Schlagwort: Nicolas Winding Refn

Kritik: The Neon Demon (DNK, FR, USA 2016)
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Kritik: The Neon Demon (DNK, FR, USA 2016)

She's a diamond among a sea of glass. Autor: Sebastian Groß Neben Lars von Trier und Gaspar Noé gelingt es keinem anderen Arthouse-Regisseur sich so konsequent als eigene Marke zu verkaufen wie Nicolas Winding Refn. Sein neuer Film The Neon Demon polarisierte bereits vor seiner Uraufführung in Cannes die Gemüter. Als er dann endlich über die Leinwand flimmerte waren Buh-Rufe und verlassene Sitze die Folge. Anders gesagt: die Marketing-Maschine Refn hat wieder zugeschlagen. Diesmal sogar noch etwas lauter und heftiger als bei "Only God Forgives" aus dem Jahre 2013. Wer sich traut, in die Höhle des Neon Dämonen, wird also bereits wissen, dass Refn erneut einen cineastischen Trip inszeniert hat, der sich nur schwer einordnen lässt. Ist es eine Demontage der schillernden Modewelt? Ei...
Horror in High-Fashion: Erster Trailer zu The Neon Demon von Nicolas Winding Refn!
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Horror in High-Fashion: Erster Trailer zu The Neon Demon von Nicolas Winding Refn!

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=cipOTUO0CmU]   Nach zuletzt Drive (2011) und Only God Forgives (2013) kehrt Nicolas Winding Refn einmal mehr an die Croisette der Filmfestspiele von Cannes zurück. Viele Informationen sind bisher nicht über The Neon Demon durchgedrungen und auch nach den ersten bewegten Szenen ist man nicht wirklich viel schlauer, doch ist die Handschrift von Refn sofort erkennbar. Der Cast kann sich auf jeden Fall sehen lassen: Neben Elle Fanning (Ginger & Rosa) und Christina Hendricks (Jurassic World) sind unter anderem auch Keanu Reeves (John Wick), Jena Malone (Die Tribute von Panem) und die Newcomerin Abbey Lee (Mad Max: Fury Road) mit von der Partie. Ein schickes Poster gibt es ebenfalls bereits zu bewundern:
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Die 10 besten Regisseure aller Zeiten – Jervis-Tetch stellt seine Lieblinge vor

Nachdem uns bereits Souli und Dexter-Morgan ihre Top 10 Listen vorgestellt haben, mache ich nun den Abschluss und präsentiere euch meine Top 10 der besten Regisseure aller Zeiten. Platz 10: Quentin Tarantino Auf keinen trifft der Ausdruck "Kult" so passend wie auf Tarantino. Die Dialoge, die Figuren, die Geschichten, die Musik, etc. etc. All das vermag er so gut zu kombinieren wie wohl kaum ein zweiter Regisseur. Lieblingsfilm: „Inglourious Basterds“ Platz 9: David Fincher Meist düster und bedrohlich, doch er kann auch märchenhaft schön: David Fincher ist ein wahrer Meister seines Fachs. Kaum ein anderer Regisseur schafft es, seine Bilder so stimmungsvoll musikalisch zu unterlegen und somit atmosphärisch dichte Kinomomente der Extraklasse zu erzeugen. Lieblingsfilm: „Fight Club“ ...
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"Drive" (USA 2011) Kritik – Wenn Gewalt zur Symphonie wird

  Do you remember this? Das Filmjahr 2012 hat nun endlich auch für mich begonnen. Angefangen mit dem hochgelobten Genre-Mix 'Drive'. Nicolas Winding Refn hat sich längst einen zwar eigenwilligen, aber auch besonderen Ruf geschaffen. Nicht zuletzt durch sein hypnotisches Meisterwerk Walhalla Rising. Nun ist Refn in Amerika angekommen, doch wer nun denkt, dass er sich für das Unterhaltungspublikum opfert, könnte falscher kaum liegen. Meine Erwartungen an 'Drive' waren schier unermesslich, doch Refn blieb sich treu und das Ergebnis ist unglaublich beeindruckend. 'Drive' besitzt eine der besten Atmosphären überhaupt. Zu verdanken ist das an erster Stelle Kameramann Newton Thomas Sigel, der den Film wirklich perfekt fotografiert. Die umwerfend stilsicheren und satten Bilder zählen z...
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"Valhalla Rising" (GB 2009) Kritik – Willkommen im heiligen Land

"I am going to show them that a man of God has arrived." Im Land der Blinden ist der Einäugige König. Es ist der Glaube an dich selbst, der dich zu Großem heranwächsen lässt. Nicolas Winding Refn zaubert aus diesen beiden Ideen ein einmalige Rachegeschichte, eine Abenteuer über Glaube, so unfassbar realistisch umgesetzt, dass ich verstehen kann, warum "Valhalla Rising" beim Großteil des Publikums auf Ablehnung stößt. Mads Mikkelsen als einäugiger, stummer Rächer spielt brillant. So minimalistisch, aber sobald es zum körperlichen Ausbruch seiner Figur kommt, hatte ich nur noch Angst und saß wie gelähmt vor dem Bildschirm. Hauptsächlich behandelt der Film das Thema Religion. Glaube und Irrglaube spielen dabei eine gewichtige Rolle. Fast keine Worte, keine Musik und extrem lange Kamerafa...