Schlagwort: Woody Allen

Woody Allen und Miley Cyrus? Erste Cast- und Plotdetails zu Allens Amazon-Serie
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Woody Allen und Miley Cyrus? Erste Cast- und Plotdetails zu Allens Amazon-Serie

Um etwa diese Zeit letztes Jahr überraschte Amazon Film- und Serienfans weltweit mit der Ankündigung, dass der renommierte Filmemacher Woody Allen seine erste Fernsehserie für die Firma produzieren würde. Amazon und Allen schienen ein wirklich seltsames Paar zu sein, denn der 80-Jährige hält sich seit mehreren Jahrzehnten an seinen eigenes System und weigert sich, Änderungen in der Filmwelt viel Aufmerksamkeit zu schenken (er benutzt immer noch keinen Computer). Und tatsächlich kamen diese Unterschiedlichkeiten nur wenige Monate später in einem Deadline Interview mit dem Regisseur zum Vorschein. „Amazon kam immer wieder auf mich zu und sagte ‘bitte tue es, egal was du machen willst‘. Ich sagte immer wieder, dass ich keine Ideen dafür hätte und dass ich kein Fernsehen schaue“, so Allen i...
Kritik: Irrational Man (USA 2015)
Filme, Heimkino, Kritiken, Slider

Kritik: Irrational Man (USA 2015)

I wanted to be a world changer and I've ended up a passive intellectual who can't fuck. Wenn sich Anne Franks Familie auf deinem Dachboden verstecken würde und die Nazis an deine Tür schlagen und nach ihr fragen, wärst du laut Immanuel Kants berühmtem kategorischen Imperativ verpflichtet die Wahrheit zu sagen. Unfassbar, aber ein allgemein gültiges moralisches Gesetz kann nur funktionieren, wenn es ausnahmslos eingehalten wird, auch wenn es Personen begünstigt, die nicht richtig handeln. Das ist eine der analytischen Beobachtungen, die Abe Lucas (Joaquin Phoenix), seines Zeichens resignierter Utopist und trunksüchtiger Professor der Philosophie am Newport-College, seinen Studierenden schildert. Aber eine Ethik, die den Nazis hilft, kann doch nicht richtig sein, oder? Insoweit sind s...
Kritik: Magic in the Moonlight (USA 2014)
Filme, Heimkino, Kritiken

Kritik: Magic in the Moonlight (USA 2014)

Sie ist doch ganz angenehm, Schwindlerin hin oder her. Vor ein paar Jahren, während meiner Ausbildung habe ich eine Zeit lang als Kameramann beim Großbetrügerprojekt „Astro TV“ gearbeitet. Es waren anstrengende Tage, an denen die Minuten wie Stunden vergingen und das Dauergelaber der selbsternannten Wahrsager_innen meinen Geist malträtierte. Natürlich war das alles großer Humbug. Das einzig echte an dieser Sendung waren die Anrufer_innen, meistens ältere Damen, die sich Glück, Arbeit und Geld für ihre Kinder und Kindeskinder wünschten. Das hatte etwas rührendes. Ich dachte mir immer: Ganz egal wie falsch diese Vorhersagen und vor allem die Abzocke dahinter auch sind, so ein wenig Trost spendeten die Worte der Schmalspurspiritist_innen dann doch. So auch wie Religionen das Unerträgli...
Trailer

Erster OV-Trailer zu Woody Allens "Blue Jasmine" mit Cate Blanchett ist da!

Wie uns der Trailer gefällt: Woody Allens nächster Film wurde mal wieder im Cinemascope-Breitwand-Format gedreht. Das war das erste, was uns aufgefallen ist. Dann ist uns aufgefallen, dass Cate Blanchett mit dicken Tränensacken inkl. Nervenzusammbruch wohl eine verdammt gute Figur machen wird, zumal das ganze nicht nach der typisch leichten Allen-Komödie aussieht, die wir in den letzten Jahren zu sehen bekamen. Uns freut das umso sehr. Der deutsche Kinostart ist noch unbekannt.
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Kritik: To Rome With Love (USA/IT/ES 2012)

"Der Junge ist Kommunist. Der Vater ist Bestatter. Leitet die Mutter eine Leprakolonie?" Es erstaunt immer wieder, wie es Woody Allen, mittlerweile 76 Jahre alt, schafft jedes Jahr einen neuen Film auf die Leinwand zu bringen. Früher war das ja noch einfacher. Heute erfordert es aber weit mehr Kraft einen Film auf den Weg zu bringen, ihn also praktisch überhaupt drehen zu können, was man in besonderen Ausprägungen ja an den Zeitspannen zwischen den Filmen Paul Thomas Andersons oder Terrence Malicks sehen kann. Nur Woody Allen, bei ihm scheint die Zeit stehen geblieben, er dreht unbeirrt weiter und erfreut und ärgert uns gleichermaßen jedes Jahr aufs Neue. Im amerikanischen Kino nahm Allen schon immer eine Sonderstellung ein, was nicht nur an seiner topografischen Distanz zur Traumfabri...
Kritiken

"Match Point" (GB/USA 2005) – Woody Allens Strudel der Leidenschaft

"Hm, harte Arbeit ist die Voraussetzung, aber ich glaube keiner mag zugeben was für eine enorme Rolle das Glück spielt. Ich meine die Wissenschaft scheint immer mehr zu bestätigen, dass die ganze Existenz purer Zufall ist. Ohne Plan, ohne Zweck." In der Eröffnungsszene erklärt eine Stimme aus dem Off anhand eines Tennisballwechsels, welche Rolle das Glück in unserem Leben spielt. Später setzt Woody Allen aber noch einen drauf, wenn er im Laufe des Films seine schockierende Botschaft auspackt, dass man auf sein Leben kaum Einfluss haben kann, wenn das Glück dem Unglück einen Strich durch die Rechnung macht. Anfangs noch als Liebesdrama ausgerichtet, herrscht später nur noch bitterböse Satire auf das Leben der High Society. Woody konnte den Zuschauer zwar schon immer überraschen, aber sel...
Kritiken

Die 10 besten Regisseure aller Zeiten – dexter-morgan stellt seine Lieblinge vor

Nachdem vor einiger Zeit unser Autor Souli seine Top 10 Regisseure vorgestellt hat, möchte ich das natürlich auch tun. Eines schon mal vorweg: Wer Namen wie Alfred Hitchcock, Christopher Nolan, Stanley Kubrick, David Lynch, Roman Polanski oder David Fincher erwartet, der möge bitte nicht enttäuscht sein, denn diese Regisseure sind nun mal meiner Meinung nach überbewertet, auch wenn sie das ein oder andere Meisterwerk geschaffen haben. Jetzt aber genug des Geschwafels, hier ist meine persönliche Top 10 der besten Regisseure aller Zeiten. Platz 10: Woody Allen Der vielleicht beste Drehbuchautor Hollywoods. Ein Romantiker, ein Dichter, ein Künstler, was nicht alles in ihm steckt. Das zeigt sich auch in seinen Filmen, die zwar nicht unbedingt jedermanns Geschmack treffen, aber durch ihre L...
Kritiken

"Midnight in Paris" (USA 2011) Kritik – Zum Verlieben

"That Paris exists and anyone could choose to live anywhere else in the world will always be a mystery to me." Woody Allen ist schon immer ein Meister des leichten, aber intelligenten Humors, des besonderen Wortwitzes und der wunderschönen Inszenierung gewesen. Mit 'Midnight in Paris' hat er, soweit ich das beurteilen kann, sein stärkstes Werk seit seinem sehr bissigen 'Match Point' abgeliefert. Nachdem er bereits vor Jahrzehnten seine Liebeserklärung an New York auf die Leinwand gebracht hat, spielt er nun mit den Klischees (?) der Stadt Paris. Warum ich hinter die Klischees ein Fragezeichen setze? Ganz einfach, so sehr klischeehaft das auch sein mag, Paris ist meiner Meinung nach ebenfalls die schönste Stadt, die ich bisher in meinem Leben gesehen habe. So ist Paris, bei Tag und bei ...