Schlagwort: Mary Elizabeth Winstead

Kritiken

"Kill The Messenger" (USA 2014) Kritik – Hollywood & USA, Prestige & Politik

Autor: Levin Günther „I didn’t realize that truth was a shade of grey.“ In der Realität passierende oder passierte politische Skandale können ihre dramatische Kraft wahrscheinlich am besten im dokumentarischen Stile entfalten. Der direkte Kontakt zu Beteiligten, die logische Darlegung von Fakten, ein paar Spekulationen; all dem mag man in einer Dokumentation folgen. In einem Kinofilm kann investigative Arbeit schnell langweilig werden, weil der Zuschauer selbst nicht „mitspielen“ darf, sondern nur dem ganzen Theater beiwohnt. Eine der neusten und wohl auch bekanntesten Beispiele für solche Dokumentationen ist „Citizen Four“, ein Film, der sich mit dem NSA-Skandal und Edward Snowden auseinandersetzt. Der ist vor ein paar Jahren mit einem Ruck bekannt geworden, seitdem gehasst und verehrt,...
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"Smashed" (USA 2012) Kritik – Mary Elizabeth Winstead sagt dem Alkohol den Kampf an

Autor: Pascal Reis "Well, you peed on me, so I guess we're even." Der unbändige Alkoholkonsum ist nicht nur in ausgewählten Ländern ein Problem. Wenn wir uns über die immensen Auswirkungen des Alkoholismus austauschen, dann sprechen wir von einer globalen Causa, dessen Ursprung nicht vor einigen Jahren gelegt wurde, doch den kontrollierenden Boden Verbrauch schon vor langer Zeit unter den Füßen verloren hat. Sieht man die Zahlen der Toten, die alljährlich an den Folgen ihrer Konsumation dahinscheiden, dann wird klar, in welchen Sphären wir schweben: In Deutschland stehen wir bei knapp 75.000 Toten, weltweit bei 2.500.000 Opfern. Wir haben es also mit einem aktuellen wie wichtigen Thema zu tun, welches natürlich auch in der Filmwelt immer wieder in verschiedener Art und Weise angesprochen...
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"Abraham Lincoln: Vampirjäger" (USA 2012) Kritik – Wenn der Präsident zur Silberaxt greift

"History remembers the battle, but forgets the blood." Viele Präsidenten haben schon den großen Weg in die Kinos geschafft, dabei gab es jedoch immer zwei klare Unterschiede zwischen den Darstellungen des mächtigsten Menschen der Welt. Zum einen sind es die historisch korrekten Geschichtsstunden, die sich einem bestimmten Präsidenten annahmen und das Leben für den Zuschauer offenlegte, um sich nicht nur mit der politischen Person zu beschäftigten, sondern auch mit dem Menschen, der sich hinter der Politik versteckt. Da wären zum Beispiel "Frost/Nixon", "Nixon", oder auch "W – Ein missverstandenes Leben". Auf der anderen Seite stehen die fiktiven Präsidenten, die in Blockbustern richtige Großtaten leisten und zu pathetischen Helden stilisiert werden. Man denke nur an "Independence Day", ...
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Die "Final Destination" Reihe (USA 2000-2011) Kritik – Der Tod wird nicht gern ausgetrickst

"Final Destination" (USA 2000) Eigentlich wollte Alex seinen Klassenausflug nach Paris entspannt antreten und die Tage ohne Eltern im Nacken genießen. Als er jedoch seinen Platz im Flugzeug besetzt, ereilt ihn eine Vision, die ihm prophezeit, dass das Flugzeug abstürzen wird und alle Insassen schrecklich ums Leben kommen. Alex verlässt panisch das Flugzeug, einige Klassenkameraden mit ihm, die alles natürlich nur für ein nerviges Hirngespinst halten, doch kurze Zeit später, werden sie Zeuge davon, wie das Flugzeug wirklich katastrophal abstürzt. Der Schock ist groß, doch das war erst der Anfang, denn schon nach der Beerdigung der Flugopfer, sterben die Überlebenden an mysteriösen Unfällen nach und nach. Alex wird klar, dass der Tod höchstpersönlich hinter den Teenies her ist, doch er se...
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"The Thing" (USA 2011) Kritik – Eine misslungene Vorgeschichte

"Ich denke, dass das Ding seine Beute kopiert und sich dann darin versteckt." Remakes gab es in der Filmgeschichte schon immer. Ob Alfred Hitchock mit 'Der Mann, der zuviel wusste', David Cronenberg mit 'Die Fliege' oder Martin Scorsese mit 'Kap der Angst'. Auch große Regisseure machen Remakes, aber sie machen es dazu noch verdammt gut. Natürlich lagen Remakes noch nie so im Trend, wie heutzutage und das genervte Kopfschütteln ist inzwischen gerechtfertigt, denn wie unsere Lieblinge immer wieder neuverarbeitet und zerstört werden, ist nicht mehr feierlich. Es war nur eine Frage der Zeit, bis wir Carpenters 'Das Ding aus einer anderen Welt', selbst ein Remake, wieder auf der großen Kinoleinwand sehen würden. Aber würden wir wirklich ein Remake von einem Remake bekommen? Teilweise. Debüta...
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"Death Proof" (USA 2007) Kritik – Tarantino und das 70er Jahre Trash-kino

"Es sollte beeindruckend sein… Und unheimlich beeindruckt unheimlich!" Meisterregisseur Quentin Tarantino, der ein Meisterwerk nach dem anderen abliefert, bringt mit 'Death Proof' eine Hommage an das Schmuddelkino der 70er Jahre. Tarantinos Film erfüllt seinen Zweck und ist ein dreckiger, spaßiger und brutaler Ausflug ins Trash-Genre, der das Mainstream-Publikum, vor allem wegen seiner Dialoglastigkeit, zu Tode langweilen könnte. Der Film besteht aus zwei Handlungssträngen: Im ersten geht es um eine Runde Mädchen auf dem Weg in ein Ferienhaus sind. Sie halten in einer Bar und machen die Bekanntschaft mit dem harmlos erscheinenden Stuntman Mike. Auf dem Heimweg stellen sie fest, welche Absichten Stuntman Mike wirklich hegte und ein Kampf um Leben und Tod beginnt. Ein Jahr später: Wieder...