Schlagwort: Edgar Wright

Die besten Filme des Kinojahres 2017: Sebastian stellt seine Lieblinge vor
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Die besten Filme des Kinojahres 2017: Sebastian stellt seine Lieblinge vor

Geschafft. Damit ist nicht das Jahr 2017 gemeint, sondern dieser verdammte Jahresrückblick. Der zweite von drei, die ich kurz vor Silvester anfertigen soll/muss/will. Diese Rückblicke sind immer so eine müßige Angelegenheit. Nehm' ich nur die Filme, die in diesem Jahr erschienen sind? Platziere ich vielleicht auch ein paar Werke, die erst im in den kommenden Wochen offiziell erscheinen? Was ist mit Festivalbeiträgen? Kurzfilmen? Serien? Und dann immer dieses quälende Taxieren. Gehört Film A auf Position 10 oder reicht doch eine lobende Erwähnung? Stundenlanges pfriemeln, verschieben, verwerfen, bis am Ende sich eine gewisse Fuck-Off-Mentalität durchsetzt. Alles rasch zusammen flanschen, hier noch ein Bild, dort eine Überschrift – Fertig! Jahresrückblicke sind die Pest, was schade ist, d...
Kritik: Baby Driver (USA, GB 2017)
Filme, Heimkino, Kritiken

Kritik: Baby Driver (USA, GB 2017)

I was in love once. Er ist Fluchtwagenfahrer. Sie ist Kellnerin. Beide lieben Musik. Warum dann nicht gleich einander? Wer mehr erwartet, wird enttäuscht. Satt macht diese Liebesgeschichte leider nicht. Die Figuren sind psychologisch ebenso auf Diät. Was uns Edgar Wright abseits der narrativen Wege auftischt, ist trotzdem großes Kino. Sein neustes Baby hört auf den Titel Baby Driver und ist ein werksfrischer Genre-Bolide. Unter der Haube brodelt die gesamte Stärke der Filmgeschichte. Die Karosserie glänzt im feinsten 35mm-Look. Die Hifi-Anlage ist maximal aufgedreht und am Steuer brilliert Wright persönlich, der sympathischste und postmodernste der postmodernen Cine-Nerd-Auteurs, mit seinen gewohnt raffinierten Fahrkünsten, auch wenn die Leichtbauweise seines Vehikels auf den erste...
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Kritik: The World’s End (GB 2013)

Autor: Conrad Mildner „We wanna be free to do what we wanna do and we wanna get loaded and we wanna have a good time.“ Gary King (Simon Pegg) ist vierzig, aber nie erwachsen geworden. Vor zwanzig Jahren versuchten er und seine vier Freunde die Goldene Meile zu vollenden, eine berühmte Sauftour, die durch alle zwölf Pubs des beschaulichen Newton Havens führt. Die Gruppe scheiterte damals, was Gary dazu veranlasst es noch einmal zu probieren. Es gelingt ihm seine Freunde wieder zusammen zu trommeln, doch nicht nur die haben sich stark verändert, auch ihre Heimatstadt ist seltsamer als früher. Als sie hinter die Ursache kommen, haben sie es mit nichts geringerem als dem Ende der Welt zu tun. Mit Evan Goldbergs und Seth Rogens „Das ist das Ende“ und Edgar Wrights „The World's End“ kommen ...
Kritiken

"The World’s End" – Der neue OV-Trailer zur britischen Komödie mit Simon Pegg und Nick Frost ist da!

Wie uns der Trailer gefällt: Seit Jahren warten die Fans auf den letzten Teil der Flavour-of-Cornetto-Trilogy des Dreiergespanns Wright/Frost/Pegg. Der erste Trailer konnte uns zwar noch nicht vom Hocker hauen, der Zweite hingegen, der extrem lustig daherkommt, schon, auch wenn die Story, von der wir nun mehr erfahren, natürlich kompletter Unsinn ist. Wir bleiben gespannt, schon allein wegen der Besetzung, die mit Martin Freeman, Paddy Considine und Rosamund Pike die Crème de la Crème der britischen Schauspielliga zu bieten hat. Darauf ein Pint! Deutscher  Kinostart ist der 12. September.
Trailer

"The World’s End" – Der erste OV-Trailer zur britischen Komödie mit Simon Pegg und Nick Frost ist da!

Wie uns der Trailer gefällt: Seit Jahren warten die Fans auf den letzten Teil der Flavour-of-Cornetto-Trilogy des Dreiergespanns Wright/Frost/Pegg. Nun ist endlich der erste Trailer da, der uns zwar nicht vom Hocker reißt, aber uns ebenso wenig die Vorfreude verderben kann. Ein bisschen sieht das ganze wie eine Mischung aus "Shaun of the Dead" und "Hot Fuzz" aus mit sehr vielen Reminiszenzen an John Carpenters "Sie Leben!" und den zig Variationen von Don Siegels "Die Dämonischen". Wir bleiben gespannt, schon allein wegen der Besetzung, die mit Martin Freeman, Paddy Considine und Rosamund Pike die Crème de la Crème der britischen Schauspielliga zu bieten hat. Darauf ein Pint! Deutscher  Kinostart ist der 12. September. <A href="http://movies.uk.msn.com/trailers-and-clips?videoid=4b4fcd19...
Kritiken

"Shaun of the Dead" (GB 2004) Kritik – In England sind die Zombies los

"Sind Zombies in der Nähe?" - "Sag das nicht." - "Was?" - "Das." - "Was??" - "Na, das. Das Wort mit Z. Sag es nicht." - "Warum nicht?" - "Weil es irgendwie lächerlich klingt." - "Na schön... Und sind da nun welche?" Nach der Jahrtausendwende ist es seltsamerweise immer noch Genre-Urgestein George A. Romero, der das Zombie-Genre regelmäßig mit seinen geliebten Untoten lebendig hält, während sich frische Gesichter ohne Halt im Einheitsbrei verlaufen und Zombies ohne jegliche Qualität oder Unterhaltungswert auf Menschenjagd schicken. Sicher hat Romero auch schon einen Teil seiner einstigen Klasse eingebüßt, doch der Mann inszeniert seine Filme nach wie vor mit dem Herzen, die Liebe zum Genre ist immer noch spürbar und verhilft Werken wie "Land of the Dead" oder "Survival of the Dead" zu di...
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Kritik: Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt (USA 2010)

"Spüre den Zorn der Liga der teuflischen Ex-Lover!" Scott Pilgrim (Michael Cera) ist 22 Jahre alt, lebt in Toronto und weiß nichts mit sich anzufangen. Als er auf Ramona Flowers (Elizabeth Winstead) trifft, verliebt er sich Hals über Kopf in sie, doch mit ihr zusammen zu sein, muss er zuerst ihre 7 teuflischen Ex-Lover besiegen. Fight! Was haben Filme wie die Prequel-Trilogie von „Star Wars“ oder Doug Limans „Jumper“ gemeinsam? Sie alle ähneln in ihrer Dramaturgie dem Level- oder Missionsdesign eines Videospiels. „Jumper“ war dazu noch so schlecht, dass man sich den Film nur als besseres Computerspiel denken konnte. Lucas Filme dagegen trugen noch den ursprünglichen Geist des Blockbuster-Kinos inne und hatten genug Kult-Basis, um nicht vollends filmisch zu versagen, wobei der dritte Te...