Schlagwort: Elizabeth Banks

Kritiken

"Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 1" (USA 2014) Kritik – Das Gesicht der Revolution

Autor: Pascal Reis „If we burn, you burn with us!“ Am Firmament tut er sich auf, wie ein Funken, der einem Feuerstein vergeht, der Hoffnungsschimmer, der leise säuselt, aber doch klar vernehmbar bleibt: Vielleicht findet die „Die Tribute von Panem“-Reihe nun doch noch in eine kinematographische Spur, die einem erwachsenen, einem weniger an Poster-Boy-&-Girl-Attitüden gelegenen Publikum durchaus gefällt. Nachdem „Die Tribute von Panem – The Hunger Games“ (2012) und „Die Tribute von Panem – Catching Fire (2013) zwar kommerziell die Kinokassen zum Zerbersten brachten und somit den florierenden Trend der Young-Adult-Dystopien durch ihren immensen Erfolg ebenfalls in den Lichtspielhäusern dieser Welt etablierte (Epigonale Frustration: „Seelen“, „Divergent – Die Bestimmung“, „Hüter der Erinner...
Kritiken

"The Lego Movie" (USA, AU, DNK) Kritik – Hier können Zuschauer Bauklötze staunen

Autor: Stefan Geisler "I know what you're thinking: he's the least qualified person to lead us...and you're right!" Bereits vor Jahren hatten ambitionierte Hobbyfilmer das enorme Film-Potenzial der bunten Plastikteilchen erkannt. Kreative Köpfe konnten sich hier so richtig austoben, denn der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Bild für Bild entstanden so kleine Kunstwerke, die in den Weiten des Internets auf reichlich Gegenliebe stießen. Auch beim Lego-Konzern blieb die ansteigende Begeisterung für die bunten Bauklötzchen im multimedialen Bereich nicht unbeachtet und so begann man ab 2003 damit, LEGO-Filme für den Heimkino-Markt zu produzieren. Doch Bionicle und Star Wars waren irgendwann nicht mehr genug und so erweitere man das Angebot um Fernsehserien und Konsolenspiele. 2014 folgt ...
Filme, Heimkino, Kritiken

Kritik: Was passiert, wenn’s passiert ist (USA 2012)

"Schwanger zu sein ist scheiße." Das Wunder der Geburt ist eine ziemlich gewöhnliche Sache hinter der sich Erwartungen, Klischees, ein ganzer Industriezweig und eine Millionen Jahrelange Tradition verbergen. Also so ganz wunderlich ist das nun wirklich nicht. Der britische Komödienspezialist Kirk Jones („Lang Lebe Ned Devine!“) hat nun einen Episodenfilm über dieses „Wunder“ gedreht, eine große romantische Komödie mit Starbesetzung. „Was passiert, wenn's passiert ist“, das ist die Verfilmung eines erfolgreichen, gleichnamigen Sachbuchs, das praktisch als die Bibel der Schwangerschaft gilt. Die Autorin des Bestsellers, Heidi Murkoff, hat auch am Drehbuch gearbeitet und die Vielfalt der Fortpflanzung in verschiedene Geschichten gegossen, die vom verhängnisvollen One-Night-Stand und der s...
Kritiken

"Our Idiot Brother" (USA 2011) Kritik – Dumm ist der, der Dummes tut

"They let me go early! I won 'Most cooperative inmate' four months running." Ach wie schön wäre es, den überaus liebenswerten Sympatikus Paul Rudd („Trauzeuge gesucht“) auch mal in einem anderen Genre als der (romantischen) Komödie zu sehen. Doch leider wird dies auch in den nächsten Jahren nicht der Fall sein, zu gut gefällt der Kassengarant in der Rolle des freundlichen Jedermanns, als dass jemand etwas daran ändern würde. Auch in Jesse Peretzs („Dein Ex - Mein Albtraum“) neuer Komödie „Our Idiot Brother“ schlüpft Rudd in eine gewohnt sympathische Rolle, auch wenn er sich diesmal wenigstens äußerlich von einer ganz anderen Seite zeigt: Statt Anzug und Krawatte gibt’s diesmal Hanfhemden und Vollbart, schön ist das zwar nicht, dafür aber umso lustiger. Wegen einer schier grenzenlos idi...