Schlagwort: Jude Law

Cinema Update #52 – Cannes Lineup, Kathryn Bigelow, Thor 3 & Star Wars 8
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Cinema Update #52 – Cannes Lineup, Kathryn Bigelow, Thor 3 & Star Wars 8

Obwohl das erste bewegte Material zu Star Wars 8 - Die letzten Jedi DAS große Thema der Woche ist, gibt es noch viele andere, ebenfalls wichtige Nachrichten zu besprechen. So ist Jude Law (Sherlock Holmes) im Gespräch für die Rolle des jungen Albus Dumbledore und der erste Trailer zu Thor 3 - Ragnarok sieht ebenfalls fantastisch aus. Viel Spaß beim Anhören... Cinema Update bei iTunes abonnieren! Cinema Update als RSS-Feed abonnieren! https://soundcloud.com/cinema-update/cinema-update-52-cannes-lineup-kathryn-bigelow-thor-3-star-wars-8
Im ersten Trailer zu King Arthur: Legend of the Sword wird Charlie Hunnam zum Auserwählten
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Im ersten Trailer zu King Arthur: Legend of the Sword wird Charlie Hunnam zum Auserwählten

https://www.youtube.com/watch?v=6rbPTQIdjmY Nach Codename U.N.C.L.E. mit Henry Cavill und Alicia Vikander und Sherlock Holmes mit Robert Downey Jr., beschäftigt sich Regisseur Guy Ritchie mit einer britischen Legende. Wie er dabei die Sage um die Ritter der Tafelrunde mit einbezieht, wird aus den ersten bewegten Bildern noch nicht wirklich ersichtlich - riesige Elefanten und große Schlachten sind aber mit von der Partie. Neben Charlie Hunnam (Sons of Anarchy) als titelgebender Held, sind unter anderem noch Jude Law (Grand Budapest Hotel) und Djimon Hounsou (Blood Diamond) mit von der Partie. Kinostart in Deutschland ist der 30. März 2017.
Filme, Heimkino, Kritiken

Kritik: Side Effects (USA 2013)

Autor: Conrad Mildner "Depression is the inability to construct a future." Es ist eher untypisch, dass ein Regisseur oder eine Regisseurin sich entschließt vorzeitig in „Rente“ zu gehen. Jedenfalls erst recht, wenn der- oder diejenige als fester Bestandteil des Weltkinos gilt und mit seiner/ihrer Arbeit mühelos die eigenen Brötchen verdienen kann. Steven Soderbergh, das amerikanische Indie-Urgestein, hat nun genau das getan. Mit fünfzig Jahren soll Schluss sein und dieser runde Geburtstag war bereits am 14. Januar. Die letzten Jahre waren auch eine einzige Hatz, die mit 10 Filmen in 6 Jahren einem Endspurt vor der Zielgeraden gleicht. „Side Effects“, Soderberghs 26. Film, markiert das (vorzeitige) Ende einer außergewöhnlichen Hollywood-Karriere. Der Film erzählt die Geschichte von Emi...
Festivals, Specials

4. Berlinale-Recap: "Side Effects", "Das merkwürdige Kätzchen", "Don Jon’s Addiction", "Gold", "Interior. Leather Bar.", "Closed Curtain" & "Upstream Color"

Autoren: Conrad Mildner, Philippe Paturel Seit gestern ist die 63. Berlinale vorüber. Es gab viele gute und wenig schlechte Filme zu sehen. Nun folgt unser letzter Berlinale-Recap. Viel Spaß! „Side Effects“ von Steven Soderbergh Angstzustände, Schweißausbrüche, Herzklopfen machen Emily Taylor das Leben zur Hölle. Dabei sollte sich die junge Frau eigentlich freuen, wird doch ihr geliebter Mann bald aus dem Gefängnis entlassen. Nach seiner Rückkehr verschlimmert sich ihr Gemütszustand jedoch zusehends. Die verschriebenen Psychopharmaka stabilisieren sie, führen aber zu geistigen Abszenzen. Zu sehr sollte man sich nicht über „Side Effects“ informieren. Soderberghs allerletzter(?) Film ist ein waschechter Thriller mit zahlreichen Wendungen dessen stilistisches Vorbild ganz deutlich Alfred ...
Kritiken

"Gattaca" (USA 1997) Kritik – Ethan Hawke zwischen Schein und Sein

"It's funny, you work so hard, you do everything you can to get away from a place, and when you finally get your chance to leave, you find a reason to stay." Willkommen in einer Zeit, in der die Menschen nicht mehr durch ihr bloßes Aussehen differenziert werden, sondern durch ihren genetischen Code, der zwischen Gottgewollten und Retortenmenschen unterscheidet. Andrew Niccols' „Gattaca“ erzählt von einem solchen Zukunftsszenario, in dem man durchaus noch von der immensen Wichtigkeit der inneren Werte sprechen könnte, jedoch nicht im traditionellen Sinne. Die Manipulation der DNS-Strukturen ist in diesem futurischen Zeitalter das Maß aller Dinge und Menschen, die noch auf die altbewährte Weise gezeugt und geboren wurden, werden nicht nur zu Handlangern der „perfekten“ Personen degradiert...
Kritik: Anna Karenina (GB 2012) – Eine Romanadaption der etwas anderen Art
Drama, Kritiken

Kritik: Anna Karenina (GB 2012) – Eine Romanadaption der etwas anderen Art

Romantic love will be the last delusion of the old order. Kaum ein Regisseur zeigt sich aktuell künstlerisch so vielseitig wie Joe Wright. Bereits mit seinem vielerorts missverstanden Arthouse-Actioner Wer ist Hanna? kam er bei der Masse nicht gut an. Dass ihm das aber keinen Abbruch tut, macht ihn weiterhin zu einem der interessantesten Regisseure unserer Zeit. Wer erwartet hatte, dass Wright mit Anna Karenina, einer für Herzschmerz prädestinierten Geschichte, an seine emotional packenden Literaturadaptionen Abbitte* und Stolz und Vorurteil anschließen würde, der könnte nicht falscher liegen. Joe Wright erfindet sich erneut neu und Anna Karenina ist seine eiskalte Abrechnung mit gesellschaftlichen Zuständen, der es - trotz Fokus auf das große Thema Liebe - kaum daran gelegen ist de...
Kritiken

"Contagion" (USA 2011) Kritik – Wer sich die Hände wäscht, der überlebt

"Wenn Sie morgens um 3 aufwachen und sich fragen, warum mache ich diesen Job eigentlich? – Rufen Sie mich an." Nachdem eine Frau (Gwyneth Paltrow) nach einer Auslandsreise an einem mysteriösen Virus stirbt und ähnliche Fälle auf dem ganzen Planeten auftreten, ist schnell klar: eine Epidemie breitet sich aus, die schnell weltweit immer größere Teile der Bevölkerung hinwegrafft. Während die Wissenschaftler des amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention Dr. Ellis Cheever (Laurence Fishburne), Dr. Erin Mears (Kate Winslet) und Dr. Ally Hextall (Jennifer Ehle) versuchen mehr über das Virus herauszufinden und ein Heilmittel zu entwickeln, reist Dr. Leonora Orantes (Marion Cotillard) von der Weltgesundheitsbehörde in Genf nach Hongkong, wo man den Ursprung der Krankheit vermutet...
Filme, Heimkino, Kritiken, Retro

Kritik: eXistenZ (CA/GB 1999)

"Es macht noch mehr Spaß, wenn es sich echter als echt anfühlt." In der Zukunft sind die Designer interaktiver Spiele an der Macht. Spieler messen sich in einer VR-Welt, die von der realen Welt kaum noch zu unterscheiden ist. Eine Game-Community trifft sich in einer abgelegenen Kirche, um das neueste Spiel von Designerin Allegra Geller (Jennifer Jason Leigh) zu testen. Doch dann versucht jemand die berühmte Spieledesignerin zu töten. Sie flieht zusammen mit dem unerfahrenen Marketingpraktikanten Ted Pikul (Jude Law). Man sollte schon mal ein Videospiel gespielt haben, um den Detailreichtum in „eXistenZ“ überhaupt überblicken zu können. Cronenbergs langjährige Production Designerin Carol Spier hatte sichtlich Spaß an diesem Film und schuf bizarre Welten, Level und Räume. Jude Laws Figur...
Kritiken

"Road to Perdition" (USA 2002) – Könnte atemberaubend sein – erlaubt sich zu viele Fehler

"A man of honor always pays his debts... and keeps his word." "Chicago der 30er Jahre: Michael Sullivan führt ein Doppelleben: Auf der einen Seite ist er der treusorgende Familienvater, auf der anderen Seite der loyale Killer des Mafia-Bosses Rooney. Als Michaels Sohn Michael Jr. zufällig Augenzeuge eines Mordes wird, an dem sein Vater beteiligt ist, will Rooneys Sohn Connor Michaels Familie auslöschen. Doch er tötet nicht Michael Jr., sondern Michaels Frau und seinen jüngeren Sohn. Vater und Sohn schwören daraufhin blutige Rache. Auf ihrem Weg zur Vergeltung kommen sich beide auch menschlich näher..." Großartig von Sam Mendes inszeniert und mit einem starken Tom Hanks in der Hauptrolle, kann "Road to Perdition" leider zu keinem Zeitpunkt den bitteren Beigeschmack des schwachen Drehbuchs...