Schlagwort: James Watkins

Kritiken

"Die Frau in Schwarz" (GB 2012) Kritik – Glaubt ihr an Geistergeschichten?

"I believe the most rational mind can play tricks in the dark." Blickt der Horror-Fan auf die letzten Jahrzehnte zurück, muss er mit Bedauern feststellen, dass das Kino nur wenige sehenswerte Spukfilme hervorgebracht hat. An aller erster Stelle würden die meisten natürlich Tobe Hoopers Klassiker "Poltergeist" aus dem Jahre 1982 nennen. Vielleicht würden auch noch die Namen "The Others" oder "Bis das Blut gefriert" fallen. Und dann, ja dann hat man bereits Schwierigkeiten, weitere gelungene Spukfilme aufzuzählen. Eine Ausnahme bildet nun ausgerechnet der Film, der im vornherein mit einer schlechten Erwartungshaltung bedacht wurde, was vor allem daran liegen dürfte, dass "Harry Potter"-Mime Daniel Radcliffe die Hauptrolle in "Die Frau in Schwarz" übernommen hat. Jeder, der diese Einstellu...
Kritiken

"Eden Lake" (GB 2008) – Schonungslose Gewalt und unnötige Dramaturgie

"Ich lass mich nicht von 'ner Gruppe Teenager verjagen!" James Watkins ist als Regisseur noch ein unbeschriebenes Blatt im Filmgeschäft. Als Drehbuchautor war er zwar schon hier und da tätig, allerdings eher schlecht als recht. Also wurde es wohl Zeit sich endlich einen Namen im Geschäft zu machen. Mit 'Eden Lake' aus dem Jahr 2008 inszeniert Watkins zwar einen streckenweise spannenden und wirklich harten Psycho-Thriller, allerdings möchte der Film mehr sein und verliert sich in unnötigen Drama-Elementen, die den Film leider in den Genre-Durchschnitt zurückdrängen. Der Wald rund um den Eden Lake bietet natürlich die perfekte Kulisse für eine derartige Verfolgungsjagd ohne jegliche Anhaltspunkte und Ausweg. Kameramann Christopher Russ liefert gute Arbeit ab und verzichtet auf unnötige H...