Schlagwort: Spike Lee

Kritik: BlacKkKlansman (USA 2018)
Amazon Prime, Krimi, Kritiken

Kritik: BlacKkKlansman (USA 2018)

There’s never been a black cop in this city. We think you might be the man to open things up around here. Normalerweise kräuseln sich bei mir die Nackenhaare, wenn ich vor einem Film den Satz „basierend auf einem wahren Ereignis“ lese. Doch im Falle von Spike Lees neustem Film BlacKkKlansman kann ich gar nicht anders, als selbst noch einmal auf den wahren Kern des Erzählten hinzuweisen. Die Geschichte um den ambitionierten afroamerikanischen Polizisten Ron Stallworth ist so absurd, dass selbst die besten Schreiberlinge Hollywoods sich keine bessere Räuberpistole hätten ausdenken können: Ron Stallworth (John David Washington) wird im Jahr 1978 in Colorado Springs als erster schwarzer Polizist vereidigt und wird prompt als Undercover-Agent auf Black-Power-Veranstaltungen eingesetzt. Unte...
Kritiken

"25 Stunden" (USA 2002) Kritik – Edward Nortons längster Gang

"Jeder Mann, jede Frau und jedes Kind sollte die Wüste einmal gesehen haben, bevor sie sterben." Filme erzählen uns viele Geschichten. Die einen machen uns Mut, die anderen nehmen uns jegliche Hoffnungen. Einige bringen uns zum Lachen und andere dagegen lassen uns weinen. Wieder andere langweilen und nerven uns nur. Wie Melville schon sagte, es ist die Glaubwürdigkeit die den Unterschied ausmacht. Denn wenn wir keine Gefühle zu einer Geschichte aufbauen können, dann erzählen oder empfehlen wir sie auch nicht weiter. Regisseur Spike Lee widmet sich mit seinem Charakterdrama '25 Stunden' von 2002 einer durch und durch schwerverdaulichen Geschichte. Doch zwischen dem Tonnenschweren Pessimismus lässt Lee immer wieder einen Funken Hoffnung aufkommen und inszeniert so eines der besten und tie...