Schlagwort: Russel Crowe

Kritik: The Nice Guys (USA 2016)
Filme, Kritiken

Kritik: The Nice Guys (USA 2016)

- Dad, there are whores here n'stuff. - Don't say `n'stuff´. Just say: `Dad, there are whores here.´ Als Teil der sehr-präsenten, leicht-aufdringlichen Werbekampagne für „The Nice Guys“, dem neuen Shane Black Film, wurde ein authentischer 70er-Jahre Retro-Trailer geschnitten, der vor allem auf Sozialen Netzwerken seine Runden machte. Dieser kurze Trailer stellt, meiner Meinung nach, die perfekte Verkörperung von Blacks Filmkonzept dar: Eine detailreiche Hommage an die Neo-Noir-Detektiv-Thriller („Dirty Harry“, „The Long Goodbye“ & „Night Moves“) der 70er Jahre, liebevoll für eine neue Generation nachgemacht. Black hat in diesem Metier schon reichlich Erfahrung, schließlich war er als Autor der ersten zwei „Lethal Weapon“ Filme und „The Last Boy Scout“ maßgeblich an dem kurzen W...
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"Les Misérables" (GB 2012) Kritik – Hugh Jackman zwischen Leidenschaft und Revolution

Autor: Pascal Reis "Reform is a discredited fantasy. Modern science tells us that people are by nature, law breakers or law abiders. A wolf could wear sheep's clothing but he's still a wolf." Als der französische Schriftsteller Victor Hugo 1862 seinen Roman „Die Elenden“ (Original: „Les Misérables“) im Hauteville House auf Guernsey in der romantischen Zeitepoche beendete, hätte er sich wohl nicht erträumen lassen, welch maßgebliches Werk er dort auf 1500 Seiten verfasst hat und welch beeinflussende Auswirkungen sein Buch in der Zukunft noch tragen wird. In erster Linie ist „Les Misérables“ eines der mit Abstand erfolgreichsten Broadway-Musicals in Manhatten und wird seit seiner dortigen Uraufführung im Jahre 1987 nach wie vor in aller Regelmäßigkeit vorgetragen. Genauso ist die Geschicht...
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"The Man with the Iron Fists" (USA, HK 2012) Kritik – RZA lässt Fanboy-Träume wahr werden

"I always bring a gun to a knife fight." Wenn Musiker von der Musik genug haben und nach neuen Herausforderungen suchen, probieren sie oftmals eine Karriere in Hollywood ins Rollen zu bringen. Nicht wenige zieht es dabei vor die Kamera, und auch wenn offensichtlich nicht jeder Musiker zum Schauspieler berufen ist, feiert so manch einer mit diesem Berufswechsel große Erfolge. Andere besonders kreative Köpfe zieht es dagegen hinter die Kamera: Das kann in einem absoluten Desaster enden, wie jüngst Pop-Queen Madonna mit ihrem Historien-Drama „W.E.“ bewiesen hat, aber auch zu durchaus interessanten Ergebnissen führen, wie im Falle des französischen Ausnahme-Künstlers Quentin Dupieux (Mister Oizo), der mit seinem Experimentalfilm „Rubber“ mal eben die Kino-Konventionen auf den Kopf stellt. M...
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"Der Mann, der niemals lebte" (USA 2008) Kritik – Kampf um Leben und Tod

"You Americans, you are incapable of secrecy because you are a democracy." Meisterregisseur Ridley Scott, der Filmgeschichte mit Filmen wie 'Alien', 'Blade Runner' und 'Gladiator' geschrieben hat, bringt nach drei zusammenarbeiten mit Russel Crowe, einen neuen Film, wieder mit Crowe in der Besetzungsliste. 'Der Mann, der niemals lebte' ist eine Romanverfilmung mit Superstar Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle. Zwar ist der Film spannend und durchgehend unterhaltsam, hat aber eine große Schwäche in Sachen Glaubwürdigkeit. Der Film sieht, wie alles von Ridley Scott, hervorragend aus. Die klaren und düsteren Bilder sind ein Hochgenuss und der geniale Sound macht den Film zu einem absolutem Highlight. Leonardo DiCaprio, einer der besten Schauspieler unserer Zeit, spielt den eiskalten und ...