Schlagwort: Kathryn Bigelow

Die besten Filme des Kinojahres 2017: Sebastian stellt seine Lieblinge vor
Jahresliste, Listen, Slider, Specials

Die besten Filme des Kinojahres 2017: Sebastian stellt seine Lieblinge vor

Geschafft. Damit ist nicht das Jahr 2017 gemeint, sondern dieser verdammte Jahresrückblick. Der zweite von drei, die ich kurz vor Silvester anfertigen soll/muss/will. Diese Rückblicke sind immer so eine müßige Angelegenheit. Nehm' ich nur die Filme, die in diesem Jahr erschienen sind? Platziere ich vielleicht auch ein paar Werke, die erst im in den kommenden Wochen offiziell erscheinen? Was ist mit Festivalbeiträgen? Kurzfilmen? Serien? Und dann immer dieses quälende Taxieren. Gehört Film A auf Position 10 oder reicht doch eine lobende Erwähnung? Stundenlanges pfriemeln, verschieben, verwerfen, bis am Ende sich eine gewisse Fuck-Off-Mentalität durchsetzt. Alles rasch zusammen flanschen, hier noch ein Bild, dort eine Überschrift – Fertig! Jahresrückblicke sind die Pest, was schade ist, d...
Kritik: Detroit (USA 2017)
Drama, Filme, Heimkino, Kritiken

Kritik: Detroit (USA 2017)

It's a war zone out there. They're destroying the city. Zweifelsohne zählen die Rassenunruhen von Detroit im Jahre 1967 zu den einschneidensten Ereignissen der vergangenen Jahrzehnte. Zumindest für die bis heute anhaltende Diskriminierung ethnischer Minderheiten sowie für den Ort des Geschehens selbst. Detroit, ehemals prägende Wirtschaftsstadt, gilt unlängst nicht nur in Filmen als ein Symbol für Zerfall und Niedergang, sondern dient auch als Fotomotiv immer wieder als schockierendes Mahnmal. Während der fünftägigen Ausnahmesituation, die passenderweise im Laufe des Films als Krieg betitelt wird, starben 43 Menschen, unzählige wurden verletzt. Mit Detroit versucht nun Oscarpreisträgerin Kathryn Bigelow dem Schrecken ein Gesicht zu geben und zeigt Bilder, welche die bloßen Statistiken w...
Filme, Heimkino, Kritiken

Kritik: Zero Dark Thirty (USA 2012)

Autor: Conrad Mildner "I'm the motherfucker that found him." Wo waren sie am Tag als Osama Bin Laden starb? Eine Frage die ähnlich bedeutend erscheint, wie das oftmalige Rekapitulieren des 11. Septembers 2001. Eine Katastrophe, die buchstäblich die Welt erschütterte und fast jeder kann sich daran erinnern, wo er an diesem Tag die ersten Bilder gesehen hat. Danach war vieles anders. Das globale Feindbild des islamistischen Terrors war geboren und zwei Angriffskriege folgten. Der Islam rückte urplötzlich in ein unrühmliches Licht. Islamophobie und Sarrazin waren die schreckliche Folge. All diesen komplexen, politischen und gesellschaftlichen Ereignissen zollt Kathryn Bigelows neuer Film „Zero Dark Thirty“ zu keiner Sekunde Tribut. Es interessiert ihn nicht. Der Film erzählt stringent und ä...
Trailer

Erster OV-Trailer zu "Zero Dark Thirty" von Kathryn Bigelow

Deutscher Kinostart: 17. Januar 2013 Wie uns der Trailer gefällt: "The Hurt Locker"-Regisseurin Kathryn Bigelow inszeniert die Suche nach Osama Bin Laden durch eine US-Spezialeinheit. Ihr Handwerk versteht sie, Militäreinsätze kann sie glamourös in Szene setzen und für ihren letzten Einsatz bekam sie drei Oscars. Der neue Trailer macht jedenfalls schonmal Bauchkribbeln. Bigelow musste sich von der Republikanischen Partei schon allerlei Vorwürfe anhören, vertrauliche Regierungsinformationen publik zu machen. Die Schauspielerriege umfasst Jason Clarke, Mark Strong, Joel Edgerton und Lost-Star Harold Perrineau - da kann nichts schiefgehen. Wir sind sehr gespannt!
Kritiken

"Tödliches Kommando" (USA 2008) Kritik – Wenn Krieg zur Sucht wird

"Wie viele Bomben haben Sie schon entschärft?" – "873." Über Frauen am Steuer gibt es ja genügend klischeehafte Sprüche und Scherze, die sich wahrscheinlich schon jede Frau einmal im Leben anhören musste, vielleicht auch deswegen, weil sie das ungeliebte Klischee auch noch bestätigten konnte. Über Frauen auf dem Regiestuhl gibt es solche Witze eigentlich nicht, aber darum geht es in der Filmwelt schließlich nicht, sondern nur darum, was diese Regisseurin abliefert und wie der Erfolg aussieht. Und hier treffen wir auf Kathryn Bigelow, die sich in der Vergangenheit als wahrer Kassenschreck entpuppte. Ihre Filme wie "Near Dark", "Strange Days" und "K:19" waren extreme Flops, die ihre hohen Produktionskosten nicht im Ansatz wieder einspielen konnten und der Ex-Frau von James Cameron so den...