mortensen), ein prominenter Performancekünstler, öffentlich bei operativen Eingriffen die in seinem Körper selbstgenerierten neuen Organe. Timlin (Kristen Stewart), eine Ermittlerin des National Organ Registry, verfolgt obsessiv die Vorstellungen. Zuvor allerdings sehen wir erst einmal einen Jungen an einer Küste spielen, im Hintergrund liegt ein Kreuzfahrtschiff im Meer, ähnlich dem nach der Katastrophe der Costa Concordia vor zehn Jahren. Der Junge wird von seiner Mutter zurück ins Haus gerufen und schnell wird dem Zuschauer klar, dass mit ihm etwas überhaupt nicht stimmt. Und tatsächlich, der Junge kan...
Cannes-Kritik: Decision to Leave (KR 2022)
Aktuelle Filmnews, Demnächst im Kino, Festival de Cannes, Kritiken

Cannes-Kritik: Decision to Leave (KR 2022)

– gesehen im Rahmen des Wettbewerbs der 75. Internationalen Filmfestspiele von Cannes – The closer you look, the harder you fall. Park Chan-wook und das Festival de Cannes haben mittlerweile eine fast 20 Jahre alte gemeinsame Erfolgsgeschichte vorzuweisen. Bereits 2004 feierte Oldboy im Wettbewerb von Cannes seine Weltpremiere, wurde mit dem großen Preis der Jury ausgezeichnet und Park Chan-wook etablierte sich mit dem meisterhaften Rachedrama endgültig als einer der begeisterungswürdigsten Stylisten des asiatischen Kinos. Nachdem er zuvor mit Joint Security Area (2000) sowie mit Sympathy for Mr. Vengeance (2002) auf sich aufmerksam machen konnte, gelang ihm mit Oldboy der endgültige internationale Durchbruch. Es folgten noch zwei weitere Cannes-Premieren von Park Chan-wooks Regiea...
Cannes-Kritik: Three Thousand Years of Longing (USA / AUS 2022)
Aktuelle Filmnews, Demnächst im Kino, Festival de Cannes, Kritiken, Science Fiction / Fantasy

Cannes-Kritik: Three Thousand Years of Longing (USA / AUS 2022)

– gesehen im Rahmen des 75. Festival de Cannes (außerhalb des Wettbewerbs) – My name is Alithea. My story is true. I am a solitary creature. I have no children, nor siblings, nor parents; I did once have a husband. Alithea Binnie (Tilda Swinton) ist scheinbar zufrieden mit ihrem Leben, trifft eines Tages jedoch auf einen Flaschengeist (Idris Elba), der ihr anbietet ihr im Austausch für ihre Freiheit drei Wünsche zu erfüllen. Das Gespräch der beiden in einem Hotelzimmer in Istanbul führt dabei schnell in eine Richtung, mit der keiner gerechnet hat. Alithea ist nämlich viel zu gebildet, um ignorieren zu können, dass Wunschgeschichten in Märchen böse enden. So versucht der Dschinn ihr Vertrauen zu gewinnen, indem er ihr von seiner Vergangenheit erzählt. Von seinen Geschichten verführt...