Schlagwort: John Malkovich

Kritik: Unlocked (GB 2017)
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Kritik: Unlocked (GB 2017)

We are all in god's hands now. Die Angst vor Terrorismus überwiegt in Deutschland. Das jedenfalls möchte eine Langzeitstudie ermittelt haben. Dass es sich dabei mit Sicherheit nicht um eine aus der Luft gegriffene Erkenntnis handeln mag, macht sich selbstverständlich nicht nur in Deutschland bemerkbar, sondern auf der ganzen Welt, indem Landesoberhäupter an die Spitze gewählt werden, die nur äußerst wenig von Diplomatie verstehen, dafür aber mit verschärfter Rhetorik versprechen, die eigenen Ängste durch ihre Regierungsadministration entschieden zu reduzieren. Angst allerdings ist nicht nur Nährboden für Gewalt und Trotzreaktionen, sondern auch eine Quelle der Inspiration, wie das Kino seit jeher bewiesen hat. Und der Terrorismus spielt dort innerhalb des Kinos natürlich schon seit ...
Filmkritiken zu „Mechanic: Resurrection“, „Ben Hur“ und „Deepwater Horizon“
Filme, Kritiken

Filmkritiken zu „Mechanic: Resurrection“, „Ben Hur“ und „Deepwater Horizon“

  Mechanic: Resurrection (USA 2016) Im Kino hat Mechanic: Resurrection mal rein gar nichts zu suchen, denn besser als ähnlich gepolte DTV-Reißer sieht Jason Stathams zweiter Auftritt als Arthur Bioshop keinesfalls aus. Der deutsche Filmemacher Dennis Gansel, der in der Vergangenheit, beispielsweise mit Wir sind die Nacht, durchaus bewiesen hat, in der Lage zu stimmungsvollem Genre-Kino zu sein, agiert hier in Sachen schöpferischer (Spreng-)Kraft auf Sparflamme und spult das ab, was das Statham-Vehikel nun mal von ihm verlangt: James Bond'eske Set Pieces, idyllische Postkartenmotive und natürlich Jason Statham, der knurrt, Schellen verteilt und mal wieder zeigt, dass er der Beste in Allem ist. Was Mechanic: Resurrection aber angenehmer als den Vorgänger gestaltet, ist, dass er ...
Kritiken

"R.E.D. 2 – Noch Älter. Härter. Besser." (USA, FR, CA) Kritik – Bruce Willis brennt den Kreml nieder

Autor: Stefan Geisler "What happens in the Kremlin stays in the Kremlin!" 2013 wird das Jahr der schießwütigen Rentner: Stallone („Shootout – Keine Gnade“), Schwarzenegger („Last Stand“) und Gibson („Get the Gringo“) meldeten sich mit Solo-Action-Auftritten auf der Leinwand zurück. Im Gegensatz zum Oldtimer-Treffen „The Expendables 2“, das weltweit das Dreifache seiner Produktionskosten einspielen konnte, blieben die diesjährigen bleihaltigen Ausflüge faltiger Actionstars deutlich hinter den finanziellen Erwartungen zurück. Was nicht ist, kann ja denn noch werden, denn mit „Escape Plan“ und „R.E.D. 2“ starten dieses Jahr noch zwei hochkarätig besetzte Oldschool-Actioner. Zumindest im Falle des Comic-Sequels „R.E.D. 2 - Noch Älter. Härter. Besser.“ wäre ein Erfolg an den Kinokassen jedoc...
Kritiken

"Burn After Reading" (USA 2008) Kritik – Ein lustiger Film über dumme Menschen

"Osborne Cox?" - "Yes?" - I think you might be worried about the security of your shit." Nach dem äußerst düsteren Neo-Western-Thriller-Meisterwerk 'No Country For Old Men' meldeten sich die Coen Brüder 2008 mit einer Spionage-Verwechslungs-Komödie der etwas anderen Art zurück. 'Burn After Reading' befasst sich gekonnt mit dem Idiotismus, dem Unvermögen und der Inkompetenz unserer Gesellschaft. Der Spass kommt dabei, wie in jedem Film der Gebrüder, zu keinem Zeitpunkt zu kurz. Die skurrilen Charaktere, die Dialoge und die Story sind gut durchdacht. Brad Pitt beweist erneut seine schauspielerische Vielseitigkeit und gibt die beste Performance des Films. George Clooney ist spätestens seit 'O brother where art thou' ein Garant für viele Lacher. Und John Malkovich zeigt, wie auch in seinem...