Schlagwort: Emma Thompson

Kritik: Picknick mit Bären (USA 2015)
Filme, Heimkino, Kritiken

Kritik: Picknick mit Bären (USA 2015)

Try Not to Die, okay? Bereits Emile Hirsch hat sich ihm in „Into the Wild“ ergeben, Reese Witherspoon tat es ihm zuletzt in „Der große Trip - Wild“ gleich und nun dürfen ihm auch die in die Jahre gekommenen, aber freilich keinesfalls verkalkten Hollywood-Altstars Robert Redford und Nick Nolte Folge leisten: Dem (Lock-)Ruf der Natur. „Picknick mit Bären“, so die Übersetzung des amüsanten Reiseberichts „A Walk in the Woods“ von Bill Bryson, auf den sich der Film von Ken Kwapis lose bezieht, führt die Schauspielgrößen, die unlängst das 70. Lebensjahr erreicht haben, direkt auf den sich über 3500 Kilometer erstreckenden Appalachain Trail. Man muss jedoch verdeutlichen, dass Kwapis' unbekümmerter Outdoor-Geronto-Schwank kaum Gemeinsamkeiten mit den eingangs erwähnten Werken pflegt. In „P...
Kritiken

"Wie in alten Zeiten" (FR 2013) Kritik – Pierce Brosnan und Emma Thompson reaktivieren die Vergangenheit

Autor: Pascal Reis „Ich hole mir zurück, was mir gehört!“ Nicht nur der stetig aus den Tag und Nacht brodelnden Hollywoodmanufrakturen quellende Verlogenheits- respektive Betroffenheitspomp á la „Wenn ich bleibe“ oder „Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“ strapazieren das Nervenkostüm eines jeden klardenkenden Zuschauers aufs Ärgste, auch die gerne mal als 'total fetzig' beworbenen Geronto-Komödien haben bereits ähnlich alarmierenden Spuren in der Filmwelt hinterlassen können: „The Best Exotic Marigold Hotel“ und „Last Vegas“ weckten bisweilen noch Interesse aufgrund ihrer guten Besetzungslisten, waren im Endeffekt aber genauso schrecklich entbehrlich, weil sie ältere/alte Menschen eben nicht ganz ungezwungen die Lust am Leben wiederfinden ließen, ohne sie simultan dazu auf den s...
Kritiken

"Saving Mr. Banks" (GB/AU/USA 2013) Kritik – Walt Disney hält seine Versprechen

Autor: Pascal Reis "You think Mary Poppins is saving the children, Mr. Disney?" Dass man seine Versprechen nicht brechen darf, wusste auch schon der große Walt Disney, als er seinen Töchtern bereits in den 1940er Jahren versprach, eine Verfilmung ihres Lieblingsbuches „Mary Poppins“ in die Wege zu leiten. Der Zeichentrickmogul allerdings hat seine Rechnung ohne die Engstirnigkeit der Autorin P.L. Travers gemacht, die sich nach langwierigen Verhandlungen erst im Jahre 1961 nach Hollywood begibt und eine ganz und gar vorlagengetreue Adaption erwartet: Nur mit großem Widerwillen kann sie sich damit arrangieren, dass aus ihrer „Mary Poppins“ eine Musicalinterpretation werden soll, doch bei jeder weiteren winzigen Abweichungen können sich Walt Disney und seine Crew um Drehbuchautor Don DaG...