Schlagwort: Oren Moverman

Berlinale-Kritik: The Dinner (USA 2017)
Filme, Heimkino, Kritiken

Berlinale-Kritik: The Dinner (USA 2017)

Der einzige amerikanische Wettbewerbsbeitrag stammt dieses Jahr von Oren Moverman (The Messenger- Die letzte Nachricht) und dieser kredenzt seinen Zuschauern mit The Dinner seinen eine bitterböse Satire auf Moral, Schuld und Familiensinn, die trotz einiger Schwächen zu den bisher interessantesten Festivalbeiträgen gehört. Wenn die Verwandtschaft ruft..: Paul Lohman (Steve Coogan) und Ehefrau Claire (Laura Linney) erhalten von Pauls Bruder Stan (Richard Gere), seines Zeichens einer der aufstrebenden Politsterne des Landes, und dessen besserer Hälfte Katelyn (Rebecca Hall) eine Einladung zu einem sündhaft teuren Abendessen in einem der exklusivsten Nobelrestaurant der Stadt – natürlich nicht ganz ohne Grund. Während eines mehrgängigen Edelmenüs soll der Familienrat tagen, denn die Kinder ...
Kritiken

"Rampart" (USA 2011) Kritik – Mit Woody Harrelson ist nicht zu spaßen

"Ich sorg hier bloß für Ordnung." Neue Hoffnungen gibt es in der Filmwelt immer wieder. Zumeist sind es Regisseure, vollkommen unbekannt, die aus dem Nichts kommen und einen Debütfilm abliefern, von dem erfahrene Filmemacher nur träumen dürfen. Gute Beispiele wären Sam Mendes, der mit 'American Beauty' gleich einen der besten Filme aller Zeiten ablieferte, Quentin Tarantino mit 'Reservoir Dogs' oder Alejandro González Iñárritu mit 'Amores Perros'. Das ist allerdings nur eine kleine, dafür aber umso hochkarätigere Auswahl von Regisseuren, die ihren Einstieg in die Filmwelt gleich mit einem Meisterwerk begangen und sich längst als Könner erwiesen haben. Als eine dieser neue Hoffnungen für die Zukunft wurde auch der israelische Drehbuchautor und Regisseur Oren Moverman betitelt, der mit se...