Schlagwort: Baz Luhrmann

Kritik: Elvis (USA / AUS 2022) – Neu auf Blu-ray
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Kritik: Elvis (USA / AUS 2022) – Neu auf Blu-ray

– gesehen im Rahmen des 75. Festival de Cannes (außerhalb des Wettbewerbs) – Some people wanted to put me in jail because of the way I was moving. Der australische Regie-Exzentriker Baz Luhrmann meldet sich fast ein Jahrzehnt nach Der große Gatsby (2013) endlich mit einem neuen Film zurück. Endlich deswegen, weil ich ein Riesenfan von Baz Luhrmanns chaotischen, lauten, bunten sowie episch ausgerichteten Filmwelten bin. Selbst dem fast dreistündigen Kriegsdrama Australia (2008) konnte ich, im Gegensatz zu den meisten, etwas abgewinnen. Und wie zu erwarten, hat Baz Luhrmann erneut einen durch und durch stylischen Film gedreht, der die Gemüter ebenso wie sein bisheriges Schaffen, darunter ebenfalls der von mir verehrte Moulin Rouge! (für mich eines der besten Musicals aller Zeiten), s...
Filmkritiken

"Der große Gatsby” (AU/USA 2013) Kritik – DiCaprio als einsamer Multimillionär

Autor: Philippe Paturel "Gatsby? What Gatsby?” F. Scott Fitzgeralds Romanklassiker "Der große Gatsby” ist einer der bedeutendsten Erzählungen der letzten 100 Jahre. Das düstere Märchen handelt von den Einwohnern einer erdichteten Stadt namens West Egg auf Long Island. In den Fokus der Erzählung rücken dabei drei Menschen: Jay Gatsby (Leonard DiCaprio), ein junger Multimillionär, der auf seinem riesigen Anwesen alle paar Tage Partys schmeißt, Nick Carraway (Tobey Maguire), ein Aktienhändler, der in ein kleines Haus neben Gatsbys Grundstück einzieht und sehr bald der beste Freund des Multimillionärs wird und die wunderschöne Daisy Buchanan (Carey Mulligan), Gatsbys ehemalige Geliebte und Nicks Cousine, die inzwischen allerdings mit einem anderen gut betuchten Bürger New Yorks verheiratet ist...
Kritik: Romeo + Julia (USA 1996) – William Shakespeare in modernem Gewand
Drama, Filmkritiken

Kritik: Romeo + Julia (USA 1996) – William Shakespeare in modernem Gewand

Um Hass geht es hier, doch mehr um Liebe noch. Zänkische Liebe, Liebe voller Hass, du alles aus dem nichts zuerst erschaffen. Oh schwere Leichtigkeit. Oh ärmste Tändelei. Entstelltes Chaos, scheinbar wohlgeformt. Wenn man sich mit den prägendsten und bekanntesten Personen der Weltliteratur beschäftigten will, dann stößt man auf die üblich Verdächtigen, was in diesem Fall jedoch in keiner Weise negativ gemeint ist, denn hier besteht die Ausnahme, das Popularität wirklich gleichbedeutend mit Qualität ist. Wir sprechen also von Menschen wie Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Lord Byron, Edgar Allan Poe, Charles Baudelaire und John Keats. Männer, deren Ruf als Dramatiker, Philosophen, Lyriker, Dichter, Denker oder ganz einfach Autoren auf der ganzen Welt zu Recht bekannt ist. J...