Schlagwort: Steven Knight

Kritik: Spencer (GB/DE 2021) – Kristen Stewart als Lady Di
Drama, Im Kino, Kritiken

Kritik: Spencer (GB/DE 2021) – Kristen Stewart als Lady Di

– gesehen im Rahmen der 78. Internationalen Filmfestspiele von Venedig 2021 – “The thing is Diana, there has to be two of you. The real one and the one they take pictures of.” Mit "Eine Fabel nach einer wahren Tragödie" eröffnet der chilenische Regisseur Pablo Larraín (zuletzt gefeiert für das Reggaeton-Drama Ema) seinen neusten Historienfilm, welcher heute im Wettbewerb der Filmfestspiele von Venedig seine Weltpremiere feierte. Einigen Hype löste Spencer schon vor Wochen und Monaten aus, als bekannt wurde, dass Lady Diana, die tragische Prinzessin von Wales, von Kristen Stewart verkörpert werden würde. Und ebenfalls, als das erste offizielle Foto von Kristen Stewart als Lady Di online gestellt wurde. Doch mit ihrer unglaublichen nuancierten Verkörperung der Prinzessin der Herzen ...
Kritik: Taboo (UK 2017)
Heimkino, Kritiken, Serien

Kritik: Taboo (UK 2017)

"Fuck Nootka! Fuck wills, treaties. I'm the head of fucking state. And by the command of his majesty, kill him." Wir leben im goldenen Zeitalter der Fernsehserien. Diese Erkenntnis ist weder sonderlich innovativ noch in irgendeiner Weiße kontrovers – sondern schlichtweg die Wahrheit. Das Interesse der Zuschauer, die Budgets, die Beteiligung namhafter Regisseure und Schauspieler, alles steigt stetig in die Höhe. Welcher Blockbuster wird denn heutzutage noch so heiß erwartet wie die neueste Staffel von Game of Thrones? Und welcher Film wurde zuletzt so in den Himmel gejubelt wie es jährlich mit zwei bis drei ausgewählten Serien passiert? Ja, die Fernsehserie befindet sich aktuell auf einem Höhepunkt ihrer eigenen Geschichte – und hat diesen möglicherweise bereits überschritten. Denn währ...
Kritiken

"No Turning Back" (GB/US 2013) Kritik – Tom Hardy möchte seinen Namen reinwaschen

Autor: Pascal Reis "I'm not coming home." Seinen Traum, einen Film, der nur in einer Telefonzelle spielt, konnte sich die britische Legende Alfred Hitchcock („Ein Cocktail für eine Leiche“, „Ich beichte“) dann letztlich zwar nicht mehr verwirklichen (Joel Schumacher mit seinem Thriller „Nicht auflegen!“ aus dem Jahre 2002 hingegen schon), doch der Gedanke von einem Szenario, das sich auf einem komprimiert-limitierten Spielraum entfaltet, einem feurigen Tanz auf dem Bierdeckel sozusagen, mäandert resistent aller Zweifel beständig durch die Filmgeschichte. Erst im Januar war es beispielsweise Robert Redford, der als Skipper in „All Is Lost“ nicht nur das Meer als transzendente Erfahrung erlebte, sondern sich in Sachen Bewegung allein auf sein lädiertes Segelboot beschränken musste. Noch ex...