Schlagwort: Dan Stevens

Kritik: Die Schöne und das Biest (USA 2017)
Filme, Heimkino, Kritiken

Kritik: Die Schöne und das Biest (USA 2017)

Eine Geschichte so alt wie die Zeit und die einfach nicht tot zu kriegen ist. Die Anzahl der Adaptionen der klassischen Märchengeschichte vom Biest und der Schönen hat in den letzten Jahren spürbar zugenommen. Wirklich im (filmischen) Gedächtnis geblieben, sind allerdings nur Disneys Zeichentrickversion von 1991 und Jean Cocteaus La Belle et la Bête aus dem Jahr 1946, der wiederum alle nachkommenden Verfilmungen, inklusive des Disneyfilms, stark beeinflusste. So gesehen befinden wir uns bereits in einem engen Netz von sich aufeinander beziehenden Texten, das so deutlich mit dem Kino verwoben ist wie bei keiner anderen Märchengeschichte. Nüchtern betrachtet sollte eine weitere Verfilmung des Stoffes keine großen Erschütterungen erzeugen. Bill Condons "Real"-Verfilmung ist aber keine weite...
Kritik: Criminal Activities (USA 2015)
Filme, Heimkino, Kritiken

Kritik: Criminal Activities (USA 2015)

Somebody's getting invoiced for this shit. Man nehme vier Typen, einen Sack voller Geld und einen Mafiaboss. Und heraus kommt ein aus der Zeit gefallener Thriller von Jackie Earle Haley. In Criminal Activities wollen Zach, Warren, Bryce und Noah, die sich aus der Highschool kennen und gerade den Tod eines gemeinsamen Freundes betrauerten, das Geschäft ihres Lebens abschließen. Durch einen Insider-Tipp investieren sie 200.000 Dollar in der Wallstreet. Jedoch ohne Erfolg. Das Geschäft entpuppte sich als Fehlinvestition und nun stehen die vier in der Schuld der - wie hätte es auch anders sein können - Mafia: Eddie, gespielt von John Travolta, schlägt den Vieren einen Deal vor: Schuldenerlass gegen die Entführung eines Mannes namens Marques, der in der Entführung von Eddies Nichte mit ...
Kritik: The Guest (USA 2014)
Filme, Heimkino, Kritiken

Kritik: The Guest (USA 2014)

Cold as ice, this face I see. Eisblaue Augen, Haare aus Beton und ein Körper wie ein Unterwäschemodel: Wer würde solch einen Adonis nicht in die eigenen vier Wände lassen? Regisseur Adam Wingard und Drehbuchautor Simon Barrett verdrehen kurzerhand die Vorzeichen ihres letzten Genrestreichs „You're Next“ und holen den „War on Terror“ zurück auf amerikanischen Boden, speziell ins Leben einer „typisch“ weißen Mittelklassefamilie. Dafür reichen Wingard und seinem Kameramann Robby Baumgartner auch nur ein paar Bilder, um den Film in Gang zu kriegen. Die Mutter verabschiedet Mann und Kinder, leicht abwesend. Einen Schwenk über alte Familienfotos später und wir verstehen die glasigen Augen von Mrs. Peterson (Sheila Kelley). Ihr Sohn Caleb ist im Nahen Osten gefallen und ohne es zu ahnen be...