Schlagwort: Kurzfilm

Spektakulärer Star-Wars-Fanfilm zeigt Darth Maul in der Ausbildung
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Spektakulärer Star-Wars-Fanfilm zeigt Darth Maul in der Ausbildung

Der große Star-Wars-Trubel ist fürs erste vorbei. Fast alle haben Episode VII bis jetzt gesehen. Vielen gefiel Abrams' Reboot-Sequel, anderen wiederum gar nicht, behaupteten sogar Disneys Prestige-Blockbuster sei nichts anderes als teure Fan-Fiction. Das sei mal so dahingestellt. Filmstudent Shawn Bu und Stunt-Profi Vi-Dan Tran haben nun einen wahrhaft teuren Fanfilm gezaubert. Darth Maul: Apprentice zeigt die allgemein beliebteste Star-Wars-Figur der Prequel-Trilogie als Lehrling seines Meisters Darth Sidious und wie er gegen ein Gruppe Jedi kämpft. Mehr Handlung hat der Kurzfilm nicht, dafür geizt er nicht mit Schauwerten, was bei einem nicht-kommerziellen Fanfilm eine Besonderheit ist. Hoffentlich lässt Disney diesen inoffiziellen Film am Leben. Seinen Macher_innen gebührt jedenfalls ...
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Neuer Wes-Anderson-Kurzfilm "Castello Cavalcanti" mit Jason Schwartzman

Wie uns der Kurzfilm gefällt: Werbung mit Wes... Im Auftrag des Mode-Giganten Prada inszeniert Regisseur Wes Anderson ("Moonrise Kingdom") einen Werbe-Kurzfilm. Hier gibt Jason Schwartzman einen erfolglosen Rennfahrer im Italien der fünfziger Jahre, der durch einen Zufall auf das Heimatdorf seiner Familie stößt. Vom bekannten Wes-Anderson-Charme ist in diesem kurzem Nichts leider wenig zu merken. Wir hoffen, dass das kein schlechtes Omen für seinen nächsten Langfilm "Grand Budapest Hotel" darstellt.
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"In the Belly Of a Whale" (DE 2011) Kritik – Das Lebensgefühl der Berliner Kunstszene

Autor: Pascal Reis "Berlin ist eine kreative Stadt und wird von Kreativen kreativ gemacht. Kunst macht Kunst macht Kunst." Was der deutsche Otto Normalverbraucher mit Berlin verbindet, lässt sich schnell in einem schlichten Begriff bestimmen: Hauptstadt. Viele dürfte diese Tatsache – hoffentlich – nicht überraschen, dabei ist diese oberflächliche Bezeichnung der dreieinhalb Millionen-Metropole sicher in keiner Weise hinlänglich, schließlich besitzt Berlin derart viele signifikante Betrachtungsperspektiven, die der Stadt genau das unverkennbare Feeling verleihen, das sie – nicht nur für Bewohner und Einheimische - zu einem unantastbaren (Reise-)Muss werden lässt. Ob wir aufgrund der historischen Relevanz, dem kultureller Sortiment oder der feierwütigen Sucht auf die Millionenstadt blicken...
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Kurzfilm: Mamá (ES 2008)

Autor: Conrad Mildner Am 18. April startet bei uns der von Guillermo des Toro produzierte Horrorfilm "Mama" von Andrés Muschietti. Der Film basiert auf einem gleichnamigen Kurzfilm ebenfalls von Muschietti, der Guillermo del Toro so beeindruckt hat, dass er sich entschloss die Langfilmversion zu produzieren. Ich bin gespannt auf das Ergebnis, welches mit Jessica Chastain sogar sehr gut besetzt ist. Allerdings frage ich mich, was die lange Version Muschiettis hocheffektivem, dreiminütigem Kurzfilm noch wichtiges hinzufügen will, außer einer hoffentlich längeren Gruselspanne. Der Kurzfilm erzählt sich in einer einzigen Einstellung. Die Steadycam folgt den beiden Mädchen durch das Haus. Es gibt keine Rhytmitisierung durch Schnitte, sondern einzig durch Bewegungen. Beeidruckend ist allein,...
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Kurzfilm "Zombie in a Penguin Suit" (USA 2011) Kritik – Der einsame Gang eines Untoten

Zombies sollten inzwischen jedem Menschen, ob Filmfanatiker und treuer Horrorfan, oder normaler Gelegenheitsgucker und Freizeitzapper, ein Begriff sein. Jeder hat schon mal in seinem Leben von den schlurfenden Untoten gehört, die zumeist durch einen bestimmten Virus infiziert worden sind und sich von nun an auf die Jagd nach menschlichen Fleisch begeben und am liebsten das saftige Gehirn bevorzugen. Auf die Idee, einen dieser berüchtigten Zombiefilme aber einmal vollständig aus der Sicht eines Zombies zudrehen, die man fälschlicherweise nicht mit Infizierten verwechseln sollte, wie uns Danny Boyle mit "28 Days Later" zeigte, kam noch kein Regisseur, weder George A. Romero, noch Lucio Fulci. Chris Russell setzte diese tolle Idee 2011 mit seinem Kurzfilm "Zombie in a Penguin Suit" jedoch in...
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80 Jahre LEGO: Ein liebevoller Animationsfilm zur Entstehungsgeschichte

Dieses Jahr feiern wir 80 Jahre LEGO! Zum Jubiläum spendiert ein Animationsteam den bunten Klötzchen einen liebevollen Animationsfilm, in dem die Entstehungsgeschichte gezeigt wird. Und das beste: Den Film gibt's kostenlos auf YouTube! Klasse! Der siebzehn minütige Kurzfilm zeigt in rührender Weise die Entstehungsgeschichte der LEGO-Steine aus der Sicht von Kjeld Kirk Kristiansen, dem derzeitigen Besitzer von LEGO. Dessen Großvater Ole Kirk Christiansen gründete die Firma 1932 - und revolutionierte damit die Spielwelt. Der Film zeigt, welche Probleme er auf dem Weg zu einer der größten Spielefirmen der Welt hatte. Denn, jetzt mal ehrlich: Wer hat nicht mit den Klötzchen gespielt ... ? Eben! Hut ab vor diesem Film, rührend! Unbedingt anschauen, gleich hier:
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Kurzfilm "The Horribly Slow Murderer with the Extremely Inefficient Weapon" (USA 2008) Kritik – Der Untote mit dem Löffel

"Some murders take seconds. Others take minutes. Some murders take hours. Now, this murder... takes years." Man denkt sich heutzutage ja immer wieder, dass man als Zuschauer bereits alles gesehen hat. Nichts kann noch überraschen, nichts kann noch vom Hocker hauen und der große Schreck wird nur noc zur Seltenheit. Gerade im Horror-Genre kann man dieses Gefühl nicht abschütteln, denn von den Zombies, über Vampire bis zu Mörderpuppen hatten wir schon alles. Genau wie wir auch schon gesehen haben, wie besagte Monster/Mörder und Bösewichter jegliche Instrumente für ihre Taten benutzt haben. Macheten, Schlachtermesser, Kettensäge, Äxte und Beile, Schaufeln und Schippen, oder auch die Sense. Im Kurzfilm "The Horribly Slow Murderer with the Extremely Inefficient Weapon" aus dem Jahre 2008 ist das...
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Kurzfilm "Staplerfahrer Klaus" (DE 2000) Kritik – Der erste Arbeitstag

"Na, das ist ja gerade nochmal gutgegangen." Vor dem ersten Arbeitstag haben wir ja alle immer irgendwie ein flaues Gefühl im Magen. Wenn sich die Theorie langsam dem Ende nähert und es wirklich ernst wird, dann spielen sich die verschiedensten Situationen im Kopf ab und es stellen sich die typischen Fragen. Werden die anderen Mitarbeiter nett und freundlich sein? Wie wird der Chef sein und kann ich mich wirklich mit der neuen Arbeit abfinden? Man kann nur hoffen, dass man nie einen Arbeitskollegen wie die Hauptfigur aus "Staplerfahrer Klaus" haben wird, denn sonst endet ein normaler Arbeitstag schnell im unabsichtlichen Chaos. Und darum geht es in "Staplerfahrer Klaus" eigentlich auch. Klaus hat seinen Gabelstaplerführerschein für den innerbetrieblichen Werksverkehr gemacht und darf n...
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Kurzfilm: Day and Night (USA 2010)

Zwei Figuren, die eine steht für den "Tag", die andere für die "Nacht", lernen sich kennen und werden Freunde. Pixars Kurzfilme, die immer vor den eigentlichen Langfilmen laufen, haben einen außerordentlichen Ruf und nicht selten gefällt einem der Vorfilm besser als der Hauptfilm. So war es bei "Toy Story 3", der zwar kein schlechter Film ist, aber meine Kinnlade bekam ich nur wegen "Day and Night" nicht mehr hoch. Teddy Newtons Kurzfilm ist eine Verheiratung vermeintlicher Gegensätze und eine meisterhafte Verquickung von traditionellem Zeichentrick und zeitgenössischer Computeranimation. Dazu kommt eine revolutionäre und sinnvolle Nutzung der neuen 3D-Technik. "Day and Night" ist ein unglaublich unterhaltsames Kurzabenteuer, der zeigt wie Pixar sein Handwerk liebt und beherrscht, und e...
Kurzfilm-Tipp: Ein andalusischer Hund (FR 1929) – Der Ursprung des filmischen Surrealismus
Französischer Film, Kritiken, Kurzfilme

Kurzfilm-Tipp: Ein andalusischer Hund (FR 1929) – Der Ursprung des filmischen Surrealismus

Der Ursprung des filmischen Surrealismus. Ein andalusischer Hund, der 1929 seine Uraufführung in Paris feierte, ging als erster Skandalfilm in die Kinogeschichte ein. Auch heute noch hat Luis Buñuels Avantgardefilm nichts von seiner Kraft verloren und schafft es, fast ein Jahrhundert später, immer noch die Leute ohne Halt in seinen völlig eigenwilligen, aber doch so anziehenden Bann zu reißen. Luis Buñuel wollte hier einen seiner Träume und einen Traum des Künstlers Salvador Dali verfilmen und verweben. Am Ende sind wie genauso schlau wie am Anfang, mit dem Unterschied, dass wir einen Kurzfilm zu sehen bekommen haben, der seiner Zeit Lichtjahre voraus war und für sein Entstehungsjahr 1929 nicht nur mutig und provakant war, sondern auch wegweisend für viele andere Künstler und Regisseure ...