Schlagwort: Paul Verhoeven

Berlinale Pressekonferenz – Internationale Jury
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Berlinale Pressekonferenz – Internationale Jury

Soeben fand die erste Pressekonferenz der 67. Berlinale statt. Die Internationale Jury um Jury-Präsident Paul Verhoeven (Regisseur, "Elle") stellte sich den ersten Fragen der Presse, bevor heute Abend das Festival offiziell mit dem Wettbewerbsfilm "Django" eröffnet wird. Das Event wurde live auf Facebook übertragen. Teil der Jury sind, neben Verhoeven, auch die tunesische Produzentin Dora Bouchoucha Fourati, der isländische Künstler Olafur Eliasson, die US-amerikanische Schauspielerin Maggie Gyllenhall ("The Honourable Woman"), die deutsche Schauspielerin Julia Jentsch ("24 Wochen"), der mexikanische Schauspieler Diego Luna ("Rogue One: A Star Wars Story"), und der chinesische Regisseur Wang Quan'an ("White Deer Plain"). Die Jury entscheidet über die Vergabe des Goldenen und Silbernen B...
Video: Filmfest Hamburg 2016 – Diskussion über Elle von Paul Verhoeven
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Video: Filmfest Hamburg 2016 – Diskussion über Elle von Paul Verhoeven

Das Filmfest Hamburg hat seine Pforten geöffnet und die Filmkritikerin Sophie Charlotte Rieger (Die Filmlöwin) und mich sogleich in eine finstere Schlucht geworfen. Dennoch kann es wohl keinen besseren Festival-Einstiegsfilm als Elle von Altmeister Paul Verhoeven geben. Wir diskutieren in unserem ersten Festivalbericht daher über Rape Culture, Vergewaltigungsfetische, die Abbildung von Gewalt im Allgemeinen und die irritierende Vermischung all dieser Komponenten in einem hitchcock-esken Thriller. Viel Spaß, wünschen wir trotzdem! Elle soll im Frühjahr 2017 in die deutschen Kinos kommen.
Klassiker-Kritik: Starship Troopers (US 1997)
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Klassiker-Kritik: Starship Troopers (US 1997)

One day, somebody like me is going to kill you, and your whole fucking race! Schon an dieser kritischen Aussage wird klar gemacht, welchen Weg Starship Troopers einschlagen wird. Er ist ein Kriegsfilm, der den Faschismus, den Patriotismus und Militarismus glorifiziert und Klischeehaftigkeit dermaßen auf die Spitze treibt, dass nur eines klar sein kann: Der Film ist Satire und Parodie in Reinkultur. Da er 1998 nur für den Oscar für Special-Effects nominiert wurde, möchte ich klar betonen, dass der Film gerade aufgrund seinen Inhalts und für seine Auseinandersetzung mit Krieg und Politik, auch hätte für das beste Drehbuch nominiert werden müssen. Zwar sind die Dialoge teilweise richtig schlecht, aber auch das dient der überspitzten Darstellung und Parodierung sämtlicher klischeebehafteter...