Schlagwort: Todd Phillips

Kritik: War Dogs (USA 2016)
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Kritik: War Dogs (USA 2016)

Everyone's fighting over the same pie and ignoring the crumbs. I live off crumbs. Es gibt eine emblematische Szene in War Dogs, die die Tonalität des Filmes adäquat auf den Punkt bringt. Während eines Ausfluges zur Waffenmesse von Las Vegas, ein regelrechtes Schlaraffenland für Narren großkalibriger Gebrauchsgegenstände, treffen die beiden Hauptakteure, Efraim Diveroli (Jonah Hill, Das ist das Ende) und David Packouz (Miles Teller, Whiplash) auf Henry Girard (Bradley Cooper, American Hustle), einem in der Branche ikonengleichen Waffenschieber, der es sogar auf die Terrorliste der Vereinigten Staaten geschafft hat. Efraim jedenfalls stellt diese sinistre Erscheinung aus dem Off als jene Person vor, die 2006 den Strick für Saddam Husseins Hinrichtung besorgt hat. Hier geht es nicht mehr ...
Kritiken

"Hangover 3" (USA 2013) Kritik – Willkommen zur konservativen Galifianakis- und Jeong-Show

Autor: Florian Feick „My name's Alan and I bought a giraffe! Oh, my life is perfect!“ Nach dem geradezu desaströs ideenarmen Sequel der „Hangover“-Reihe war die Spannung groß, wie es nun weitergehen würde. Wäre Regisseur und Co-Autor Todd Phillips tatsächlich dreist genug, das längst viel zu oft kopierte Konzept nochmals zu kopieren? Glücklicherweise ist er das nicht. Aber fangen wir doch erstmal von vorne an: Die drei Freunde Doug (Justin Bartha), Phil (Bradley Cooper) und Stu (Ed Helms) führen nach den turbulenten Eskapaden in Bangkok wieder ein gutbürgerliches Leben zwischen Beziehung und Arbeit. Stu ist immer noch glücklich mit seiner Frau Lauren verheiratet und der destruktive Chaot Mr. Chow (Ken Jeong) sitzt in einem thailändischen Hochsicherheitsgefängnis unschädlich hinter Gitte...
Kritiken

"Hangover 2" (USA 2011) Kritik – Gedächtnisverlust in Bangkok

"Ich wünschte, Affen könnten skypen. Vielleicht irgendwann…" Todd Phillips feierte mit seiner Komödie 'Hangover' nicht nur einen netten Erfolg, sondern inszenierte damit einen der erfolgreichsten Filme überhaupt. Knapp 470 Millionen Dollar spielte der Film ein und avancierte damit zu einer der größten Überraschungen überhaupt. Was durfte nach so einem Erfolg also auf gar keinen Fall fehlen? Richtig, eine Fortsetzung. Und die war natürlich sofort so klar, wie das Amen in der Kirche. Aber, und das hat uns die Vergangenheit nicht nur einmal gelehrt, es scheint so, als würden auf Fortsetzungen zumeist ein schwerer Fluch lasten, der nicht nur den hochwertigen Vorgänger zerstört und entmystifiziert, sondern auch im verdientesten Fall, wenn eben jene Fortsetzung nur für den Profit gemacht word...
Kritik: Hangover (USA 2009) – Las Vegas und die Nacht des Vergessens
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Kritik: Hangover (USA 2009) – Las Vegas und die Nacht des Vergessens

Woher weißt du, dass Tiger Pfeffer mögen? - Tiger lieben Pfeffer, aber sie hassen Zimt! Heutzutage scheinen nur noch drei Arten von Komödien angesagt oder gefragt zu sein. Das wären zum einen die typischen Liebes-Komödien, die immer den gleichen Handlungsablauf besitzen und Charaktere vorweisen, die sich mit Glück auch nur minimal Unterscheiden. Wie diese Filme ausgehen werden, sollte bereits nach wenigen Minuten klar, oder absehbar sein. Auf der anderen Seite sind es die Teenie-Komödie, einst mit 'American Pie' losgetreten worden und zuletzt mit dem offiziellen vierten Teil 'American Pie - Klassentreffen' hoffentlich endgültig begraben. Was anzieht ist nackte Haut, pubertärer und niveauloser Fäkal- und Proletenhumor, der in seiner Dummheit wohl nur noch die rotwerdenden Siebtklässl...