Schlagwort: James Dean

Kritiken

Klassiker-Tipp der Woche "Giganten" (USA 1956) Kritik – James Deans letzter großer Auftritt

"Bick, den Kerl hättest du längst erschießen sollen. Jetzt ist er zu reich dazu." Abschied nehmen fällt uns allen schwer. Vor allem wenn er viel zu früh und unerwartet kommt. So ist das auch mit Fans und Schauspielern, Sängern, etc. Natürlich kaum in dem Ausmaß, wie der Abschied von einem geliebten Menschen, aber dennoch lässt sich auch so eine Trennung als tragisch und schmerzhaft bezeichnen. James Dean ist auch hier wieder das allerbeste Beispiel. In George Stevens Oscar prämierten Gesellschafts/Familiendrama 'Giganten' aus dem Jahr 1952, dürfen wir Dean zum letzten Mal in einem ihm würdigen Meisterwerk bewundern. Die raue Einöde der texanischen Weiten und das einsame Anwesen der Benedicts, wurde in kräftigen Bildern eingefangen, die das verlassen wirkende Land manchmal schon wie ein...
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Klassiker-Tipp der Woche "…denn sie wissen nicht, was sie tun" (USA 1955) Kritik – Die ewige Rebellion

"Mein Gott, ich möchte einen Tag mal erleben, an dem ich nicht ganz durcheinander bin, einen Tag, an dem ich nicht das Gefühl habe, dass ich mich schämen muss." Der bekannteste Rebell der Filmgeschichte kehrt nach seinem ersten großen Auftritt in 'Jenseits von Eden' wieder zurück. Natürlich kann die Rede hier nur von James Dean sein. Der unglaubliche Mythos um seine Person ist noch bis heute beständig und schier unsterblich. In Nicholas Rays '...denn sie wissen nicht, was sie tun' von 1955 tauchen wir direkt in die verlorene Generation dieser Zeit und erleben ein impulsives und einfühlsames Jugenddrama, das aber aus heutiger Sicht nicht mehr ganz so wirkungsvoll erscheint, wie im Erscheinungsjahr. Auch '...denn sie wissen nicht, was sie tun' überzeugt an erster Stelle durch seine große...
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Klassiker-Tipp der Woche "Jenseits von Eden" (USA 1955) Kritik – James Dean und der Wunsch nach Anerkennung

"Heute wollte ich mir deine Liebe sogar erkaufen, aber jetzt will ich sie nicht mehr. Ich könnte sie gar nicht brauchen. Ich brauche überhaupt keine Liebe mehr, es kommt nichts dabei raus..." Elia Kazan zählt zu den besten Regisseuren seiner Generation. Vor allem in den 50er Jahren konnte er seine ganz große Zeit erleben. Mit 'Endstation Sehnsucht' von 1951 machte er Marlon Brando zum Star, der Oscar-Erfolg 'Die Faust im Nacken' von 1954 schrieb ebenfalls Filmgeschichte. 1955 wurde die erfolgreiche Karriere fortgeführt und Kazan inszeniert mit der Romanverfilmung 'Jenseits von Eden' ein dramatisches Familiendrama, an dem die Zeit allerdings nicht spurlos vorbeigezogen ist. Das strenge und gesittete Leben in der amerikanischen Kleinstadt wurde sowohl in warmen, als auch in wunderbar-nos...