Schlagwort: Martial-Arts

Kritiken

"Die Söhne des Generals Yang" (HK 2013) Kritik – Blut ist dicker als Wasser

Autor: Pascal Reis „Die Kunde der Schlacht hinaus in die Welt zu tragen, das gelingt nicht ohne Boten.“ Erst am 30. Januar dieses Jahres, wurde das deutsche Kino mit der amerikanischen Produktion „47 Ronin“ beglückt, die sich mit der mythische Volkserzählung der tapferen Samurai beschäftigte, die ihren Meister rächen wollten und sich Gegnern jeder Art in den Weg stellten. Der Intention hinter Carl Rinschs hochbudgetierten (175 Millionen US-Dollar) Fantasy-Abenteuer war eine ehrenhafte, wollte man doch versuchen die Sehgewohnheiten der westlichen Konventionen an die fernöstliche Kultur anzugleichen. Das Resümee aber musste vernichtend ausfallen, denn obgleich „47 Ronin“ ambitioniert zu Werke ging, vergaß der Film hinter seinem computergenerierten Überdruss gänzlich den Geist des Mythos ...
Kritik: Ip Man (HK 2008) – Die Geschichte eines unantastbaren Meisters
Kampfsport, Kritiken

Kritik: Ip Man (HK 2008) – Die Geschichte eines unantastbaren Meisters

Ich bin nur ein Chinese. Wenn wir in Deutschland Lust auf einen legalen Kampf haben, oder besser gesagt, Interesse haben, einem solchen Kampf zuzuschauen, dann finden wir uns entweder beim Boxen, oder auch beim Wrestling wieder, wobei man bei letzterem die Unterschiede zwischen Deutschland und Amerika ganz deutlich erkennt. Mehr Möglichkeiten bleiben nicht wirklich und auf die Straßen gehen und selber einen Kampf anzuzetteln ist wohl nicht unbedingt der beste Weg. Viel ansprechender sind die Kampfkünste, die man im fernen Osten, oder allgemein in asiatischen Gefilden entdecken kann. Von kompromisslosen Prügeleinheiten wie auch im MMA ist hier nichts zu finden. Wir sprechen in diesen Ländern von Kung-Fu, Tai-Chi, Tequando, Ho Sin Do, Aikido, Judo, Karate oder Wing Chun, die die Faszi...