Autor: Pascal Reis

Filmkritiken

Til Schweiger – Von der Lindenstraße bis Kokowääh

Autor: Sebastian Groß Er gehört wohl zu den bekanntesten deutschen Filmemachern und Schauspielern dieser Zeit, doch sein Ruf ist nicht unbedingt der Beste. Von der Klatsch- und Boulevardpresse als Filmwunder, nationales Sexsymbol sowie Aushängeschild der Branche bezeichnet, von Filmkritik und –Enthusiasten weitestgehend belächelnd und häufig als nervender Selbstdarsteller tituliert. Kurz: Es geht um Til Schweiger, der entweder Begeisterung oder Ablehnung auslöst. Wir lassen seine Karriere hier einmal Revue passieren. Der Beginn seiner Karriere ist recht klassisch: Im Serien-Evergreen „Lindenstraße“ verdiente sich, von 1990 bis 1992, der junge Schweiger als Jo, Sohn von Taxifahrer Andi Zenker, seine ersten Sporen. Schnell steigt er zu einer der beliebtesten Figuren der Serie auf. Schwe...
Filmkritiken

Deutscher Extended Trailer zu "Fast & Furious 6" mit Paul Walker und Vin Diesel

Wie uns der Trailer gefällt: Nach dem großartigen fünften Teil scheint Justin Lin auch bei "Fast & Furious 6" erneut ins Schwarze zu treffen. Old-School-Action mit unzähligen Pferdestärken. Das kracht, ist temporeich inszeniert und sieht auch genauso fantastisch aus. Dazu ist die alte Crew wieder komplett versammelt und vor allem der charismatische Dwayne "The Rock" Johnson sticht aus dem Cast heraus. Das wird super! Der deutsche Kinostart ist der 23. Mai.
Filmkritiken

Regisseure im Fokus – Larry Clark und die missverstandene Konsequenz

Autor: Pascal Reis Man muss nicht mit jeder Art von Regisseur zurechtkommen, keine Frage, man braucht sich auch nicht, nachdem man es bereits kläglich versucht hat, weitere Male durch die Kraft des eigenen Optimismus durch die Werke eines bestimmten Filmemachers prügeln und hoffen, doch noch irgendwie einen Zugang zu finden, der die Tore zur Schaffensintention in gewisser Weise endlich offenbart, dem Betrachter diese Absichten dementsprechend näherbringt und auch die Augen endgültig öffnet. Was man jedoch tunlichst unterlassen sollte, ist die plumpe Unterstellung persönlicher Interessen des Regisseurs, „nur“ weil seine Filme eine symptomatische und wesenseigene Handschrift tragen und bestimmte Prozesse oder Vorgänge darstellen, die man schnell in eine postulierte oder missbilligende Sc...
Filmkritiken

Internationaler Trailer zu "Spring Breakers" mit James Franco und Selena Gomez

Wie uns der Trailer gefällt: Selena Gomez und Vanessa Hudgens wollen sich von ihrem Disney-Image lösen und laufen nicht nur die ganze Zeit halbnackt durch den Film, sie dürfen auch schlimme Wörter in den Mund nehmen und noch so manche Schandtat begehen. "Spring Breakers" sieht eigentlich wie ein typischer Party/(Pseudo)Gangster-Film aus, bei dem mal wieder alles außer Kontrolle gerät. Dennoch suggeriert der Trailer den Eindruck, dass man hier gute Unterhaltung geboten bekommen könnte. Herrlich überzogen ist das Ganze in jedem Fall.
Filmkritiken

Internationaler Trailer zu "Byzantium" mit Saoirse Ronan und Gemma Arterton

Wie uns der Trailer gefällt: Der erster Trailer über die Geschichte zweier Vampire (Mutter und Tochter) verspricht so einiges: Große Emotionen, hervorragende Darsteller, eine wundervolle Optik und vor allem endlich mal wieder Vampire, die man ernst nehmen darf. Das könnte episch werden. Wir sind gespannt. Der deutsche Kinostart ist noch unbekannt.
Filmkritiken

"Les Misérables" (GB 2012) Kritik – Hugh Jackman zwischen Leidenschaft und Revolution

Autor: Pascal Reis "Reform is a discredited fantasy. Modern science tells us that people are by nature, law breakers or law abiders. A wolf could wear sheep's clothing but he's still a wolf." Als der französische Schriftsteller Victor Hugo 1862 seinen Roman „Die Elenden“ (Original: „Les Misérables“) im Hauteville House auf Guernsey in der romantischen Zeitepoche beendete, hätte er sich wohl nicht erträumen lassen, welch maßgebliches Werk er dort auf 1500 Seiten verfasst hat und welch beeinflussende Auswirkungen sein Buch in der Zukunft noch tragen wird. In erster Linie ist „Les Misérables“ eines der mit Abstand erfolgreichsten Broadway-Musicals in Manhatten und wird seit seiner dortigen Uraufführung im Jahre 1987 nach wie vor in aller Regelmäßigkeit vorgetragen. Genauso ist die Geschicht...
Filmkritiken

"Wuthering Heights" (GB 2011) Kritik – Poesie und Liebe: Wenn die Natur zum Aushängeschild der Gefühle wird

Autor: Pascal Reis "Wenn du Frieden hast, bin ich in der Hölle." Yorkshire im 19. Jahrhundert: Auf einem tristen Landsitz findet der schwarze Waisenjunge Heathcliff sein neues Zuhause. Seit dem sechsten Lebensjahr schon ist Heathcliff Teil der Familie Earnshaw und lernt seitdem was Schmerz, aber auch liebevolle Nähe bedeutet. Von seinem großen Stiefbruder Hindley aufgrund seiner Hautfarbe fortwährend misshandelt, baut er zu seiner kleinen Stiefschwester Cathy eine leise Liebesbeziehung auf, die vollkommen ohne Worte lebt. Cathy und Heathcliff scheinen Seelenverwandte zu sein, doch die Zeiten auf dem Hofe ändern sich und als der Familienherr stirbt, muss Heathcliff nicht nur die Erniedrigung der neuen Führungsperson, Hindley, ertragen und der ihm auch den Kontakt zu seiner Cathy verbiet...
Filmkritiken

"Motorway" (HK 2012) Kritik – Quietschende Reifen auf den nächtlichen Straßen Hongkongs

Autor: Pascal Reis "Mich hat noch niemand eingeholt!" Die Filmwelt hat uns gelehrt, dass es nicht immer die humanen Mitwirkenden in beliebigen Werken sind, die über die Jahre einen beachtlichen Kultstatus erlangen können, sondern auch die motorisierten Gefährte, die von bestimmten (Anti-)Helden quer durch die Szenerie gescheucht wurden. Unweigerlich denkt man dabei an Frank McQueen und seinen Ford Mustang in „Bullitt", den weißen Dodge Challenger R/T aus „Fluchtpunkt San Francisco", dem in Quentin Tarantinos Grindhouse-Huldigung „Death Proof“ nochmal eine ganz besondere Rolle zugesprochen wurde, oder auch an den legendären Aston Martin DB5, der zuletzt Daniel Craig in „Skyfall“ als stilvolles Fortbewegungsmittel zur Verfügung stand, aber in dem auch schon Sean Connery in den 1960er Jah...
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"In the Belly Of a Whale" (DE 2011) Kritik – Das Lebensgefühl der Berliner Kunstszene

Autor: Pascal Reis "Berlin ist eine kreative Stadt und wird von Kreativen kreativ gemacht. Kunst macht Kunst macht Kunst." Was der deutsche Otto Normalverbraucher mit Berlin verbindet, lässt sich schnell in einem schlichten Begriff bestimmen: Hauptstadt. Viele dürfte diese Tatsache – hoffentlich – nicht überraschen, dabei ist diese oberflächliche Bezeichnung der dreieinhalb Millionen-Metropole sicher in keiner Weise hinlänglich, schließlich besitzt Berlin derart viele signifikante Betrachtungsperspektiven, die der Stadt genau das unverkennbare Feeling verleihen, das sie – nicht nur für Bewohner und Einheimische - zu einem unantastbaren (Reise-)Muss werden lässt. Ob wir aufgrund der historischen Relevanz, dem kultureller Sortiment oder der feierwütigen Sucht auf die Millionenstadt blicken...
Filmkritiken

Erster OV-Trailer zum Action-Thriller "Olympus Has Fallen" mit Gerard Butler und Morgan Freeman

Wie uns der Trailer gefällt: Regisseur Antoine Fuqua ("Training Day") lässt in "Olympus Has Fallen" den Präsidenten mal wieder zur Zielscheibe für fiese Terroristen werden. Zum Glück gibt es noch einen ehemaligen Secret Service Agenten (gespielt von Gerard Butler), der den Terroristen die Stirn bietet. Der Trailer sieht nach krachendem und stark gefilmtem Actionkino aus, das zwar keinerlei Tiefe aufweist, dafür aber wohl gute Unterhaltung bietet. Der deutsche Kinostart ist noch unbekannt.