Schlagwort: Salma Hayek

Kritik: Eternals (USA 2021)
Action, Im Kino, Kritiken, Science Fiction / Fantasy

Kritik: Eternals (USA 2021)

Eine Gastkritik von Jan Benz We're Eternals. We came here seven thousand years ago, to protect humans from the Deviants. Man nehme einen namhaften Cast um Angelina Jolie, Salma Hayek und Richard Madden, in Chloé Zhao eine oscarprämierte Regisseurin und fügt die typische MCU-Formel hinzu, fertig ist der schlechteste Film des Marvel Cinematic Universe. Moment was? Tja, das hatten sich Kevin Feige und Co. sicher anders vorgestellt, doch auf den bekannten Kritikerplattformen wie Metacritic und Co. rangiert das neue Marvel-Abenteuer Eternals von allen 26 MCU-Filmen auf dem letzten Platz. Mit dem mäßigen Kritikerecho bestätigte sich auch der Eindruck, den der Trailer hinterließ, da dieser außer schönen Landschaftsaufnahmen nicht allzu viel zu bieten hatte. Die gewagte Kombination des grö...
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"Kindsköpfe 2" (USA 2013) Kritik – Mit Adam Sandler durch die Kleinstadthölle

Autor: Stefan Geisler "I’m so glad we left the city, this is such a good place to raise a family." Starkomiker Adam Sandler steckt in der Krise, denn die Filme des ehemaligen Kassengaranten floppen an den amerikanischen Kinokassen. Ein herber Schlag für den Brachialkomiker Sandler, der seinem Publikum früher jeden Mist als pures Comedy-Dynamit verkaufen konnte. Denn lange Zeit war es egal wie abgestanden die Thematik, und wie niedrig die Kalauer-Messlatte gelegt wurde, der Name Sandler zog die Massen geradezu in die Kinos und versprach nicht nur sichere Einspielergebnisse, sondern rechtfertigte auch das unverständlich hohe Budget seiner Filme (So verschlang beispielsweise die Produktion von „Kindsköpfe“ 80 Millionen US-Dollar). Doch irgendwie ist die Luft raus, das Publikum scheint späte...
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"Savages" (USA 2012) Kritik – Oliver Stone und der immer wiederkehrende Drogenkrieg

"It started here in paradise, Laguna Beach, where they say God parked himself on the seventh day, but they towed him on the eighth." Oliver Stone steht seit eh und je für optischen Genuss. Nur was macht den Unterschied zwischen dem 80er und dem 2000er Stone aus? Ganz klar seine Art und Weise des Geschichtenerzählens. Vor 20 Jahren war Stone noch einer der konsequentesten Kinovirtuosen, dem kontroverse Gewalt ebenso egal war wie ein mainstreamtauglicher Erzählgestus. Das war für die einen zu viel des Guten, aber zumindest konnte sich Stone damit von der breiten Masse abheben. Spätestens seit der Jahrtausendwende muss man sich jedoch im Klaren sein, dass man von Stone nichts mehr erwarten sollte. Er scheint dem Kino nichts mehr Neues abgewinnen zu können, denn auch von ihm hat die Alter...
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"Irgendwann in Mexico" (US/MX 2003) Kritik – Es war einmal in Mexico…

"Das hat mir mein Bruder beigebracht. Ich musste ihn töten." - "Ja, mit diesen netten Geschichten bin ich schon vertraut, sehr charmant." Robert Rodriquez' Liebe zum Film dürfte inzwischen allseits bekannt sein. Seine Arbeiten strotzen vor Andeutungen und Zitaten und lassen damit auch die Herzen jedes Filmfreundes höherschlagen. Wenn Rodriquez dann noch mit seinem Kumpel Quentin Tarantino zusammen arbeitet, dann kennen die beiden Fanatiker keine Grenzen mehr und liefern filmische Glanzstücke der ganz besonderen Sorte, man denke nur an die gemeinsame Grindhouse-Hommage mit "Death Proof" und "Planet Terror", wie auch "From Dusk Till Dawn" und "Sin City", wobei Tarantino bei letzterem nur eine Episode gedreht hat. Aber auch allein kann der Texaner überzeugen, wenn man mal von den Kinderfi...