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Kritik: Fargo (USA 1996) – Eine eiskalte Abrechnung mit der Dummheit
Coen Brüder, Drama, Filme, Krimi, Kritiken, Regisseure, Thriller

Kritik: Fargo (USA 1996) – Eine eiskalte Abrechnung mit der Dummheit

Kennst du schon den Witz über den Kerl, der sich kein Nummernschild mit seinen Initialen leisten konnte und seinen Namen in J3L-2404 ändern ließ? "Fargo" ist in sämtlichen Aspekten eine Meisterleistung. Er ist lustig ohne lustig sein zu wollen, traurig ohne traurig sein zu wollen und kritisch ohne mit der Moralkeule auf den Zuschauer einzuprügeln. Und vor allen Dingen ist er absolut untypisch für Hollywood. Auch ist es schwer "Fargo" einem Genre zuzuordnen. Er ist die verdammt beste Thriller-Romance-Drama-Crime-Story, die das Kino jemals gesehen hat. Wie fast jeder Coen Film startet auch "Fargo" mit einer scheinbar harmlosen Ausgangssituation. Mr. Lunegaard lässt seine Frau von zwei Hinterwäldlern für Lösegeld entführen, um sich für eine Investition ein wenig Geld zu verschaffen. Der w...
Kritiken

"Burn After Reading" (USA 2008) Kritik – Ein lustiger Film über dumme Menschen

"Osborne Cox?" - "Yes?" - I think you might be worried about the security of your shit." Nach dem äußerst düsteren Neo-Western-Thriller-Meisterwerk 'No Country For Old Men' meldeten sich die Coen Brüder 2008 mit einer Spionage-Verwechslungs-Komödie der etwas anderen Art zurück. 'Burn After Reading' befasst sich gekonnt mit dem Idiotismus, dem Unvermögen und der Inkompetenz unserer Gesellschaft. Der Spass kommt dabei, wie in jedem Film der Gebrüder, zu keinem Zeitpunkt zu kurz. Die skurrilen Charaktere, die Dialoge und die Story sind gut durchdacht. Brad Pitt beweist erneut seine schauspielerische Vielseitigkeit und gibt die beste Performance des Films. George Clooney ist spätestens seit 'O brother where art thou' ein Garant für viele Lacher. Und John Malkovich zeigt, wie auch in seinem...