Schlagwort: Kevin Spacey

Kritiken

"Sieben" (USA 1995) Kritik – David Finchers erster Geniestreich

"Überall an jeder Straßenecke sehen wir Todsünden. In jeder Wohnung und wir nehmen es hin. Wir tolerieren es, weil es schon zur Gewohnheit geworden ist. Es ist trivial. Wir tolerieren es morgens, mittags und nachts. Nun ab jetzt nicht mehr." David Fincher konnte mit seinem Debütfilm 'Alien³' zwar an den Kinokassen einen Erfolg landen, jedoch blieb die Begeisterung, im Gegensatz zu den großartigen ersten zwei Teilen, klar zurück. 3 Jahre später, 1995, meldete sich Fincher mit dem Thriller 'Sieben' zurück im Filmgeschäft und zeigte was wirklich in ihm steckt, denn 'Sieben' ist einer der spannendsten und besten Thriller aller Zeiten. Bei der Jagd auf einen grausamen Mörder, der seine Opfer nach den sieben Todsünden auswählt, werden zwei Detectives - Somerset, der kurz vor dem Dienstende s...
Kritiken

"State of Mind" (USA 2003) Kritik – Die Geschichte eines außergewöhnlichen Mörders

"Es gibt zwei Möglichkeiten wie man die Welt sehen kann. Entweder man sieht die Traurigkeit, die hinter den Fassaden der Leute steckt, oder man beschließt, sie nicht an sich ranzulassen. Das Herz kann einem nicht gebrochen werden, wenn man nicht zulässt dass die Welt einen berührt." Und wieder widme ich mich einem Film der wieder einmal völlig an mir vorbeigegangen ist. Wie ich dann trotzdem auf den Film gestoßen bin? Durch seinen Hauptdarsteller, wer könnte es bei mir zurzeit auch anderes sein, Ryan Gosling. Mit dem unscheinbaren Indie-Drama 'State of Mind' von 2003 inszeniert Regisseur Matthey Ryan Hoge einen zwar durchaus hochwertigen aber unaufdringlichen Einblick in das Seelenleben eines Mörders. Und genau das ist auch gleichzeitig der größte Kritikpunkt des Films. Das 'State of M...
Kritiken

"American Beauty" (USA 1999) Kritik – Kevin Spaceys bis Dato großartigste Performance

"It's a great thing when you realize you still have the ability to surprise yourself." Einer dieser wenigen Filme, die es schaffen, zu gleichen Teilen unterhaltend und anspruchsvoll sein. Witzig, kritisch, eine Perle der Kinogeschichte, die wohl jeden Menschen, sobald der Abspann einsetzt, zum langen Nachdenken über das eigene Leben und das der Mitmenschen bringen wird. Und nach dem Gesehenen wird man nicht mehr genauso zum Leben stehen, man wird es hinterfragen und damit lässt sich sagen, der Film hat das geschafft, was nur wenige andere erreichen, nämlich auf höchstem cineastischen Niveau zwei volle Stunden pures Entertainment mit sozialkritischen Aspekten zu vermengen. Regisseur Sam Mendes und Drehbuchschreiber Alan Ball zeigen uns, dass es nicht viel Geld braucht, um ein zeitloses ...