Schlagwort: Ving Rhames

Kritik: Mission: Impossible 6 – Fallout (US 2018)
Action, Amazon Prime, Kritiken

Kritik: Mission: Impossible 6 – Fallout (US 2018)

There cannot be peace without first a great suffering. The greater the suffering, the greater the peace. The end you've always feared... is coming. It's coming, and the blood will be on your hands. Freundschaft und Liebe oder die Rettung der Menschheit. Der Tag der Wahrheit für Ethan Hunt (Tom Cruise) ist gekommen und er muss sich entscheiden, wo seine Prioritäten liegen. Mission: Impossible - Fallout ist womöglich der gefühlvollste, aber auch der am konventionellsten erzählte Abschnitt im mittlerweile 22 Jahre umfassenden Universum über den beliebten IMF-Agenten. Regisseur Christopher McQuarrie, der sich zuletzt ebenfalls für Rogue Nation verantwortlich zeigte, untermauert ein weiteres Mal, mit welchem Geschick das M:I-Franchise spätestens seit Phantom Protokoll seine Zuschauer...
Kritiken

"Piranha 3DD" (USA 2012) Kritik – Die Fische wollen nicht mehr beißen

"Can it happen again? And if so, where?" Der Fluch der Fortsetzungen hat die Filmwelt mal wieder eingeholt. Als hätten wir uns nicht schon oft genug mit diesem Grauen beschäftigen müssen, kehrt es alljährlich immer wieder zurück und verdirbt uns so manche Freude an eigentlich ersehnten Nachfolgern. Alexandra Aja konnte mit seinem Überraschungserfolg 'Pirnaha 3D' 2010 die Massen in die Kinos bringen und in tobende Feierlaune versetzten, die am Filmende keine Grenzen mehr kannten und sich ausgelassen der guten Laune hingeben konnten. Natürlich musste eine Fortsetzung des lockeren Remakes gedreht werden, dass das Dreifache seines Budgets in die Kassen spülte, nur um mit der einstigen Erfolgswelle noch einmal mit zu schwimmen und das dicke Geld zu machen. Immer klappt das nicht und das hat ...
Horror, Komödie, Kritiken

Piranha 3D (USA 2010) Kritik – Nackte Haut, fiese Fische und jede Menge Spaß

Beim ersten Biss fließ etwas Blut. Das Blut zieht die Meute an. Der französische Regisseur Alexandre Aja zählt zu denen jungen Hoffnungsträgern der neuen Horrorgeneration. Sein Einstieg 'High Tension' ist zwar streitbar, aber die Atmosphäre stimmte. 2006 zeigte Aja dann was wirklich in ihm steckte und inszenierte mit 'The Hills Have Eyes' nicht nur eines der besten Remake überhaupt, sondern auch einen der stärksten Terror/Horrorfilme der letzten Jahre, wenn nicht sogar der letzten Jahrzehnte. Schnell wusste man, was man von Ajas Filmen erwarten durfte, denn mit Blut und Kompromisslosigkeit hat der Mann in seiner Karriere nie gegeizt. Die Klasse von 'The Hills Have Eyes' konnte Aja mit 'Mirrors' dann leider nicht mehr einhalten und trotzdem stimmten auch hier wieder das Feeling und die A...
Kritiken

"Mission: Impossible" (USA 1996) Kritik – Meisterhaftes Thriller-Kino

"Diese Leute sind darauf trainiert Geister zu sein. Wir haben ihnen das beigebracht, verdammt nochmal." Im Jahr 1996 erfand Brian de Palma mit 'Mission Impossible' das Agenten-Genre neu. De Palma, der lange kein Kassenmagnet mehr war, konnte im Jahr 1983 mit 'Scarface' seinen letzten großen Erfolg feiern. Äußerst tragisch, denn auch nach 'Scarface' drehte er mit Filmen wie 'The Untouchables', 'Die Verdammten des Krieges' und 'Carlito's Way' drei der besten Genre-Beiträge überhaupt, die an den Kinokassen wirklich jeden Dollar verdient hätten. Nun stand wie gesagt das Jahr 1996 vor der Tür und der nicht sehr beliebte de Palma brachte eine Kinoversion von der 70er Jahre Serie Kobra, übernehmen Sie! heraus, die in Deutschland einen eher übersichtlichen Erfolg hatte. De Palma bewies mal wied...
Kritiken

"Mission: Impossible 2" (USA 2000) Kritik – John Woos Untergang

"Diese Ratte hat das Ende des Labyrinths erreicht." Fragt man nach den besten Actionfilmen der 90er Jahre, würde man sicher auch Sachen wie 'Face/Off', 'Ronin' und auch 'Speed' zu hören bekommen. Welchen Film man allerdings in so gut wie jedem Fall gesagt bekommen würde, wäre 'Mission: Impossible' aus dem Jahr 1996, mit dem Brian De Palma einen absolut erstklassigen und intelligenten Agentenfilm erschuf, der auch heute nichts von seiner Qualität einbüßen musste. Der Film schlug ein und wurde zu einem der erfolgreichsten Filme überhaupt. Nun vergingen vier Jahre, bis sich die Fortsetzung 'Mission: Impossible 2' über die Kinos hermachte. Auf dem Regiestuhl saß nun Actionspezialist John Woo, der vorher Kracher wie Hard Boiled, The Killer und auch den genannten 'Face/Off' inszenierte. Die H...
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"Mission: Impossible III" (USA 2006) Kritik – Tom Cruise gegen Philip Seymour Hoffman

"Wir haben dir eine Sprengkapsel ins Hirn geschossen. Kommt dir das bekannt vor?" Brian De Palma schuf 1996 mit 'Mission: Impossible' einen High-Tech Agenten-Thriller, der heute schon als Klassiker gilt und Tom Cruise eine prägende Rolle als Ethan Hunt schenkte. Oft wurde er kopiert, aber die Qualität konnte niemand wirklich erreichen. Wie das aber immer so mit erfolgreichen Filmen ist, musste eine Fortsetzung folgen. Im Jahr 2000 stand 'Mission: Impossible 2' vor der Tür, dieses Mal von Bullet Time und Taubenfetischist John Woo. Das Ergebnis war ein erschreckend dämlicher und lahmer Actionfilm, der in so gut wie jedem Punkt durchfiel. 6 Jahre sollten vergehen und die Schmach von Teil 2 war langsam wieder vergessen. 2006 kam der dritte Teil der erfolgreichen Mission: Impossible-Reihe in...
Kritiken

"Dark Blue" (USA 2002) Kritik – Die Farbe der Korruption

"Es muss erst hässlich werden, bevor es besser werden kann." Ron Shelton hat sich mit Filmen wie 'Weiße Jungs bringen's nicht' und 'Tin Cup' nicht gerade einen großen Namen gemacht. Ein Händchen für gute Besetzungen hatte er dabei hingegen schon mehrmals bewiesen. Mit seinem Thriller 'Dark Blue' aus dem Jahr 2002 inszeniert Shelton einen spannenden Korruption-Thriller mit tollen Darstellern. 'Dark Blue' fängt die Atmosphäre der 90er zu dem Zeitpunkt der Rassenunruhen stark ein. Die Großstadtaufnahmen von Los Angeles wurden in rauen und gleichermaßen stilsicheren Bildern verpackt. Blanchards Soundtrack überzeugt ebenfalls durchgehend durch seinen emotionalen und doch anspannenden Unterton und unterstreicht die Szenen passend. Wie ich es schon erwähnte, ist 'Dark Blue' mit guten Schausp...
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"Bringing Out The Dead" (USA 1999) Kritik – Nächte der Einsamkeit

"Seit letztem Jahr glaube ich daran, dass Geister die den Körper verlassen nicht wollen dass man sie zurückholt. Wütend darüber, dass wir es wagen in das Schicksal einzugreifen." Martin Scorsese. Ein Name der das Herz von jedem Filmfan in den höchsten Tönen schlagen lässt. Mit Filmen wie 'Taxi Driver', 'Wie ein wilder Stier' oder auch 'GoodFellas' schrieb Scorsese Filmgeschichte. Aber auch Regielegenden haben ab und an ihre Filme, obwohl sie immer Erfolg im Filmgeschäft haben, die irgendwie am Publikum vorbeigingen. 'Bringing out the Dead' von Martin Scorsese aus dem Jahre 1999 ließe sich gut und gerne als solch ein Film bezeichnen, leider. Zwar zählt der Film noch lange nicht zu Scorseses besten, allerdings inszeniert er hier wieder eine grandiose Odyssee durch die Nacht aus der Sicht ...