Schlagwort: James McAvoy

Kritik: Glass (USA 2019)
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Kritik: Glass (USA 2019)

This is not a cartoon. This is the real world. Wohl kaum jemand hätte es vor einigen Jahren noch für möglich gehalten, dass eines der neuesten Superhelden-Universen im Kino plötzlich durch den berüchtigten Autorenfilmer M. Night Shyamalan entsteht. Ein unerwarteter Twist, das ewige Markenzeichen des sympathischen Amerikaners, am Ende seines letzten Films Split sorgte jedoch für genau diese Entwicklung. War der Streifen zuvor noch ein verschrobener Psycho-Thriller, der die insgesamt 24 multiplen Persönlichkeiten der von James McAvoy mit stürmischer Wandelbarkeit verkörperten Hauptfigur als horrorartige Bedrohung in Szene setzte, wandelte sich Split durch die finale Enthüllung schlagartig zu einem Teil von etwas wesentlich Größerem. Mit dem Auftritt von David Dunn aus Shyamalans Unbreakab...
Watership Down – Erster Trailer zur Serienumsetzung in PS2-Grafik
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Watership Down – Erster Trailer zur Serienumsetzung in PS2-Grafik

  Wow. Das ist ja wohl ein schlechter Scherz. Der erste Trailer zur BBC-Serienumsetzung von Watership Down ist und das Ganze sieht aus wie eine Cutscene aus PlayStation 2-Tagen. Da hilft es auch nicht, dass die Hasenbande äußerst namhaft besetzt ist. Neben Rosamunde Pike werden auch John Boyega, Nicholas Hoult, Ben Kingsley und James McAvoy den Hasen Leben einhauchen - sofern das bei diesem seelenlosen Animationsdesaster überhaupt möglich sein sollte. Wann Watership Down in Deutschland zu sehen sein wird, ist bisher noch nicht bekannt. 
James McAvoy und seine 23 Identitäten im ersten Trailer zum neuen Shyamalan-Thriller Split
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James McAvoy und seine 23 Identitäten im ersten Trailer zum neuen Shyamalan-Thriller Split

Holy fucking Moly! Vielleicht braucht es desaströse Blockbusterversuche und den Fall vom Kinopodest. um einfach mal wieder nur Filme machen zu können. Niemand erwartet von M. Night Shyamalan noch Wunderwerke wie The Sixth Sense oder Unbreakable (sein Meisterwerk!), nicht nach all den enttäuschten Gesichtern. Schon Shyamalans letzter Film The Visit war ein kleiner fieser Horrorfilm ohne den Buzz seiner letzten Filme. Sein kommender Film Split verspricht wieder eine Genre-Sause zu werden, fernab des Drucks weder ein klassischer Shyamalan-Film, noch ein profitabler Blockbuster zu sein. James McAvoy, den wir alle noch als den faszinierenden Schauspieler erkennen müssen, der er ist, spielt darin einen Mann mit 23 Persönlichkeiten, der Teenagerinnen entführt und "großes" mit ihnen vorhat. Selb...
Kritik: X-Men: Apocalypse (USA 2016)
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Kritik: X-Men: Apocalypse (USA 2016)

Nach Matthew Vaughns passabler Neuausrichtung des X-Men-Franchises („X-Men: Erste Entscheidungen“), die zwar bei den Kritikern gut ankam, an den Kinokassen jedoch nur mäßig erfolgreich lief, wurde ausgerechnet X-Men-Regie-Veteran Bryan Singer (Regisseur der ersten beiden X-Men-Teile) dazu auserkoren, der Serie zu altem Glanz zu verhelfen. Mit „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ zauberte Singer dann auch gleich ein Brett von einer Comicverfilmung aus dem Hut: Bombastisches Popcornkino mit einer komplexen Story, die trotz Zeitreise-Elementen und einem gewaltigen Cast nie unverständlich wurde. Endlich schien man bei 20th Century Fox verstanden zu haben, wie man das volle Potenzial der Mutanten filmisch ausschöpfen konnte. Dementsprechend bedauerlich ist es daher, dass Bryan Singers Folgewerk...
Kritik: Victor Frankenstein (US 2015)
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Kritik: Victor Frankenstein (US 2015)

There is no Satan. No God. Only Humanity. Only ME! Weniger ist mehr. In diesem beliebten Ratschlag steckt einiges an Wahrheit. Wirklich beherzigen tun ihn jedoch wenige. Hier dürfte mehr also schon mehr sein. Manchmal gilt auch das ironisch verdrehte „Mehr ist eben doch mehr“, was aber nicht die Wahrheit hinter dem Ursprungsspruch diskreditiert, denn eigentlich heißt „Weniger ist mehr“ nichts anderes, als das richtige Maß zu finden. Es ist ein Gebot zur Konzentration. Und wenn ein Film reich, ja geradezu überquellend reich, an (nützlichen) Ideen ist, dann verstößt das überhaupt nicht gegen dieses oberste Credo. Mehr ist manchmal mehr, aber zu viel mehr ist es eben nicht. Leider lässt sich der neueste Revitalisierungsversuch von Mary Shelleys ikonografischem Frankenstein eher in let...
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"Das Verschwinden der Eleanor Rigby: Him & Her" (US 2014) Kritik – Die Gegenwart ist die schwierigste Zeit

Autor: Levin Günther „A shooting star lasts only for a second, but you’re still glad that you saw it.“ Der Regisseur Ned Banson hatte eine ganz tolle Idee, als er eine kriselnde Beziehung zweier Menschen anhand von zwei Filmen zeigen wollte. Ein Film aus der Sicht der Frau und ein Film aus der Sicht des Mannes. Mit dem „Verschwinden der Eleanor Rigby“ hat er eben dies gemacht und den beiden Teilen den Zusatztitel „Her“ und „Him“ verpasst. Aber selbst wenn Namen wie James McAvoy und Jessica Chastain im Film zu sehen sind (mit welchen wirklich eine perfekte Wahl getroffen wurde), ist es für eine Produktionsfirma zu riskant, zwei Einzelfilme zu veröffentlichen, die eine Geschichte erzählen. Sowas geht nicht mehr, weshalb Ned Banson zudem eine dritte Version zusammengeschnitten hat, die Szen...
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Kritik: X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (USA 2014)

Autor: Conrad Mildner "I don't want your suffering! I don't want your future!" Eine dunkle Zukunft: Mächtige Tötungsmaschinen, Sentinels genannt, machen Jagd auf Mutanten. Den wenigen X-Men bleibt nur noch die Flucht. Auch die ehemaligen Rivalen Prof. X (Patrick Stewart) und Magneto (Ian McKellen) haben sich verbündet. Mithilfe von Kitty Pride (Ellen Page) schicken sie Wolverines Bewusstsein zurück in die Vergangenheit, um die Geburtsstunde des Sentinel-Programms zu verhindern, was in den 70ern vom Militärwissenschaftler Bolivar Trask (Peter Dinklage) entwickelt wurde. Doch in der Vergangenheit angekommen, muss Wolverine zuerst den quasi drogenabhängigen Prof. X (James McAvoy) aus seiner Lethargie befreien. Zusammen mit Magneto (Michael Fassbender) versuchen sie Mystique (Jennifer Lawren...
Kritiken

„Drecksau” und „Finsterworld“ – Unsere Kritiken zu den Kinostarts der Woche

Autoren: Conrad Mildner, Philippe Paturel "Drecksau" von Jon S. Baird, u.a. mit James McAvoy James McAvoy als korrupter, schottischer Cop Bruce Robertson, der vor nichts zurückschreckt, um befördert zu werden. Anfangs ist „Drecksau“ eine wirklich mehr als gelungene schwarzhumorige Krimikomödie, die ungemein viel Spaß macht. Die Pointen sitzen, kommen teilweise knüppelhart und selten hat man in den letzten Jahren einen dermaßen asozialen und unsympathischen Charakter wie Bruce (kongenial von McAvoy gespielt) erlebt, den man trotzdem nur abfeiern kann. Doch leider ist „Drecksau“ am Ende einer dieser Filme, die das Tempo aufgrund der limitierten Möglichkeiten der simplen Story nicht halten können und meinen, sie müssten in der Mitte des Films einen neuen Pfad einschlagen. Weg von der Krim...
Kritiken

"Drecksau": Unser Interview mit James McAvoy

Autor: Stefan Geisler Am 17, Oktober startet mit Jon Bairds "Drecksau" eine weitere Roman-Adaption des Kultautoren Irvine Welsh in den deutschen Kinos. Wir hatten die Gelegenheit ein Interview mit dem Hauptdarsteller James McAvoy zu führen und haben mit ihm über Hamburg, die Leiden des Filmhelden und seine Deutschkenntnisse gesprochen. Aber Achtung, gleich in der ersten Frage, wird heftig gespoilert. ;) Jon Baird ist ein Newcomer im Filmgeschäft, hat es Spaß gemacht mit ihm zu arbeiten? James McAvoy: Ja, er ist ein fantastischer Regisseur und er hatte eine tolle Vorstellung davon, wie man dieses fast unverfilmbare Buch auf die Leinwand bringt. Das ist nämlich gar nicht so einfach, da Irvines Bücher einfach unglaublich sind. Er war jahrelang mein Lieblingsautor, aber seine Bücher lassen ...
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Kritik: Trance – Gefährliche Erinnerung (GB 2013)

Autor: Conrad Mildner "The choice is yours. Do you want to remember or do you want to forget?" Der Drehbuchautor, Filmregisseur und Filmkritiker Paul Schrader teilt die Stilrichtung des Film Noirs in drei Phasen ein. Die „wartime period“ (1941-46), in der überwiegend einsame Privatdetektive ihr Dasein fristen. Danach folgte die „post-war realistic period“ (1945-49), die den Charakter des Großstadtmolochs in den Mittelpunkt rückte und sich den alltäglichen Verbrechen auf den Straßen widmete. Die letzte und zugleich spannendste Phase war dennoch die „period of psychotic action and suicidal impulse“ (1949-53), in der sich allmählich die Figuren auflösen und meistens sogar Mörder und Psychopathen die Hauptrollen sind. Seit dem Ende des klassischen Film Noirs haben sich seine Motive und Refle...