Schlagwort: Martin Scorsese

Die besten Filme des Kinojahres 2017: Sebastian stellt seine Lieblinge vor
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Die besten Filme des Kinojahres 2017: Sebastian stellt seine Lieblinge vor

Geschafft. Damit ist nicht das Jahr 2017 gemeint, sondern dieser verdammte Jahresrückblick. Der zweite von drei, die ich kurz vor Silvester anfertigen soll/muss/will. Diese Rückblicke sind immer so eine müßige Angelegenheit. Nehm' ich nur die Filme, die in diesem Jahr erschienen sind? Platziere ich vielleicht auch ein paar Werke, die erst im in den kommenden Wochen offiziell erscheinen? Was ist mit Festivalbeiträgen? Kurzfilmen? Serien? Und dann immer dieses quälende Taxieren. Gehört Film A auf Position 10 oder reicht doch eine lobende Erwähnung? Stundenlanges pfriemeln, verschieben, verwerfen, bis am Ende sich eine gewisse Fuck-Off-Mentalität durchsetzt. Alles rasch zusammen flanschen, hier noch ein Bild, dort eine Überschrift – Fertig! Jahresrückblicke sind die Pest, was schade ist, d...
Cinema Update #54 – Scorsese, Verhoeven, Unbreakable Sequel, Cannes Jury & Kingsman 2
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Cinema Update #54 – Scorsese, Verhoeven, Unbreakable Sequel, Cannes Jury & Kingsman 2

Martin Scorsese plant auf seine alten Tage noch ein Mammut-Projekt nach dem anderen: Nach The Irishman mit Robert DeNiro, möchte der Regie-Virtuose Leonardo DiCaprio und ebenfalls DeNiro vor der Kamera vereinen. Was Leonhard und Patrick davon halten besprechen sie natürlich ausgiebig (neben anderen spannenden Themen) in der neuen Ausgabe Cinema Update. Viel Spaß beim Anhören... Cinema Update bei iTunes abonnieren! Cinema Update als RSS-Feed abonnieren! https://soundcloud.com/cinema-update/cinema-update-54-scorsese-verhoeven-unbreakable-sequel-cannes-jury-kingsman-2
Kritik: Silence (USA 2016)
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Kritik: Silence (USA 2016)

Dominics Meinung: War Martin Scorseses letzter Film The Wolf of Wall Street noch ein Werk, bei dem man angesichts des hohen Alters des Regisseurs in zweifelhaftes Staunen verfiel, so fühlt sich Silence nun angenehm nach der Arbeit eines Mittsiebzigers an. Über 20 Jahre hat es gedauert, bis Scorsese sein Herzensprojekt umsetzen konnte, altersmilde ist er hingegen keinesfalls geworden. Die erhabenen und ruhigen Bilder des Films leben nicht nur von ihrem expressionistischen Ausdruck, sondern ihnen scheint auch eine unglaubliche Intensität inne zu wohnen. Bemerkenswert, führt man sich vor Augen, dass Silence vor allem ein Film der inneren Konflikte ist. Viele Aufnahmen strotzen nur so vor gefährlicher Schönheit, denn von Beginn an ist klar, dass Adam Driver und Andrew Garfield nicht nach...
Trailer: Silence – Martin Scorseses Langzeitprojekt erstrahlt in düsteren Farben
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Trailer: Silence – Martin Scorseses Langzeitprojekt erstrahlt in düsteren Farben

Gehen zwei Priester ins ferne Japan im 17. Jh.: Keine Ahnung wie dieser Witz enden könnte. Würde man nach dem ersten Trailer zu Martin Scorseses Passionsprojekt Silence gehen, endet er nicht äußerst lustig. In deutlichen, nicht allzu narrativ schlüssigen und beeindruckenden Bildern skizziert der Trailer das kommende zweieinhalb stündige Epos der Regielegende, welches sich ohne viel Mühe hiermit als der kommende Oscar-Favorit empfiehlt. Der Film basiert auf Shûsaku Endôs Roman, der bereits 1971 von Masahiro Shinoda verfilmt wurde, und ist mit Adam Driver, Liam Neeson, Andrew Garfield und Ciarán Hinds hochkarätig besetzt. In den USA startet der Film schon im Dezember. Die deutschen Scorsesianer*innen müssen sich leider noch bis zum 2. März 2017 gedulden.
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"The Wolf of Wall Street" (USA 2013) Kritik – Martin Scorsese und die Anziehungskraft des Geldes

Autor: Florian Feick „Let me tell you something. There's no nobility in poverty. I've been a poor man, and I've been a rich man. And I choose rich every fucking time.“ Sex, Geld, Ruhm und eine florierende Karriere – Jordan Belfort (Leonardo DiCaprio) hat all das nicht. Aufgewachsen in einer durchschnittlichen Mittelklasse-Familie hat er finanziellen Reichtum weder je am eigenen Leibe erfahren noch überhaupt eine vage Vorstellung davon besessen. Doch er hat bereits die Witterung aufgenommen; nur eine Armreichweite und ein paar Nummern entfernt findet er statt, der Traumberuf als Aktienbroker. Der wahr gewordene American Dream für jederman, vom telefonierenden Nobody zum Millionär. Martin Scorsese inszeniert eine Geschichte, von der wir bereits nach nur fünf Minuten wissen, dass es sich h...
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"Malavita – The Family" (FR/US 2013) Kritik – Robert De Niro fällt zurück in alte Muster

Autor: Pascal Reis "I didn't kill him, I took him to the hospital." Wenn sich drei Titanen der Branche wie Luc Besson („Léon – der Profi“), Robert De Niro („Die durch die Hölle gehen“) und Martin Scorsese („Taxi Driver“) für eine Kollaboration zusammenraufen, dann ist das für den geneigten Filmfreund ein klarer Grund zur Freude. Inzwischen haben die Namen Besson und De Niro zwar reichlich vom Glanz ihrer Hochzeiten eingebüßt und müssen sich der qualitative Kontinuität des sympathische Italo-Amerikaner Martin Scorsese, der hier in Person des Produzenten auftritt, gnadenlos unterordnen. Doch Hoffnungen auf eine positive Überraschung, die damit auch für De Niro und Besson weiterhin als künstlerische Reanimation verstanden werden darf, besteht in der Kinematographie prinzipiell ja schließli...
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"Aviator" (US/JP 2004) Kritik – Leonardo DiCaprio steigt auf in den Schauspielolymp

"The way of the future." Zwei Jahre nachdem Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio ihr für 10 Oscars nominiertes Historien-Epos "Gangs of New York" 2002 in die Kinos brachten, kehrte das Dreamteam 2004 zurück in die Kinos. Ihre erste Zusammenarbeit war nicht das erhoffte Meisterwerk, welches auch dazu diente, Leonardo DiCaprio wieder zu einem ernstzunehmenden Darsteller zu machen, erwies sich aber dennoch als äußerst sehenswerter und kraftvoller Film. Nun standen DiCaprio und Scorsese mit "Aviator" vor den Türen, eine Biografie über die amerikanische Legende Howard Hughes (1905-1976). Die Sorge, dass eine Biografie von einem Regisseur nich passend auf die Leinwand gebracht wird, ist immer groß, doch Scorsese bewies in der Vergangenheit Gegenteiliges. An erster Stelle steht natürlich sei...
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"Gangs of New York" (USA 2002) Kritik – Amerika wurde in den Straßen geboren

"Wenn man einen König ermordet, dann erdolcht man ihn nicht in einer finsteren Ecke. Man tut es da, wo der gesamte Hofstaat ihm beim Sterben zusehen kann." Im Jahre 2002 durfte die Filmwelt den Anfang einer großen Zusammenarbeit erleben, die die Welt noch einige Male begeistert hat und auch begeistern wird. Die Rede ist von Regisseur Martin Scorsese und dem Schauspieler Leonardo DiCaprio. Heute zählen beide zu den bedeutendsten Akteuren in ihren Bereichen, Scorsese natürlich auch schon im Jahre 2002, denn mit Filmen wie "Taxi Driver" und "GoodFellas" machte er sich schon zur Legende, bei DiCaprio war das jedoch ein bisschen anders. Die Meisterleistung in "Gilbert Grape" lag schon einige Jahre zurück und DiCaprio eignete sich ein Schönling-Image an, welches ihn durch die Filme "Romeo & J...
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"Woody Allen: A Documentary" (USA 2012) Kritik – Das Portrait von einer Legende

"Das Schwierigste am Leben ist es, Herz und Kopf dazu zu bringen, zusammenzuarbeiten. In meinem Fall verkehren sie noch nicht mal auf freundschaftlicher Basis." Nach fast 50 Filmen, 4 Oscarauszeichnungen und zahlreichen Nominierungen für den goldenen Jungen war es nur eine Frage der Zeit bis sich jemand daran setzen würde, Woody Allens beispiellosen Aufstieg zu einer lebenden Legende zu schildern. 46 Jahre befindet sich Allen nun schon im Kinogeschäft, viele weitere Filme sind bereits in Planung, und doch bekommt man von einem neuen Projekt erst wenige Monate vor Kinostart erste Eindrücke, denn der Großmeister hat sich in den vielen Jahren kaum geändert. Schon immer war er ein Geheimniskrämer, selten genehmigt er jemandem Einblicke in seine Arbeit. Umso erstaunlicher ist es, wie viele F...
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"The King of Comedy" (USA 1983) Kritik – Robert De Niro ist besessen von Jerry Lewis

"Lieber ein König für eine Nacht, als ein Bettler fürs Leben." Wenn man die Mehrheit der Filmliebhaber auf die gemeinsame Zeit zwischen Martin Scorsese und Robert De Niro ansprechen würde, würden in jedem Fall die Filme 'Taxi Driver', 'Wie ein wilder Stier', 'GoodFellas' und 'Casino' genannt werden, denn diese vier Filme stehen wohl für die großen Höhepunkte im Schaffen des Duos. Doch die beiden Meister haben auch so manchen Film zusammen gemacht, der trotz riesiger Erfolge in den Jahren zuvor nie den verdienten Stand in der Filmwelt erlangen konnten. Da wäre zum Beispiel das äußerst gelungene Remake 'Kap der Angst', 'Bringing out of the Dead' und vor allem der noch viel öfter vergessene 'The King of Comedy' aus dem Jahr 1983. Die fünfte Zusammenarbeit zwischen Scorsese und De Niro erwe...