Monat: Februar 2012

Filmkritiken

Top Soundtrack "Gefährten" by John Williams

In der kommenden Woche startet Steven Spielbergs neuer Film "Gefährten" in den Kinos. Dieser ist für Spielberg-Verhältnisse leider eine Schande, auch wenn Liebhaber von Erzählungen à la "Vom Winde verweht" dem Ganzen noch etwas abgewinnen dürften. Auf jeden Fall hat John Williams für den Film mal wieder einen grandiosen Soundtrack geschrieben, den sich Fans der klassischen Williams-Kompositionen wie "E.T." nicht entgehen lassen sollten.
Filmkritiken

"Death Proof" (USA 2007) Kritik – Tarantino und das 70er Jahre Trash-kino

"Es sollte beeindruckend sein… Und unheimlich beeindruckt unheimlich!" Meisterregisseur Quentin Tarantino, der ein Meisterwerk nach dem anderen abliefert, bringt mit 'Death Proof' eine Hommage an das Schmuddelkino der 70er Jahre. Tarantinos Film erfüllt seinen Zweck und ist ein dreckiger, spaßiger und brutaler Ausflug ins Trash-Genre, der das Mainstream-Publikum, vor allem wegen seiner Dialoglastigkeit, zu Tode langweilen könnte. Der Film besteht aus zwei Handlungssträngen: Im ersten geht es um eine Runde Mädchen auf dem Weg in ein Ferienhaus sind. Sie halten in einer Bar und machen die Bekanntschaft mit dem harmlos erscheinenden Stuntman Mike. Auf dem Heimweg stellen sie fest, welche Absichten Stuntman Mike wirklich hegte und ein Kampf um Leben und Tod beginnt. Ein Jahr später: Wieder...
Filmkritiken

"Babel" (USA 2006) Kritik – Iñárritus Gedicht über Leben und Tod

"Da, ein Auto! Was krieg' ich, wenn ich es treffe?" Kommen wir jetzt zum letzten Teil von Alejandro González Iñárritus Todes-Trilogie. Nach dem grandiosem 'Amores Perros' und dem einmaligen Meisterwerk '21 Gramm' dreht sich jetzt alles um den 2006 erschienen Abschluss 'Babel'. Mit 'Babel' erreicht Iñárritu zwar nicht die meisterhafte Klasse seiner ersten beiden Filme, inszeniert trotzdem einen starken Episodenfilm rund um das Leben und den Tod. Die dreckigen, körnigen und trostlosen Bilder von dem 'Amores Perros' und '21 Gramm' lebten, gehören der Vergangenheit an. Was 'Babel' aber rein virtuell keinen Abbruch tut. Die klaren Aufnahmen der Marokkanischen Landschaft oder auch die Bilder der japanischen Welt, vor allem da zu erwähnen die letzte Einstellung des Films, sind stark eingefang...
Filmkritiken

Deutscher Trailer zu "Das Bourne Vermächtnis" mit Jeremy Renner

Endlich ist er da: Franc Tausch hat für euch den langerwarteten ersten Trailer zu "Das Bourne Vermächtnis" mit Jeremy Renner, Edward Norton, Rachel Weisz und Oscar Isaacs. Gezeigt wird nicht viel, aber das, was gezeigt wird, verpasste mir gleich mal einen Adrenalinkick. Was haltet ihr davon, unnötiges Sequel oder freut ihr euch darauf?
Filmkritiken

"The Wrestler" (USA 2007) Kritik – Mickey Rourke und sein ewiger Kampf

"Ich bin ein ausgebranntes Wrack, ich hab es verdient allein zu sein. Ich will nur nicht, dass du mich verachtest…" Weiter geht die Reise durch die Welt der Gewalt, allerdings legal und gebündelt im sportlichen Machtkampf. Heute: Wrestling. Wenn dann noch jemand wie Darren Aronofsky, einer der besten und interessantes Regisseure der jüngeren Generation, auf dem Regiestuhl platznimmt, dann ist das schon mal sehr vielversprechend. Wenn dieser Regisseur dazu dann noch Wut im Bauch hat, wegen seines zu Unrecht verschmähten 'The Fountain', dann dürfen die Erwartungen gerne noch etwas höher sein. Zum Glück kann Aronofsky diesen Erwartungen standhalten und inszeniert mit 'The Wrestler' aus dem Jahr 2007 ein einfühlsames und intensives Außenseiter-Drama, das sich ganz klar von seinen bisherigen...
Filmkritiken

Kinostarts der Woche (ab 09. Februar) – Martin Scorsese ist zurück!

Kinotipp der Woche: Der Junge mit dem Fahrrad Der 11-jährige kaum zu bändigende Cyril (Thomas Doret) hat nur eine Idee im Kopf: Er möchte seinen Vater Guy (Jérémie Renier) wiederfinden, der ihn vorübergehend in einem Kinderheim untergebracht und keine Telefonnummer hinterlassen hat. Als er sogar aus dem Heim ausbricht, um den Kontakt zu seinem Vater wieder herzustellen, lernt er durch Zufall Samantha (Cécile de France) kennen, die einen Friseursalon unterhält und ihn an den Wochenenden bei sich zuhause aufnimmt. Cyril erkennt aber noch nicht, dass Samantha genau die Liebe für ihn empfindet, die er bräuchte, um seinen Zorn zu besänftigen, zeigt sich wenig dankbar und ist von seinem ursprünglichen Plan auch nicht abzubringen. Hugo Cabret Paris in der 1930ern: Der 12-jährige Waisenjungen H...