Schlagwort: Ryan Reynolds

Kritik: Deadpool 2 (USA 2018)
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Kritik: Deadpool 2 (USA 2018)

You're sure you're not from the DC universe? Mit dreister (Selbst-)Zerstörungswut meldet sich Deadpool, der Merc with a Mouth, im Sequel Deadpool 2 auf der Kinoleinwand zurück. Wie schon im Vorgänger versucht sich der Antiheld dabei politisch unkorrekt gegen sämtliche Zwänge des filmischen Comic-Universums zu stemmen, dem er selbst entsprungen ist. Das finale Schicksal von Wolverine aus James Mangolds depressivem Heldenabgesang Logan - The Wolverine? In der allerersten Szene dieses Sequels nicht mehr als ein beiläufiger Scherz, den die Titelfigur in Form einer makabren Spieluhr schnell abhandelt. Trotzdem scheint das ebenso düstere wie konsequente Finale aus dem letzten Kapitel von Wolverines Geschichte deutliche Spuren in Deadpool 2 hinterlassen zu haben, denn in dem von David Leit...
Cinema Update #47 – Tron Reboot, Deadpool 2 & drei Netflix Teaser
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Cinema Update #47 – Tron Reboot, Deadpool 2 & drei Netflix Teaser

Die Oscars sind vorbei, Zeit sich wieder den wichtigen Dingen in der Filmwelt zu widmen, denn es gibt einen ersten Ausblick auf das zweite Abenteuer des (Anti-)Superhelden Deadpool und zwar in Form eines witzigen Kurzfilms. Nebenbei wird Tron neu gestartet (sorry für diesen Kalauer) und es gibt einen Teaser zur ersten deutschen Netflix-Serie von Who Am I-Regisseur Baran Bo Odar. Viel Spaß beim Anhören... Cinema Update bei iTunes abonnieren! Cinema Update als RSS-Feed abonnieren! https://soundcloud.com/cinema-update/cinema-update-47-tron-reboot-deadpool-2-drei-netflix-teaser
Kritik: Deadpool (CA, USA 2016)
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Kritik: Deadpool (CA, USA 2016)

Surprise, this is a different kind of superhero story. Ich glaube, wenn wir irgendwann auf das Filmjahr 2016 zurückblicken, werden wir es vielleicht als Zäsur im Blockbusterkino begreifen. "Fant4stic Four" hatte im Sommer zuvor versucht die Konventionen des Superhelden-Films, die uns über ein Jahrzehnt zur Erfolgsformel gereift waren, zumindest behutsam gegen den Strich zu bürsten. Unglücklicherweise standen fachliche Mängel und die labile Persönlichkeit von Regisseur Josh Trank einem Erfolg dieses Experiments ebenso im Weg wie die mangelnde Bereitsschaft von Publikum und Studio sich auf einen 90-Minuten-Langweiler einzulassen, der wenigstens wagte sich dem Genre über einen Cronenberg'esken Zugriff zu nähern. Die Erfolge von "Avengers 2" und "Ant-Man" hingegen sollten beweisen, dass...
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„The Voices“ (DE/USA 2014) Kritik – Ryan Reynolds lässt das Morden nicht

Autor: Pascal Reis „You remember last week when you said that there was an invisible line that separates good from evil and you'd thought you crossed it and I said no no no you're a good boy? I've changed my opinion.“ Nein, Jerry Hickfang (Ryan Reynolds) hat man gern, gar keine Frage, und um seine Sympathieachse zu betonieren braucht „The Voices“ nicht einmal 5 Minuten. Wenn wir unseren Protagonisten im pinken Overall durch die Badewannenfabrik „Milton, Fixture & Faucet“ schlendern sehen und dieser nach einem Lob seines Chefs ein breitgezogenes Dumpfbackengrinsen auflegt, dann scheint die Welt endlich im Gleichgewicht einzurasten, alles blüht farbenfroh, obwohl nirgendwo ein Blümchen zu sehen ist, der Himmel strahlt in einem wunderbar reingespülten Blau, obwohl über unseren Köpfen doch...
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"Turbo – Kleine Schnecke, großer Traum" (USA 2013) Kritik – Eine glitschige Heldengeschichte

Autor: Pascal Reis "You're a freak of nature!" Theo ist eine herkömmliche Gartenschnecke, nur eine von vielen, doch im Gegensatz zu seinen ihn belächelnden Artgenossen träumt Theo einen ganz großen Traum: Er möchte gegen sein Idol Guy Gagné beim Indy-500-Rennen in Indianapolis antreten und ihm mal zeigen, wer der wahre Chef auf der Rennstrecke ist. Das Problem ist eben nur, das Theo eine Schnecke ist und daher nicht nur ein unbedeutendes Leben unter den Füßen der Menschen führt, sondern auch gähnend langsam in seiner Fortbewegung ist. Als Theo eines Abends von einer Brücke mal wieder den Verkehr beobachtet und durch einen Unfall in das Nitro-Einspritzsystem vom Verbrennungsmotor eines Sportwagens gerät und dadurch seine DNA schlagartig verändert, kommt Theo seinem Traum ein ganzes Stüc...
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"R.I.P.D. – Rest in Peace Departement" (USA 2013) Kritik – Men in Black Reloaded

Autor: Pascal Reis "Welcome to the afterlife." Der Comic-Fan hat es noch nie wirklich einfach gehabt, wenn er sich in das Kino bewegt hat und seine großen Helden über die Leinwand fegen sah. Irgendetwas gibt es immer zu bemängeln, irgendeinen Kritikpunkt kann man an dem filmischen Endprodukt nahezu ausnahmslos äußern und die Enttäuschung ist, ähnlich als hätten wir es mit einer Literaturverfilmung zu tun, vorprogrammiert. Allerdings muss man dabei immer wieder die künstlerische wie intentionale Ausrichtung mit der nötigen Fairness abwägen, die sich zwischen einer Graphic Novel und ihrer Adaption aufrichten. Wir haben es dabei mit divergenten Unterhaltungsmedien zu tun, und für eine große Produktionsfirma ist es oft ein Ding der Unmöglichkeit, die Radikalität und stilistische Überspannth...
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"Die Croods" (USA 2013) Kritik – Familie Feuerstein 2.0

Autor: Stefan Geisler "Verlasse nie die Höhle!" 1960 eroberte die Hanna-Barbera-Produktion „Familie Feuerstein“ (Originaltitel: „The Flintstones“) die amerikanischen Fernsehbildschirme. Erfrischend fortgeschritten präsentierten sich dabei die animierten Steinzeitmenschen: Starke Frauen, besserwisserische Männer, und die alltäglichen Probleme des Ehelebens standen im Fokus dieser Zeichentrickserie um Fred Feuerstein und sein Gefolge. Nun macht sich eine neue Generation von Urzeitmenschen daran, die Lichtspielhäuser der Welt zu erobern, ihr Name: Die Croods. Dabei haben die Croods mehr als einen Anlauf gebraucht, um sich ihren Weg auf die Leinwand zu bahnen, denn eigentlich sollte der Film bereits 2005 von Aardman Animations als Stop-Motion-Film nach einem Drehbuchentwurf von Pythons-Legen...
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Die „Blade“-Trilogie (USA 1998-2004) Kritik – Der stoische Vampirjäger in Lack und Leder

Autor: Pascal Reis "Blade" (USA 1998) „I promise you, you'll be dead by dawn.“ Wesley Snipes ist als vampirjagender Daywalker die gefasste Überzeichnung in Person. Seine physische Präsenz ist immer auf dem gleichen lässigen Level, von Schauspiel braucht man hier nicht reden, mit einem Gesichtsausdruck, möglichst (pseudo-)cool, schnetzelt sich Snipes eben andauernd durch die von Blutsaugern dominierte Unterwelt der Großstadt. Sein Gegenspieler tritt in Form von Stephen Dorff auf, der den gewandelten Vampire Deacon Frost gibt. Im Gegensatz zu Snipes, der zwar nicht Berauschendes darstellt, aber durchaus in die Rolle passt, ist Dorff ein Knallcharge³. In einer Welt, in der Vampire am liebsten vögeln, Drogen konsumierten und sich bei Techno-Partys mit Blut berieseln lassen, ist Dorff der –...
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"Buried" (ES 2010) Kritik – Ein Film zum Vergraben

"Sie müssen mir helfen, ich kriege keine Luft mehr!" Frischer Wind muss ins Kino! Irgendwie denkt man sich immer öfter, alles schon mal woanders gesehen zu haben. Der spanische Regisseur Rodrigo Cortés hatte mit dem Thriller 'Buried' von 2010 die Chance etwas Neues zu bieten, verliert sich aber leider in Langweile und Emotionslosigkeit. Visuell gibt es gar nichts zu meckern. Die Bilder aus dem Sarg sind schön grob, dicht und authentisch. Kameramann Eduard Grau ist jedoch nicht nur einmal viel zu nah an Reynolds und sorgt, trotz des kleinen Raums, gelegentlich dafür, dass man die Übersicht verliert. Der Soundtrack von Victor Reyes bietet nichts Besonderes, sie soll eben den Nervenkitzel der schrecklichen Lage unterstreichen. Den gewünschten Nervenkitzel bekommt man nur leider nie zu spü...