Sergio Corbucci

Kritik: Il Mercenario – Der Gefürchtete (IT 1968)
Action, Filme, Komödie, Kritiken, Regisseure, Retro, Sergio Corbucci, Western

Kritik: Il Mercenario – Der Gefürchtete (IT 1968)

Dream, Paco, but dream with your eyes open. Erneut Dialoge, die tiefsinniger sind, als man im ersten Moment glaubt. Erneut Franco Nero (Django) in der Hauptrolle und Sergio Corbucci als Regisseur, zudem Jack Palance als Bösewicht. Was kann da schon schiefgehen? Tatsächlich ist Il Mercenario erneut ein Western, wie er im Buche steht. Und erneut quetscht Sergio Corbucci hier alle seine Adern, ob romantische, blutige, politische oder humorvolle, bis zum letzten Tropfen aus. Zwar gelang ihm damit 1968 nicht sein bester Film, aber von Neuem ein Genrebeitrag aller erster Sahne. Der Film präsentiert Bilder für die Ewigkeit, witzige Dialoge und Situationen en masse, was aus Il Mercenerio mehr eine Western-Komödie denn einen typischen Western macht. Dabei vergisst Sergio Corbucci aber nicht für...
Kritik: Leichen pflastern seinen Weg (IT 1968)
Filme, Kritiken, Regisseure, Retro, Sergio Corbucci, Western

Kritik: Leichen pflastern seinen Weg (IT 1968)

Großartig Sheriff, wenn sie mich nicht gefesselt hätten, würde ich Beifall klatschen. Es gibt Regisseure, kennt man einen ihrer Filme, kennt man sie alle. Und dann gibt es Regisseure, die einen immer wieder aufs Neue zu überraschen wissen und immer etwas Neues zu erzählen haben. Zur geringeren Anzahl letzterer darf sich auch Sergio Corbucci (Django) einreihen. Mit Leichen pflastern seinen Weg untermauert er erneut eindrucksvoll, was es heißt, etwas bis Dato Ungesehenes und bis heute Einmaliges zu schaffen. Der Film zeigt auf eindrucksvolle Weise wie Realismus, Authentizität und Atmosphäre zu einem Meisterwerk vereint werden können. Realismus aufgrund des Zynismus, der Konsequenz in der Inszenierung und der wahren Begebenheit, welche dieser Film beleuchtet. Authentizität aufgrund der vi...