Schlagwort: Harrison Ford

Kritik: Solo: A Star Wars Story (USA 2018)
Action, Filme, Heimkino, Kritiken, Science Fiction / Fantasy

Kritik: Solo: A Star Wars Story (USA 2018)

I thought we were in trouble there for a second, but it's fine. We're fine. Mir persönlich ist Star Wars ja egal. Das soll nicht heißen, dass ich dem Franchise nichts abgewinnen kann – immerhin habe ich alle Teile der Sternensaga gesehen und gehe immer gerne ins Kino, wenn ein neues galaktisches Abenteuer lockt – ich schreibe dies lediglich, um klarzumachen, dass ich verhältnismäßig unbeschwert an die neuste Einzelepisode des Star-Wars-Kosmos herantreten kann. Es geht mir bei der Schilderung meiner Eindrücke zum neusten Nebenprodukt aus dem Star-Wars-Universum also nicht um eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Kanon – darum sollen sich andere, besser qualifizierte Schreiberlinge kümmern, sondern lediglich um das reine Sehvergnügen eines Popcorn-Blockbusters. Und sind wir mal...
Kritik: Blade Runner 2049 (USA 2017)
Filme, Heimkino, Kritiken

Kritik: Blade Runner 2049 (USA 2017)

You've never seen a miracle. Ridley Scotts Blade Runner aus dem Jahre 1982 hat es vollbracht, Geeks und Cineasten gleichermaßen in Ströme der Begeisterung zu versetzen, obwohl sich dessen ikonische Stellung innerhalb der Filmgeschichte, nachdem er an den Kinokassen gnadenlos unterging, erst Jahre später herausstellen sollte. Inzwischen jedenfalls sollte den Menschen, die sich mit voller Hingabe dem Medium Film unterwerfen, bewusst geworden sein, welche immense Bedeutsamkeit Blade Runner anhaftet – und welche Maßstäbe er (nicht nur) innerhalb des Sci-Fi-Genres setzte, eben weil er es verstand, genau dieses Genre allezeit zu transzendieren. Ridley Scott stellte dem Zuschauer Fragen, ohne Antworten auf diese zu liefern. Fragen, die sich von einer exorbitanten philosophischen Größenordnung ...
Podcast: Die Abspanner #12 – Star Wars
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Podcast: Die Abspanner #12 – Star Wars

Ein ganzes Jahr ist es her, dass die Abspanner, Jan und Conrad, in Mikrofone gesprochen haben. Jetzt soll es endlich wieder losgehen und als Auftakt der Wiederbelebung kann es keinen besseren Gesprächsstoff geben als den meist erwarteten Film der letzten drei Jahre, Star Wars - Episode VII: Das Erwachen der Macht. Mit dabei sind die beiden Star-Wars-Experten Matthias Hopf (Das Film Feuilleton) sowie Filmstarts-Redakteur Tobias "Heinrich" Mayer. Wir klären Ur- und Sinnfragen des Franchise, fragen uns, was die Prequels besser konnten als die Original-Trilogie und unterhalten uns ausführlich über die die hellen und dunklen Seiten von J.J. Abrams' Weiterführung der Saga. May the force be with you... Hinweis: Ab 48:19 wird gespoilert! Bei iTunes oder als RSS-Feed abonnieren! Die an ...
Kritik: Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht (US 2015)
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Kritik: Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht (US 2015)

"As long as there's light we've got a chance" Das Warten hat ein Ende. Nach über zwei Jahren der Ankündigungen, Spekulationen und Vorfreude startet mit "Star Wars - Das Erwachen der Macht" endlich das nächste Kapitel der Sternen-Saga in den deutschen Kinos. Und wenn man sich JJ Abrams' ("Star Trek Into Darkness") Liebesbrief an das Franchise so ansieht, könnte man fast meinen, es sei der erste neue Eintrag seit 1983. Von Anfang an zeigt sich Regisseur Abrams geschichtsbewusst. Vom obligatorischen Opening-Crawl über John Williams' Fanfare bis zu der Tatsache, dass selbstverständlich ein Sternenzerstörer ins Bild fliegen muss: Es soll wirklich niemand sagen können, er wusste nicht, dass er sich in einem Star-Wars-Film befindet. Und doch gelingt es dem siebten Eintrag nicht nur im ver...
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"The Expendables 3" (USA 2014) Kritik – Kinderquatsch mit Sly und Co.

Autor: Pascal Reis „Welcome to the 21st century.“ In Zeiten, in denen es der neuste Trend scheint, kolossale Materialschlachten aus dem Hochleistungscomputer auf die Leinwände zu projizieren und Comic-Helden oder Riesenroboter alles in Schutt und Asche legen zu lassen, hatte Sylvester Stallone mit seinem nostalgisch-verklärten Söldner-Actioner „The Expendables“ von 2010 angenehmes Kontrastprogramm in Bezug auf die vorherrschende Gigantomanie der kontemporären Kinolandschaft geboten: Hier gab es ruppige Hau-Drauf-Sequenzen, die nicht an Kinetik interessiert waren, sondern die den physischen Einschlag in geradliniger Old School-Manier in den Fokus rückten. „The Expendables“ hat den 1980er Jahren wie den frühen 1990er Jahren mit reichlich Hämoglobin im Schlepptau Tribut gezollt und den eh...
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"Paranoia – Riskantes Spiel" (USA/FR 2013) Kritik – Starbesetzte Industriespionage zum Einschlafen

Autor: Pascal Reis „I'm gonna make you rich.“ Im Keller seiner in Brooklyn lebenden Eltern hat sich Adam Cassidy einen Namen in der florierenden Computerszene gemacht und arbeitete sich durch sein enormes Können zu einem echten Spezialisten – man darf ihn auch als Hacker bezeichnen – in diesem diffizilen Fach hoch. Adam steckt sich hohe Ziele und möchte möglichst viel Geld scheffeln, um dadurch nicht nur für sein eigenes Wohl, sondern auch für das seines Vaters zu sorgen. Seinen Job bei dem Großkonzern Wyatt Corporation setzt Adam aber aufs Spiel, nachdem eine Präsentation nicht nach seinen Vorstellungen verlief und er eine ausufernde Party auf Firmenkosten bezahlte. Nicholas Wyatt, Chief Executive Officer der Wyatt Corporation, setzt Adam dennoch nicht direkt auf die Straße, sondern sch...
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„Ender’s Game – Das große Spiel“ (USA 2013) Kritik – Der bessere Kindersoldat

Autor: Jan Görner “In the moment when I truly understand my enemy, understand him well enough to defeat him, then in that very moment I also love him.” Wird die Kinosaison 2013 in die Geschichte eingehen als das Jahr, das uns zwei Sci-Fi-Abenteuer mit Kindersoldaten beschert hat? Während sich im Juni das Familienunternehmen „Smith & Sohn“ in „After Earth“ vergeblich um Publikum bemühten, bringt Regisseur Gavin Hood („X-Men Origins: Wolverine“) mit „Ender’s Game – Das große Spiel“ nun einen der größten Science-Fiction-Romane der letzten 30 Jahre auf die Leinwand. Dabei begibt sich der südafrikanische Oscar-Gewinner (Bester nicht-englischsprachiger Film 2005 für „Tsotsi“) in ein Minenfeld, denn er muss nicht nur der Vorlage gerecht werden, Hood hat auch mit moralischen Fragen zu kämpfen, w...
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"Hollywood Cops" (USA 2003) Kritik – Diese Cops kann man vergessen

"I don't wanna be a cop anymore." Joe Gavilan und K.C. Calden sind beides Polizisten und Partner. Ihr Arbeitsgebiet: Hollywood, Los Angeles. Da wo die Stars und Sternchen residieren, die Sonne aus allen Portemonnaies strahlt und sich eine Villa an die nächste prachtvolle Villa reiht. Aber natürlich geht es in dieser glamourösen Ecke auch nicht immer sorgenfrei her, denn das Verbrechen kennt auch dort keine Gnade und zieht seine Wellen. Eine Rapgruppe kommt bei einem Attentat schrecklich ums Leben und Joe und K.C. müssen die Drahtzieher ausfindig machen, doch das ist gar nicht so einfach, denn die beiden unterschiedlichen Cops haben auch noch Nebenjobs, bei denen sie auch immer ansprechbar sein müssen: Joe ist Immobilienmakler und K.C. verdient nebenbei noch Geld als Yogatrainer, möchte ...
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"Cowboys & Aliens" (USA 2011) Kritik – Daniel Craig im Kampf gegen fiese Aliens

"Heute ist nicht dein Glückstag, Fremder!" Comic-Verfilmungen boomen das Geschäft. Jeder möchte einen Comic auf die Leinwand bringen, jeder will einen Comic-Helden spielen, die Gerüchteküche brodelt und es wird wohl lange Zeit keinen Stillstand um dieses Thema geben. Wird Christopher Nolan doch noch einen Batman drehen? Dürfen wir Daredevil in Gestalt von Josh Hartnett wirklich bewundern und wann ist Paul Giamatti endlich in "The Goon" zu sehen? Fragen über Fragen. Die einen finden es nervig, die anderen stürzen sich nur zu gerne eine Diskussion, die noch nicht mal Dingfest sind. Zu den populärsten Comic-Verfilmungen zählen auch Jon Favreaus "Iron Man" und "Iron Man 2", in denen Robert Downey Jr. als selbstironischer Millionär in den Kampfanzug stieg und es so richtig krachen ließ. Qual...
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"Auf der Flucht" (USA 1993) Kritik – Tommy Lee Jones jagt Harrison Ford

"Ich verlange von jedem, dass er jede Tankstelle, jedes Haus, jedes Lagerhaus, jeden Bauernhof, jeden Hühnerstall, jeden Schuppen und jede Hundehütte in dieser Gegend gründlich durchsucht. Alle 15 Meilen werden Kontrollpunkte eingerichtet. Der Name des Flüchtigen ist Dr. Richard Kimble. Schnappt ihn euch!" Die 1990er Jahre waren natürlich nicht nur aus musikalischer Sicht ziemlich interessant, wegweisend und nicht selten auch etwas schräg, sondern auch in der Filmwelt tat sich mal wieder so einiges. Meilensteine wurden geboren, die heute nicht umsonst als moderne Klassiker gelten, insbesondere im Action- und Thriller-Genre wurden doch gewaltige Schritte nach vorne gemacht. Man denke nur an Werke wie "Terminator 2", "Sieben", "Mission: Impossible", "Speed", "Heat", "Face/Off", "Leon –...