Schlagwort: Eddie Marsan

Filme, Heimkino, Kritiken

Kritik: The World’s End (GB 2013)

Autor: Conrad Mildner „We wanna be free to do what we wanna do and we wanna get loaded and we wanna have a good time.“ Gary King (Simon Pegg) ist vierzig, aber nie erwachsen geworden. Vor zwanzig Jahren versuchten er und seine vier Freunde die Goldene Meile zu vollenden, eine berühmte Sauftour, die durch alle zwölf Pubs des beschaulichen Newton Havens führt. Die Gruppe scheiterte damals, was Gary dazu veranlasst es noch einmal zu probieren. Es gelingt ihm seine Freunde wieder zusammen zu trommeln, doch nicht nur die haben sich stark verändert, auch ihre Heimatstadt ist seltsamer als früher. Als sie hinter die Ursache kommen, haben sie es mit nichts geringerem als dem Ende der Welt zu tun. Mit Evan Goldbergs und Seth Rogens „Das ist das Ende“ und Edgar Wrights „The World's End“ kommen ...
Kritiken

"Heartless" (USA 2009) Kritik – Die unbezahlbare Schönheit

"Ich kann diesen Scheiß, von wegen Schönheit ist nur oberflächlich, nicht ertragen, weil es nicht stimmt." Philip Ridley gehört zu der Gattung Regisseur, die es nicht unbedingt eilig haben mit dem Filmemachen. Schaut man sich die übersichtliche Filmografie des Herrn an, dann ist zwischen seinen drei Filmen immer ein mehr als deutlicher Abstand. Sein Debütfilm 'Schrei nach Stille' mit Viggo Mortensen kam 1990 raus. Ganze fünf Jahre sollte es dann wieder dauern, bis der Name Philip Ridley erneut in der Filmwelt auftauchte und 1995 stand er mit 'Die Passion des Darkly Noon' mit Brendan Fraser und Ashley Judd vor der Tür. Jetzt dürfte man feststellen, das Ridley nicht unbedingt zu den wichtigsten oder interessantesten Regisseuren gehört, sondern sich eher immer dezent im Hintergrund hielt. ...
Kritiken

"Tyrannosaur" (GB 2011) Kritik – Eine vernarbte Liebesgeschichte

"Gott ist nicht mein beschissener Daddy." Immer häufiger wird man heute in der Filmwelt mit dem Begriff „kontrovers“ konfrontiert. Aber was versteckt sich hinter besagtem „kontroversem Kino“? Nun, dass könnte mehrere Bedeutungen haben, doch in einem Fall kann man es immer auf einen Nenner bringen: es handelt sich dabei grundsätzlich um schwere filmische Kost. Tabuthemen werden nicht nur angedeutet, sondern ausgeleuchtet. Abgründe offenbaren sich, verstören den Zuschauern, treffen ihn dort, wo es weh tut und doch sind diese Filme extrem ehrlich. Man kann über sie Diskutieren oder ihnen einfach aus dem Weg gehen. Keine aufgesetzte Rührseligkeit und kein feiger Selbstschutz. Gemeint sind damit zum Beispiel Sachen wie 'Ex Drummer', 'Mysterious Skin' oder auch 'Irreversibel'. 2010 kam diese ...