"Die Rache des weißen Indianers"(1993)- Der letzte Italowestern
Der letzte Italowestern der Filmgeschichte ist offenes, reines Kino, mit einem Franco Nero, der nie besser war, unter der Regie von Enzo G. Castellari, der unglaubliche Bilder und Aufnahmen in der russischen Taiga findet und einem Soundtrack, als hätte Morricone ihn gemacht und alle guten Tracks, die das Westerngenre vereinen, in einen Film transportiert.
Selbst Sam Peckinpah macht keine besseren Zeitlupen als Enzo! Nie fallen Reiter und Westmann schöner als hier, bedenkt man das kleinere Budget des Films. Die Rachegeschichte um einen weißen Indianer, dessen Eltern getötet wurden und einen Jungen, der mit einem Bären zusammen bei Indianern aufwächst, ist verschachtelt erzählt, mit Sepia-Rückblenden verfeinert und himmlisch gefilmt. Wenn der Titeltrack "Jonathan knows the bears" ertönt u...

