Schlagwort: Joe Carnahan

Kritiken

"The Grey" (USA 2012) Kritik – Liam Neeson im Kampf um das Überleben

"Once more into the fray, into the last good fight I’ll ever know. Live and die on this day…" Von Regisseur Joe Carnahan weiß man nie so genau, was einen als nächstes erwartet. Sein bester Film, der Cop-Thriller 'Narc', liegt nun auch schon bald 10 Jahre zurück. Danach kamen das hyperaktive Feuerwerk 'Smokin' Aces' und die Serienverfilmung von 'Das A-Team'. Sehenswert waren beide nicht wirklich und außer viel Geballer gab es nichts zu sehen. Jetzt steht das heißerwartete Survival-Drama 'The Grey', basierend auf der Kurzgeschichte von Ian McKenzie Jeffers, vor der Tür. Carnahan inszeniert endlich wieder einen guten Film, schöpft aber nicht seine ganzen Möglichkeiten aus. An erster Stelle muss man sagen, ohne dabei zu übertreiben: 'The Grey' ist exzellent fotografiert. Die Aufnahmen der ...
Kritiken

"Narc" (USA 2002) Kritik – Im Drogensumpf von Detroit

"Wieso lassen sie zu, das mich dieser verdammte Abschaum aus der Gosse mit Dreck bewerfen kann?!" Was konnte man 2002 von einem völlig unbekannten Regisseur wie Joe Carnahan schon erwarten? Nach seinem Debütfilm mit dem tollen Titel 'Blut, Blei, Bullen und Benzin' blieb Carnahan unbeachtet. Mit seinem zweiten Film 'Narc' begibt er sich ins Thriller-Genre und beeindruckt mit einem spannenden und konsequenten Krimi mitten im Drogenmilieu. Der Drogenuntergrund von Detroit wurde in dreckigen und erschreckend farblosen Bildern festgehalten. Einzig ein leichter Blauschimmer begleitet die Aufnahmen. Alex Nepomniaschy arbeitet vor allem mit der Handkamera. Das entwickelt eine ganz besondere Wirkung und zieht den Zuschauer immer direkt mit den Polizisten ins Geschehen. Man wird ein Teil dieser ...