Schlagwort: Sally Hawkins

Kritik: The Shape of Water (USA, 2017)
Drama, Filme, Heimkino, Kritiken, Science Fiction / Fantasy, Thriller

Kritik: The Shape of Water (USA, 2017)

If I spoke about it - if I did - what would I tell you? I wonder. [...] Would I tell you about her? The princess without voice. Or perhaps I would just warn you, about the truth of these facts. And the tale of love and loss. And the monster, who tried to destroy it all. Worauf ich mich jedes Jahr eigentlich mehr als die Oscar-Preisverleihung freue, sind die mit den Werbekampagnen einhergehenden Gespräche und Podiumsdiskussionen der verschiedenen Zeitschriften und Gewerkschaften. So taucht beispielsweise jedes Jahr eine monströse 3-Stunden-Interviewrunde der Director’s Guild of America in meinem YouTube Feed auf. Neben Christopher Nolan (Dunkirk), Greta Gerwig (Lady Bird), Jordan Peele (Get Out) und Martin McDonagh (Three Billboards Outside Ebbing, Missouri) sitzt in diesem Jahr auch Gui...
Filme, Heimkino, Kritiken

Kritik: Alles, was wir geben mussten (USA 2010)

"Keiner von euch wird ein anderes Leben führen als das, was für ihn vorgesehen wurde." Kathy, Tommy und Ruth wachsen in Hailsham auf, eine Art Internat in einer idyllischen Hügellandschaft irgendwo in England. Sie wissen alerdings nicht, dass sie nur leben um später als menschliche Ersatzteillager zu dienen. Utopien müssen nicht dringend in die Zukunft gelegt werden. Es ist sowieso ein offenes Geheimnis, dass Filme wie "Minority Report" oder "THX" mehr über die Gegenwart ihrer Entstehung erzählen als über den ernsthaft überlegten Fortgang der Menschheitsgeschichte spekulieren. Die Verfilmung von Kazuo Ishiguros Besteller "Never Let Me Go" verlegt seine Handlung deswegen umso wirkungsvoller in die Vergangenheit. Was auf den ersten Blick wie eine Verschlimmbesserung wirkt, bietet im Verg...
Kritiken

"Submarine" (GB 2010) Kritik – Ein ganz besonderer Film

"Du hast mir mein Gesicht verbeult!" – "Ja, auf romantische Art." Es gibt sie immer wieder. Diese kleinen großen Filme, die sich durch die Hintertür in die Filmwelt schleichen und eine immer größere Masse von Menschen mitziehen. Diese kleinen großen Filme, die es nie richtig an die Spitze schaffen und viel zu oft nur in bestimmten Kreisen ein bekannter Name sind. Mit 'Submarine' inszenierte Richard Ayoade 2010 wieder einen solchen Film. Ayoade wird wohl nur den wenigsten ein Begriff sein, denn der Brite trieb sich zuvor eher im Musikgeschäft rum und fungierte als Regisseur von Musikvideos. Sein erster Langfilm wurde jedoch schnell zum Publikumsliebling auf verschiedensten Festivals und spielte sich ohne Halt in die Herzen der Zuschauer. Verdientermaßen, denn Ayodes Romanverfilmung von ...