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Kritik zu „King of New York“: Abel Ferraras 90er-Klassiker in 4K
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Kritik zu „King of New York“: Abel Ferraras 90er-Klassiker in 4K

Kritik von Marc Trappendreher König ohne Krone – Abel Ferraras King of New York als urbane Heimsuchung in 4K Es beginnt wie ein Gebet an die Nacht. Das erste, zaghafte Glimmen über den Dächern, die noch in Dunkelheit gefangene Stadt, und dann die Geigen. Vivaldis Adagio aus „Herbst“ legt sich wie ein fremder, fast sakraler Schleier über die kalte Wirklichkeit der New Yorker Straßen. Es ist eine Musik, die hier im Reich der Asphaltadern, wie aus einer anderen Welt zu kommen scheint. In diesem Gegensatz, dieser Reibung zwischen barocker Anmut und urbaner Härte, liegt schon der ganze Film: Abel Ferraras King of New York, 1990 entstanden, damals ein Werk am Rand des Mainstreams, heute ein fester Bestandteil der kriminellen Filmmythologie, ist bei Pandastorm Pictures in einer umfa...
Filmkritiken

Die „Blade“-Trilogie (USA 1998-2004) Kritik – Der stoische Vampirjäger in Lack und Leder

Autor: Pascal Reis "Blade" (USA 1998) „I promise you, you'll be dead by dawn.“ Wesley Snipes ist als vampirjagender Daywalker die gefasste Überzeichnung in Person. Seine physische Präsenz ist immer auf dem gleichen lässigen Level, von Schauspiel braucht man hier nicht reden, mit einem Gesichtsausdruck, möglichst (pseudo-)cool, schnetzelt sich Snipes eben andauernd durch die von Blutsaugern dominierte Unterwelt der Großstadt. Sein Gegenspieler tritt in Form von Stephen Dorff auf, der den gewandelten Vampire Deacon Frost gibt. Im Gegensatz zu Snipes, der zwar nicht Berauschendes darstellt, aber durchaus in die Rolle passt, ist Dorff ein Knallcharge³. In einer Welt, in der Vampire am liebsten vögeln, Drogen konsumierten und sich bei Techno-Partys mit Blut berieseln lassen, ist Dorff der –...