Schlagwort: Idris Elba

Kritik: Der Dunkle Turm (USA 2017)
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Kritik: Der Dunkle Turm (USA 2017)

Do the animals still talk in your world? Die Produktionsgeschichte von Der Dunkle Turm ist lang, voller Kurswechsel und Aufs uns Abs. Sie ist eigentlich das genaue Gegenteil vom Endergebnis, dass nach über zehn Jahren in der Entwicklungshölle von Hollywood nun unsere Kinos erreicht. Wer jetzt fragend seine Schultern nach oben zieht, für den eine stark verkürzte Erklärung: Der Dunkle Turm ist eine Fantasy-Romanreihe von Stephen King. Sie erzählt von mehren miteinander verbundenen Universen, in deren Zentrum ein dunkler Turm steht. Genau diesen will der Mann in Schwarz vernichten. Dies ist dann auch der Grund, warum ihm der Revolvermann Roland jagt. Diese epische, extrem ausufernde Geschichte dient für den cineastischen Turm mehr als Inspiration denn als echte Vorlage. Die Versatzstü...
Cinema Forever wählt den nächsten Bond!
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Cinema Forever wählt den nächsten Bond!

Die James-Bond-Filmreihe ist im Laufe ihres inzwischen 54 Jahre alten Bestehens zu einer der bewährtesten und verlässlichsten Stützen der internationalen Filmindustrie geworden. Nach 24 Filmen des MGM-Filmstudios, exklusive etlicher Off-Brand Bonds, hat sich die Marke 007 so fest in die zeitgenössische Kulturgeschichte verankert, dass jede neue Entscheidung zur Zukunft der Reihe auch außerhalb von Filmblogs in der internationalen Presse berichtet wird. Die Wahl des neuen Bonds ist zu einem Event geworden, was der Krönung eines Thronfolgers, zumindest in Großbritannien, nahekommen kann. Das Tippen auf den neuesten Bond-Nachfolger ist zum Sport geworden. Deshalb wird seit 2005, als Daniel Craig zum derzeitigen Bond gewählt wurde, auch schon beständig dem neuen Casting-Wettbewerb entgegenge...
Kritik: The Jungle Book (USA 2016)
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Kritik: The Jungle Book (USA 2016)

You change your hunting ground for a few years, and everyone forgets how the Law works. Well, let me remind you. A man-cub becomes a man, and man is forbidden! Wenn Bär Balu Probiers mal mit Gemütlichkeit in Disneys Zeichentrick-Klassiker von 1967 anstimmt, gibt es kein Halten mehr. Kaum ein Song ist so im kollektiven Gedächtnis für Entspannung und Wohlfühlen eingebrannt, nicht umsonst ist Das Dschungelbuch nach wie vor der erfolgreichste Film (nach Besucherzahlen) der je in Deutschland im Kino lief. Satte 49 Jahre später hat es sich nun Regisseur und Schauspieler Jon Favreau (Iron Man) zur Aufgabe gemacht eine Neuauflage des weltweit bekannten Filmes, ebenfalls unter der Schirmherrschaft von Disney, in die Kinos zu bringen. Mit fantastischen Animationen, abgesehen vom jungen Mogi (...
Action! Trailer zu Star Trek Beyond ist da!
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Action! Trailer zu Star Trek Beyond ist da!

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=XRVD32rnzOw] Nachdem J.J. Abrams den "Star Trek"-Regiestuhl, gegen einen der Marke "Star Wars" eingetauscht hat, wurde mit Justin Lin ("Furious 7") ein neuer (aufstrebender) Regisseur für die zweite Fortsetzung beauftragt. Im ersten Trailer zu "Star Trek Beyond" wird zwar kaum auf die Story des Science-Fictioners eingegangen, die Marschrichtung ist aber sofort deutlich: Action, Spaß und noch viel mehr Action! Ob der Film auch inhaltlich zu überzeugen weiß, werden die deutschen Kinobesucher ab dem 21. Juli 2016 herausfinden können, denn dann startet der dritte (und vermutlich letzte) Teil der neu aufgelegten Reihe. Mit von der Partie sind einmal mehr Chris Pine ("Jack Ryan: Shadow Recruit"), Zachary Quinto ("Margin Call"), Karl Urban ("Dredd") und ...
Kritik: The Gunman (USA 2015)
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Kritik: The Gunman (USA 2015)

You did your part, I did mine. We all find a way to justify it. Unter dem neumodischen Begriff „Geriaction“ versteht man die Art von Action-Filmen, die sich durch ihr durchaus in die Jahre gekommenes Zugpferd auszeichnen: „96 Hours“ gab 2008 dafür den Startschuss und ließ Liam Neeson unter der Ägide von Pierre Morel als vor Wut schäumenden Berserker durch Frankreichs Hauptstadt meucheln. Diesem kommerziell äußerst ergiebigen Feldzug folgten Mel Gibson („Auftrag Rache“), Denzel Washington („The Equalizer“) und auch Michael Caine (Harry Brown), wenngleich nicht mit dem selben Box-Office-Renommee, aber grundsätzlich immer noch so ansprechend, dass man den gestandenen Darstellern gerne dabei zusieht, wie sie sich ebenfalls als Ein-Mann-Armee profilieren wollen. Ist es im Kontext dieser ...
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"Thor: The Dark Kingdom" (USA 2013) – Der Donnergott lässt es wieder krachen

Autor: Stefan Geisler "Hitting does not solve everything." Marvels „Phase Two“ ist eingeleitet: Nachdem sich Comic-Fans dieses Jahr mit „Iron Man 3“ bereits an einer Blockbuster-Variante des Polit-Thrillers „Zero Dark Thirty“ erfreuen durften, darf nun wieder Hammerwerfer Thor Gegner im Sekundentakt durch die Leinwand prügeln. Bereits 2011 setzte Kenneth Branagh („Hamlet“) das erste Abenteuer des Donnergotts bildgewaltig in Szene, doch der Shakespeare-Virtuose beließ es bei einem Ausflug in das Marvel-Universum. Als neuer Regisseur konnte Alan Taylor für das Comic-Spektakel gewonnen werden und auch dieser schafft es, den Göttersohn wieder gekonnt in Szene zu setzen. „Thor: The Dark Kingdom“ (Warum bei uns nicht als „Thor: The Dark World“ in die Kinos kommt, versteht wohl auch kein Mensch...
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"Pacific Rim" (USA 2013) Kritik – Magie, Monster und Moneten

Autor: Conrad Mildner „Today we are cancelling the apocalypse!“ Was haben mein achtjähriges Ich beim „Jenga“-Spielen und das „Intergalactic“-Musikvideo der Beastie Boys gemeinsam? Richtig, den natürlich menschlichen Fetisch für Zerstörung; kein Geheimrezept, aber eine Triebfeder, die im aktuellen Blockbusterkino unverzichtbar geworden ist und seit „Jurassic Park“ stetig absurder werdende Früchte getragen hat. Auch in Guillermo del Toros offenkundig auf Krawall gebürsteten „Pacific Rim“ kann die Zerstörung gar nicht groß genug sein. Im Zentrum des Films steht nicht nur der übliche Fetisch, sondern auch das schwarze Loch seines Konsums. Höher, weiter, schneller und vor allem größer muss es werden und alles davor dagewesene in den Schatten stellen. Anders geht es nicht. Das Prinzip der Über...
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"28 Weeks Later" (GB 2007) Kritik – Der Virus kehrt zurück

"Es gibt keine Überlebenden. Nur uns hier drin und die da draußen." Wenn man von einer Fortsetzung hört, ausgerechnet von einem Film, der einem dazu noch besonders gut gefallen hat, dann darf man die Luft im ersten Moment schon mal scharf einatmen. Die Gefahr, das ein Mythos schmerzhaft zerstört wird, ist immer gegeben, denn das haben wir in der Vergangenheit schon oft genug miterleben müssen. Wenn sich dann auch noch eine Fortsetzung zu einem Horrorfilm ankündigt, ist der Schrecken sogar noch größer, denn die Gründe einer solchen Fortsetzung sind zumeist schon im Vorfeld überdeutlich. Es geht um die blanke Geldmacherei und darum, den Blutzoll nochmal aufs extremste zu verlagern. Heißt im Klartext: möglichst viel Brutalität in den Film stecken und die Story einfach mal in den Hintergrun...
Kritiken

"Prometheus" (USA 2012) Kritik – Ridley Scott auf der Suche nach dem Anfang

"My God, we were so wrong..." Hätte man vor einigen Jahren gesagt, dass Ridley Scott sich wieder seiner "Alien"-Welt widmen würde, wäre man wohl mit schiefen Augen angeschaut worden. Aber hier ist es nun, das im Vorfeld als gigantisches Werk angekündigte Prequel zur "Alien"-Quadrilogie, und auch wenn der Film sich bestimmte Kritikpunkte gefallen lassen muss, so hat Ridley Scott hier doch etwas enorm Komplexes geschaffen und erzählt nicht nur vage die Vorgeschichte zu "Alien", sondern wirft viele neue Fragen auf. Dabei hat er ohne Frage den besten Sci-Fi-Horror seit seinem Baby geschaffen. Nachdem ein Forscherteam auf verschiedenen Kontinenten dieselbe Sternenkarte entdeckt, schickt Weyland im Jahr 2091 die beiden leitenden Forscher und einige Astronauten auf eine 2-jährige Reise durch ...
Kritiken

"Ghost Rider: Spirit of Vengeance" (USA, AE 2011) Kritik – Der Rider ist zurück!

Nadya: "Ich habe keine Angst vor dir." Johnny Blaze: "Das solltest du aber!" Das Marvel-Comicuniversum ist nicht nur Heimat einer Vielzahl von strahlenden Heldenfiguren wie Captain America, Thor oder Iron Man, sondern bietet auch Platz für eine ganze Reihe von Anti-Helden. Der wohl bekannteste Marvel-Anti-Held dürfte wohl der bis an die Zähne bewaffnete Verbrechensbekämpfer Punisher sein, ein stahlharter Killer, der keine Skrupel kennt, um sein Ziel zu erreichen. Ein in Deutschland weniger populärer Vertreter der Comic-Schattenseiten ist der Ghost Rider, ein Seelenfänger, der im Auftrag des Teufels die Straßen der USA unsicher macht. Während der Punisher bereits 1989 seinen ersten großen Leinwandauftritt absolvierte, damals noch verkörpert vom Rocky-Schreck Dolph Lundgren, schaffte der ...