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Kritik zu „Wege zum Ruhm“: Der Antikriegsklassiker neu in 4K
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Kritik zu „Wege zum Ruhm“: Der Antikriegsklassiker neu in 4K

Kritik von Marc Trappendreher Stanley Kubricks kompromisslose Anklage gegen den Krieg – Wege zum Ruhm erstmals auf 4K Blu-ray Ein Schützengraben trennt Leben und Tod oft nur durch wenige Meter Erde. Über den Köpfen schlagen Granaten ein, unter den Füßen verwandelt sich der Boden in Schlamm, Blut und Angst. Wer hier überlebt, verdankt es selten Mut oder strategischer Überlegenheit, sondern meist dem Zufall. Der Krieg kennt keine Gerechtigkeit – nur Hierarchien. Kriege werden von Generälen geplant, aber von Soldaten bezahlt. Kaum ein Film hat diese einfache Wahrheit mit größerer Klarheit formuliert als Stanley Kubricks Wege zum Ruhm (Paths of Glory, 1957). Nicht der Kampf gegen den Feind steht hier im Mittelpunkt, sondern die erbarmungslose Logik eines Systems, das seine eigenen Soldaten...
Kritik zu „Dein Schicksal in meiner Hand“: erstmals auf Blu-ray
Aktuelle Filmnews, Drama, DVD & Bluray, Filmkritiken, Thriller

Kritik zu „Dein Schicksal in meiner Hand“: erstmals auf Blu-ray

Kritik von Marc Trappendreher Der süße Geruch der Verwesung – Alexander Mackendricks Dein Schicksal in meiner Hand erstmals auf Blu-ray Mit Dein Schicksal in meiner Hand (Sweet Smell of Success) schuf Alexander Mackendrick 1957 einen der schärfsten und zugleich elegantesten Abgesänge auf die amerikanische Nachkriegsgesellschaft. Kaum ein anderer Film seiner Zeit blickt mit vergleichbarer Präzision auf die Mechanismen medialer Macht, gesellschaftlicher Abhängigkeit und moralischer Korruption. Heute wirkt dieses Werk weniger wie ein klassischer Hollywoodfilm als vielmehr wie eine düstere Prophezeiung der Gegenwart - einer Welt, in der Öffentlichkeit zur eigentlichen Währung geworden ist und Rufmord effizienter funktioniert als jede physische Gewalt. Tony Curtis verkörpert Sidn...
Kritik: Das siebente Siegel (SE 1957) – Ein anachronisches Schachspiel um Leben und Tod
Drama, Filmklassiker, Filmkritiken

Kritik: Das siebente Siegel (SE 1957) – Ein anachronisches Schachspiel um Leben und Tod

Wisch die Tränen weg und gefall' Dir in Deiner Gleichgültigkeit. Philosophiestunde à la Ingmar Bergman, verknüpft mit den essenziellen Motiven des generalisierten Menschentums. Dabei kann der Schwede in „Das siebente Siegel“ von seiner leibeigenen Effizienz Gebrauch machen, die anderen Regisseuren in Anbetracht der demonstrativen Metaphorik und der allegorischen Laxheit die nicht den analytischen Kern beinhalten, den man von Bergmans psychologischen Sondierungen der menschlichen Verhaltensmuster durch andere Werke kennenlernte, gefehlt und so in die Knie gezwungen hätte. Ja, „Das siebente Siegel“ erhebt sich nicht durch seine spitzfindige Komplexität, die jedes optionale Charakter-Drama aus dem europäischen Raum in den Schatten stellen würde. Und doch schafft es der Meisterregisseur die...