Schlagwort: Chris Rock

Kritik: Saw – Spiral (USA 2021)
Horror, Im Kino, Kritiken

Kritik: Saw – Spiral (USA 2021)

Eine Gastkritik von Jan Benz Whoever did this has another motive - they're targeting cops. Knappe vier Monate nach dem US-Kinostart, kommen nun endlich auch die deutschen Kinobesucher in den Genuss von Saw: Spiral. Ursprünglich sollte die Folterhorrorreihe im Jahr 2010 mit dem siebten Teil Saw 3D - Vollendung zu Ende gehen, doch das erfolgreichste Horrorfranchise nach Conjuring lässt man bei Lionsgate eben ungern ruhen. 2017 folgte mit dem wenig gelungenen Ableger Jigsaw eine ebenso unblutige wie langweilige Fortsetzung und nun ein Spin-off, welches zeitlich nach den bisherigen Teilen spielt. Trotzdem ist Saw: Spiral der interessanteste Teil seit langem, immerhin kam US-Comedian Chris Rock mit einer eigenen Idee auf Lionsgate zu und wir haben es dank ihm, Max Minghella und Samu...
Kritiken

"Top Five" (USA 2014) Kritik – Chris Rock will endlich ernstgenommen werden

Autor: Pascal Reis "I am telling you, everything means something." Hauptdarsteller, Drehbuchautor und Regisseur in Personalunion: Chris Rock meint es mit seinem neusten Streich „Top Five“ verdammt ernst. Und darum geht es im Endeffekt auch – Das kräftezehrenden Gefecht eines Künstlers, der endlich aus der Schublade entfliehen möchte, die ihn berühmt gemacht hat, um der Welt zu beweisen, dass in ihm nicht nur der Klassenkasper steckt, der immer für einen lockeren Spruch zu haben ist, sondern ein durchaus ernstzunehmende Filmemacher steckt, der Größeres im Sinn hat. Um den doch sehr subkulturspezifisch ausgefallenen „Top Five“ richtig am Schopfe packen zu können, ist es von unbedingter Signifikanz, sich im Vorfeld ein Stück weit mit der pulsierende Medienlandschaft der Vereinigten Staate...
Kritiken

"Kindsköpfe 2" (USA 2013) Kritik – Mit Adam Sandler durch die Kleinstadthölle

Autor: Stefan Geisler "I’m so glad we left the city, this is such a good place to raise a family." Starkomiker Adam Sandler steckt in der Krise, denn die Filme des ehemaligen Kassengaranten floppen an den amerikanischen Kinokassen. Ein herber Schlag für den Brachialkomiker Sandler, der seinem Publikum früher jeden Mist als pures Comedy-Dynamit verkaufen konnte. Denn lange Zeit war es egal wie abgestanden die Thematik, und wie niedrig die Kalauer-Messlatte gelegt wurde, der Name Sandler zog die Massen geradezu in die Kinos und versprach nicht nur sichere Einspielergebnisse, sondern rechtfertigte auch das unverständlich hohe Budget seiner Filme (So verschlang beispielsweise die Produktion von „Kindsköpfe“ 80 Millionen US-Dollar). Doch irgendwie ist die Luft raus, das Publikum scheint späte...
Filme, Heimkino, Kritiken

Kritik: Was passiert, wenn’s passiert ist (USA 2012)

"Schwanger zu sein ist scheiße." Das Wunder der Geburt ist eine ziemlich gewöhnliche Sache hinter der sich Erwartungen, Klischees, ein ganzer Industriezweig und eine Millionen Jahrelange Tradition verbergen. Also so ganz wunderlich ist das nun wirklich nicht. Der britische Komödienspezialist Kirk Jones („Lang Lebe Ned Devine!“) hat nun einen Episodenfilm über dieses „Wunder“ gedreht, eine große romantische Komödie mit Starbesetzung. „Was passiert, wenn's passiert ist“, das ist die Verfilmung eines erfolgreichen, gleichnamigen Sachbuchs, das praktisch als die Bibel der Schwangerschaft gilt. Die Autorin des Bestsellers, Heidi Murkoff, hat auch am Drehbuch gearbeitet und die Vielfalt der Fortpflanzung in verschiedene Geschichten gegossen, die vom verhängnisvollen One-Night-Stand und der s...