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Kritik: The Rock – Fels der Entscheidung (USA 1996) – Alcatraz wird zum explosiven Ort der Desillusion
Action, Kritiken, Michael Bay, Regisseure

Kritik: The Rock – Fels der Entscheidung (USA 1996) – Alcatraz wird zum explosiven Ort der Desillusion

Patriotism is a virtue of the vicious. So sieht es also aus, wenn sich ein Regisseur mit ungehemmtem Explosionsfetisch wie Michael Bay auf der Höhe seines „künstlerischen“ Schaffens befindet. Ziemlich ansehnlich, aber auch viel zu verfrüht und leider von unikalem Status. „Ziemlich ansehnlich“ könnte man an dieser Stelle sogar noch als leichte Untertreibung umreißen, denn Michael Bays zweite Regiearbeit „The Rock“ ist quasi der Inbegriff, oder vielmehr ein Mitverantwortlicher, für diesen generalisierten Musterfall des hochwertigen Action-Kinos der vielfältigen 1990er Jahre. Mit „Bad Boys“ hat Michael Bay ein Jahr zuvor bereits sein fähiges Inszenierungshändchen für stattliche Actionmontagen bewiesen, blieb seinem Publikum aber auf Charakterbasis diese Qualität schuldig. In „The Rock“...
Kritiken

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"Ich bin ihretwegen durch die Zeit gegangen, Sarah." Es ist schon spannend zu beobachten, wie sich manche Regisseure im Laufe der Zeit verändern und wie sich ihre Karriere in eine andere Richtung bewegen, das kann natürlich positiv oder genauso negativ sein. Interessant ist das vor allem beim kanadischen Regisseur James Cameron, der seit den letzten Jahren in aller Munde war und wohl so ziemlich jedem, ob Filmfreund oder nicht, ein Begriff sein dürfte. Sieht man sich seine letzten Filme an und geht etwas genauer auf "Titanic" und "Avatar" ein, dann haben wir die Ursprunggeber von Camerons schlechten Ruf. Dabei muss man sagen, "Titanic" war nicht nur irgendeine schnulzige Liebesgeschichte mit historischem Hintergrund, sondern ein klares Meisterwerk der Filmgeschichte, welches nur den Me...