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Recap: Game of Thrones – Staffel 6, Folge 3
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Recap: Game of Thrones – Staffel 6, Folge 3

+++SPOILER-WARNUNG+++SPOILER-WARNUNG+++SPOILER-WARNUNG+++ Ein persönlicher Recap zur dritten Folge Oathbreaker: Ich bin wirklich ein großer Fan von Game of Thrones. Keiner Serie fiebere ich so entgegen und bei keiner bin ich so traurig wenn eine weitere Staffel nach zehn Folgen ihr Ende findet. Nicht nur weil das Finale der Serie immer näher rückt (nach der sechsten, soll es nach aktuellem Stand noch zwei weitere Staffeln mit insgesamt 13 Folgen geben), sondern vor allem weil die Serie es eigentlich immer schafft mich emotional in den Geschichtsverlauf zu involvieren. Zumindest bis zu Staffel fünf, in der mir persönlich zu viel versucht und zu wenig zu Ende gebracht wurde. Die üble Gewalt (Sansas Vergewaltigung) die man als Zuschauer ertragen musste, sollte vermutlich über die inhaltli...
Serienkritik: Game of Thrones – 5. Staffel (USA 2015)
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Serienkritik: Game of Thrones – 5. Staffel (USA 2015)

The freedom to make my own mistakes was all I ever wanted. Die „Schachbrett“-Metapher ist natürlich unlängst eine altbackene: Menschen, die sich als Figuren auf einem überdimensionalen Schachbrett wiederfinden und von einem übermächtigen Spieler von Kachel zu Kachel gepeitscht werden. Für das HBO-Format „Game of Thrones“ aber hat diese Metapher inzwischen über (nunmehr) fünf Staffeln derart an Bedeutung und Signifikanz gewonnen, dass es kaum möglich scheint, den individuellen Status im ausufernden Figurenarsenal noch wirklich differenzieren zu wollen respektive zu können: Wenn ein Charakter royaler Beschaffenheit ebenso kaltschnäuzig über die Klinge springen muss, wie es der nicht weniger für ein intaktes Gesellschaftssystem ausschlaggebende Pöbel tut, dann wissen wir: Hier gibt es ...
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"True Detective" 1. Staffel (USA 2014) Kritik – Die Antithese des Buddy-Movies

Autor: Pascal Reis "I don't sleep, I just dream." Menschliche Silhouetten legen sich über den Bildschirm, gespickt, umklammert und gleichzeitig entrückt und verfremdet von Landschaftsfragmenten, maroden Gebäudekulissen, ornamentierten Gegenständen. Alles verschmilzt inmitten motivischer Symbolik, wird eins, um mit dem nächsten Wimpernschlag schon wieder voneinander getrennt zu werden, sich abzustoßen, Grenzen innerhalb dieser Kadrage aufzuweisen, während The Handsome Family mit „Far from Any Road“ das Geschehen musikalisch so passend wie abwegig begleitet. Diese Sequenz, das Opening von „True Detective, lässt Großes erahnen, es nimmt den Zuschauer gefangen, öffnet ihm die Pforten in eine neue Welt. Diese neunzig Sekunden sind in ihrer symbiotischen Stilistik für die Ewigkeit; einprägsam...
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"Game of Thrones" 3. Staffel (USA 2013) Kritik – Fleisch, Stahl und Stagnation

Autor: Sebastian Groß „The Winter is coming... slowly.“ Die TV-Adaption von George R. R Martins literarischer Fantasyreihe gehört zu den erfolgreichsten fiktionalen Stoffen, die aktuell von einem Fernsehsender (in dem Falle der Pay-TV Sender HBO) in Auftrag gegeben und ausgestrahlt wird. Neben „Breaking Bad“, “Mad Men”, „Sons of Anarchy“, „Boardwalk Empire“, „Shameless“ oder „Banshee“ gehört „Game of Thrones“ zur Speerspitze neuer US-Serien, die mit teils komplexen Geschichten, vielschichtigen Figuren und anti-adoleszenten Inhalten nicht nur in Amerika für zufriedene Zuschauer sorgt –und für massive Downloads. Vor allem außerhalb der USA gehören diese Serien zu den am meisten legal wie illegal beschafften Unterhaltungsprodukten, was hierzulande auch daran liegen mag, dass viele Serien eh...