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Kritiken

"Michael" (AT 2011) Kritik – Die erschreckende Normalität

"Das ist mein Messer und das ist mein Schwanz. Was soll ich dir reinstecken?" Das österreichische Kino war in der Vergangenheit nie besonders angesagt. Schauspieler wie Helmut Berger, Monica Bleibtreu, Klaus Maria Brandauer und zuletzt Christoph Waltz schafften zwar den Sprung in das große Geschäft, doch weniger durch Produktionen in ihren Heimatland, in denen sie zwar auf sich Aufmerksam machten, den letzten Stoß aber eher durch andere Länder und vor allem auch internationale Regisseure bekamen. Österreichische Regisseure, die man in der Gegenwart wirklich als Könner und interessant bezeichnen könnte, sind spärlich gesät. In erster Linie ist es natürlich Michael Haneke, der kürzlich auch erst wieder die goldene Palme von Cannes zum zweiten Mal gewonnen hat und Filme wie 'Das weiße Ban...