Komödie

Streaming-Tipp: Sherlock, Jr. (USA 1924)
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Streaming-Tipp: Sherlock, Jr. (USA 1924)

Romantik-Komödie von Buster Keaton mit Buster Keaton und Kathryn McGuire >> aktuell kostenfrei bei Amazon Prime* enthalten (Farbfassung) oder unten eingebettet die von mir bevorzuge Schwarz-Weiß-Fassung Say Mr. Detective, before you clean up any mysteries, clean up this theater! Um was es geht: Ein Filmvorführer (Buster Keaton), der sich danach sehnt, als Detektiv zu arbeiten, muss seine bescheidenen Fertigkeiten einsetzen, als er von einem Rivalen hereingelegt und beschuldigt wird, die Taschenuhr des Vaters seiner Freundin (Kathryn McGuire) gestohlen zu haben. Meine Meinung: Noch nicht ganz so vollendet wie der zwei Jahre später gedrehte Der General (ebenfalls von und mit Buster Keaton), doch sein Sherlock, Jr. beweist ebenfalls ganz wundervoll, warum "Der Mann, der niemals...
Kritik: Der Sinn des Lebens (GB 1983) – Neu in 4K
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Kritik: Der Sinn des Lebens (GB 1983) – Neu in 4K

Und was ist das? - Das ist Philosophie! - Ist das ein Sport? - Nein, es ist mehr ein Versuch einer Konstruktion einer lebensfähigen Hypothese, um den Sinn des Lebens zu erklären. Ein wirkliches Skurrilitäten-Kabinett à la Monty Python - man hätte die britische Komiker-Truppe 1983 sicherlich mal wieder (ich sage nur Die Ritter der Kokosnuß) für verrückt erklären können, aber im gleichen Maße muss man ihnen ihre Brillanz anerkennen. Nicht nur, dass sie einem zum Totlachen regelrecht auffordern - hinter all den Dialogen, dem Ideenreichtum und der Ausstattung steckt so viel mehr als die Frage "Was ist der Sinn des Lebens?". Darauf geben die Monty Pythons eine der zugleich kritischsten, witzigsten und nachdenklichsten Antworten der Filmgeschichte. Als Aneinanderreihung von Sketchen, wel...
Kritik: The Banshees of Inisherin (IRL, UK, USA 2022)
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Kritik: The Banshees of Inisherin (IRL, UK, USA 2022)

– gesehen im Rahmen der 79. Filmfestspiele von Venedig 2022 – “I don’t give a FECK about Mozart!”  Filme, bei denen einem das Lachen im Halse stecken bleibt während man gleichzeitig Tränen verdrücken muss - das kommt euch bekannt vor? Klar, denn es ist immerhin von der neuen Regiearbeit Martin McDonaghs die Rede, dem wir die drei tragikomischen Glanzstücke Six Shooter (2004), Brügge sehen... und sterben? (2008) und Three Billboards Outside Ebbing, Missouri (2017) zu verdanken haben. In The Banshees of Inisherin dreht sich alles um zwei Best Buddies, die Anfang der 1920er auf einer abgelegenen Insel vor der Westküste Irlands leben, deren Bewohner jedoch, abgesehen von fast täglichen Pub-Treffen, nicht viel in ihrer Freizeit zu tun haben. Ein stundenlanger Monolog über den hau...
Venedig-Kritik: Weißes Rauschen (USA 2022)
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Venedig-Kritik: Weißes Rauschen (USA 2022)

– gesehen im Rahmen der 79. Filmfestspiele von Venedig 2022 – You can't hear it, if it's everywhere. Noah Baumbach ist wirklich einer der interessantesten US-amerikanischen Filmemacher des letzten Jahrzehnts. Seit Frances Ha (2012) hat der in Brooklyn, NY geborene Autorenregisseur erfolgreich eine treue Fan-Base aufgebaut, zumeist mit seiner Lebensgefährtin und ebenfalls Erfolgsregisseurin Greta Gerwig (Lady Bird) vor der Kamera. Herausgekommen sind hierbei bisher zumeist herausragende Tragikomödien - mein bisheriger Favorit der eher unterschätzter Mistress America (2015). Mit dem bergmanesken Marriage Story (2019) konnte er dann immerhin sechs Oscar-Nominierung abstauben, Laura Dern wurde am Ende sogar als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet. Nach diesem Erfolg waren die Erwartu...
Kritik: The French Dispatch (US / FR 2021)
Französischer Film, Im Kino, Komödie, Kritiken

Kritik: The French Dispatch (US / FR 2021)

– gesehen im Rahmen des Wettbewerbs der 74. Internationalen Filmfestspiele von Cannes – Je weiter das diesjáhrige Cannes Filmfestival voranschreitet, desto mehr häufen sich die Enttäuschungen an, und das nicht nur in den ersten Tagen mit Leos Carax' Annette und Andrea Arnolds Cow (zu den beiden habe ich hier bereits etwas geschrieben). Seitdem habe ich beispielsweise auch eine der filmischen Gurken des Jahres (Sean Penns Flag Day), das uninteressante finnische Roadtripdrama (in dem der Desireless-Song "Voyage Voyage" gefühlt in Dauerschleife läuft und trotzdem das Beste am Film ist) und Nanni Morettis nicht enden wollenden Three Floors (dieser erzählt unvergleichbar ermüdend von drei Familien, die im selben Gebäude in Rom wohnen) gesehen. Doch wie sieht es nun eigentlich mit dem lan...
Kritik: Cruella (USA 2021) – Emma Stone auf Abwegen
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Kritik: Cruella (USA 2021) – Emma Stone auf Abwegen

Eine Gastkritik von Jan Benz Vom desolaten Der König der Löwen bis zum gelungenen The Jungle Book erblickten in den letzten Jahren zahlreiche Disney-Realverfilmungen das Licht der Leinwand. Und da die Remakes überaus erfolgreich an den Kinokassen liefen, hebt Disney weiter seine Goldgrube aus. Immerhin sind aktuell knapp 20 (!) Realverfilmungen und Fortsetzungen in Planung. Nachdem man bereits Dornröschen-Bösewicht Maleficent zwei eigene Realverfilmungen spendiert hat, ist nun Cruella de Vil an der Reihe. Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein Remake von 101 Dalmatiner, der bereits 1996 mit Glenn Close verfilmt wurde, sondern um ein Prequel der bekannten Geschichte. Angeführt von den beiden Oscar-Preisträgerinnen Emma Stone (La La Land, The Favourite), in ihrer schwarz-weißen Haa...
Kurzfilm-Tipp: The Horribly Slow Murderer with the Extremely Inefficient Weapon
Horror, Komödie, Kurzfilme

Kurzfilm-Tipp: The Horribly Slow Murderer with the Extremely Inefficient Weapon

>>> Mehr Kurzfilm-Tipps <<< Man glaubt heutzutage ja immer wieder, dass man als Zuschauer bereits alles gesehen hat. Nichts kann noch überraschen, nichts kann noch vom Hocker hauen und der große Überraschungseffekt wird zur Seltenheit. Gerade im Horror-Genre kann man dieses Gefühl nicht abschütteln, denn von den Zombies, über Vampire bis zu Mörderpuppen hatten wir schon alles. Genau wie wir auch schon gesehen haben, wie besagte Monster, Mörder und Bösewichte jegliche Instrumente für ihre Taten benutzt haben. Macheten, Schlachtermesser, Kettensägen, Äxte und Beile, Schaufeln und Schippen, oder auch die Sense. Im Kurzfilm The Horribly Slow Murderer with the Extremely Inefficient Weapon aus dem Jahre 2008 ist das doch ein wenig anders. Im Film geht es nämlich um einen gan...
Willkommen zurück im verrückten Hotel – Fawlty Towers mit John Cleese erstmalig auf Blu-ray
Komödie, Kritiken, Serien

Willkommen zurück im verrückten Hotel – Fawlty Towers mit John Cleese erstmalig auf Blu-ray

Das verrückte Kulthotel an der Südküste von England öffnet diesen Monat frisch restauriert und mit vielen Extras wieder seine Pforten. Der BBC-Britcom-Klassiker aus den 70er Jahren ist heute noch genauso beliebt und bekannt wie damals, was angesichts von lediglich zwölf produzierten Episoden eine erstaunliche Leistung ist. Die Serie erzählt vom Alltag Basil Fawltys, einem gestressten Hotelmanager, dessen Leben durch seine ständig nörgelnde Frau Sibyl, den klagenden, spanischen Kellner Manuel, Wirtschaftskontrolleure, Erpressungsversuche oder tote Gäste gestört wird. Er ist hypernervös, stets gereizt und arrogant, hat aber trotzdem das Herz am rechten Fleck. Diese durch und durch ambivalente Persönlichkeit wurde von John Cleese auf eine bis heute unvergesslich irrsinnig-witzige Art und We...
Kritik: Lottergeist Beetlejuice (USA 1988) jetzt in 4K
Horror, Komödie, Kritiken

Kritik: Lottergeist Beetlejuice (USA 1988) jetzt in 4K

Ich habe unzählige Dämonen in mir, überzeugt euch wenn es sein muss! Hört man heute den Namen Tim Burton, dann muss man unweigerlich direkt an seinen Kumpanen und Arbeitskollegen Johnny Depp denken, die sich zusammen von Projekt zu Projekt hangeln und die Herzen der Fans mit ihren liebevollen Filmen beglücken, wenn auch nicht in dem Ausmaß, wie es in den 90er Jahren gang und gäbe war. Da hätten wir großartige Sachen wie "Edward mit den Scherenhänden", "Ed Wood" und "Sleepy Hollow", die allesamt zu den besten Werken in Burtons als auch Depps Schaffen gehören. Auch im neuen Jahrtausend wusste das Duo in Filmen wie "Charlie und die Schokoladenfabrik" oder "Sweeney Todd" vollends zu überzeugen, doch mit den beiden letzten Zusammenarbeiten "Alice im Wunderland" und "Dark Shadows" spaltet...
Kritik: La La Land (USA 2016)
Drama, Festivals, Komödie, Kritiken, Musical

Kritik: La La Land (USA 2016)

"Do you think that they will find it too nostalgic?" - "Fuck them!" Wo anfangen, wo aufhören bei dieser Musical-Romanze, die sich einmal quer durch die Filmgeschichte bewegt und alles zitiert, was es im Musical-Genre zu zitieren gibt, von Hollywood-Meilensteinen wie Singin' in the Rain bis zu Jacques-Demy-Klassikern wie Die Regenschirme von Cherbourg. Hierbei könnte Damien Chazelle vorgeworfen werden, mit La La Land auf Nummer sicher gegangen zu sein. Doch nichts ist, wie es anfangs den Eindruck macht und La La Land ist sicherlich nicht einfach nur eine nostalgische Reise durch die Filmgeschichte. Damien Chazelles Liebe für das Musicalkino ist zwar in jedem Moment seh- und fühlbar, doch nutzte er sie, um auf grandiose Art und Weise ein Musical zu drehen, das nicht besser ins moderne...