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Kritik: Dead Man (USA 1995)
Amazon Prime, Kritiken, Western

Kritik: Dead Man (USA 1995)

Manchen winkt die ewige Nacht. Der Western ist seit Anbeginn der Filmgeschichte eines der beliebtesten und vielfältigsten Genres überhaupt, denn die Ausrichtung der Charaktere und der Handlungsorte kann so unterschiedlich sein, dass diese Welt keine Grenzen zu haben scheint. Dabei muss man natürlich auch über den klassischen Westernhelden hinausblicken, für den die Legende John Wayne Jahrzehntelang Pate stand. Auch Clint Eastwood wurde als wortkarger und ebenso gnadenloser Namenloser zur Legende in diesem Genre und konnte seinen großen Durchbruch mit Colt und zu Pferd feiern. Denkt man an die wichtigsten Westernregisseure, dann kommen zwei Namen in den Sinn, die beide auf den Vornamen Sergio hören. An erster Stelle der wohl bekanntere Sergio Leone, der mit "Spiel mir das Lied vom To...
Kritiken

"Dead Man Walking" (USA 1995) Kritik – Sean Penns letzter Gang

"Wissen Sie, worauf Sie sich da einlassen? Weshalb wollen Sie das tun, Schwester? Aus krankhafter Faszination? Aus blutendem Herzen des Mitleids?" Die Todesstrafe ist nach wie vor ein schwieriges Streitthema, über das man stundenlang debattieren kann und doch auf keinen gemeinsamen Nenner kommt. Die Befürworter sind natürlich der Meinung, dass ein Vergewaltiger oder Mörder für seine unverzeihliche Tat auf härtestem Wege bestraft werden muss und nur der Tod kann hier für Vergeltung sorgen. Auf der anderen Seite stehen die Gegner, die es nicht verstehen könnten, wie man Leuten mit dem Töten klarmachen will, das das Töten nicht in Ordnung ist. Man dreht sich bei diesem Thema im Kreis und hitzige Diskussionen sind unausweichlich, obwohl man beiden Seiten ihren Standpunkt abnimmt und doch ni...
Kritiken

"12 Monkeys" (USA 1995) Kritik – Bruce Willis reist durch die Zeit

"Schluss mit dem Affenzirkus!" Nimmt man mal einen gewissen Abstand zu Terry Gilliams Beiträgen, als Regisseur oder Darsteller, der Monty Python-Filme wie 'Die Ritter der Kokosnuss' oder 'Das Leben des Brian', dann erweisen sich die 80er wie 90er Jahre im Schaffen von Gilliam als äußerst ansprechend. Der Ex-Python kann wohl mit Fug und Recht von sich behaupten, dass er von allen Mitgliedern des britischen Comedytruppe den interessantesten Schritt gegangen ist. Allein sein Klassiker 'Brazil' aus dem Jahre 1985 zeigte der Filmwelt, zu welchen Großwerken der amerikanische Filmemacher in der Lage ist, dessen Karriere doch immer von schweren Rückschlägen gezeichnet war, man denke allein an die Dreharbeiten zum gescheiterten 'The Man Who Killed Don Quixote' im Jahre 2000, die in einer einzige...